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IT-Sicherheit (Fach) / Grundschutz Beyer (Skript 2) (Lektion)
Folienzusammenfassung vom Skript 2 - Grundschutz
Diese Lektion wurde von Ciciratese erstellt.
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- IT Grundschutz nach BSI Was betrachtet der Grundschutz nach BSI? (3 Antworten) 1. Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit- auf die Sicherheit von Infrastruktur, Informationen (Daten), Hard- und Software 2. Einhaltung der gültigen Gesetzte (Compliance) 3. Verträglichkeit der Risikominderungsmaßnahmen mit IT-Prozessen
- Nenne die 4 BSI-Standards. - 100-1 Managementsysteme für Informationssicherheit (ISMS),- 100-2 IT-Grundschutz-Vorgehensweise,- 100-3 Risikoanalyse, und- 100-4 Notfall-Management
- Bausteine bilden den Kern der IT-Grundschutzkataloge. Nenne die Struktur der IT-Grundschutz Bausteine (Anzahl 3) sowie jeweils Beispiele! 1. BausteineB2: InfrastrukturB3: IT-SystemeB4: Netz usw. 2. MaßnahmenM1: InfratsrukturM2: OrganisationM3: Personal usw. 3. GefährdungenG1: Höhere GewaltG2: Organisatorische MängelG3: Menschliche Fehlhandlungen usw.
- Bausteine bilden den Kern der IT-Grundschutzkataloge. Nenne die Struktur der IT-Grundschutz Bausteine (Anzahl 3) sowie jeweils Beispiele! 1. BausteineB1: Übergeordnete AspekteB2: InfrastrukturB3: IT-SystemeB4: Netz B5: Anwendungen 2. MaßnahmenM1: InfratsrukturM2: OrganisationM3: Personal usw. 3. GefährdungenG1: Höhere GewaltG2: Organisatorische MängelG3: Menschliche Fehlhandlungen usw.
- Maßnahmen folgen Lebenszyklusphasen. Nenne die einzelnen Phasen! (Kreislauf mit 6 Phasen) 1. Planung und Konzeption2. Beschaffung3. Umsetzung4. Betrieb5. Aussonderung6. (Notfallvorsorge) -> wieder zu 1.
- Sicherheitskonzeption (BSI Standard 100-2) Die Strukturanalyse geht Schrittweise vor. Nenne die einzelnen Schritte! (5 Steps) Erfassen der Anwendungen Netzplanerhebung Erfassen der IT-Systeme Zuordnung Anwendungen zu IT-Systemen Erfassung der Räume
- Beispiel eines Infrastrukturplans: Nenne die Elemente und Verbindungen eines Infrastrukturplans! Internet verbunden mit Router verbunden mit Sicherheitsgateway verbunden mit Switch verbunden mit weiteren Switch, Servern und Clients. Standorte durch Router Verbunden, verbunden mit Switch, verbunden mit Client und Server.
- Nenne die 5 Schichten, bei der Modellierung des Sicherheitskonzeptes! Schicht 1: Übergreifende AspekteSchicht 2: InfrastrukturSchicht 3: IT-SystemeSchicht 4: NetzeSchicht 5: Anwendunge
- Nenne die 3 Schritte des Basis-Sicherheitschecks! 1. Organisatorische Vorbereitung (relevante Ansprechpoartner ermitteln) 2. Der eigentliche Soll-Ist-Vergleich (Interviews und Stichproben) 3. Dokumentation der Ergebnisse des Soll-Ist-Vergleichs, einschließlich der erhobenen Begründungen.
- Was geschieht bei der Definition des Geltungsbereichs / Strukturanalyse? Ermittlung und Beschreibung aller durch das IT-Sicherheitskonzept zu betrachtenden Objekte.
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- Was geschieht bei der Schutzbedarfsfeststellung? Ermittlung des zu erwartenden Schadensausmaß bei Beeinträchtigung der Grundwerte der Informationen (Vererbung!).
- Was geschieht bei der Modellierung? Ermittlung und Zuordnung der Maßnahmen zu jedem Objekt zur Gewährleistung eines normalen Schutzbedarfs.
- Was geschieht beim Basis-Sicherheitscheck? Ermittlung des Umsetzungsstandes der zugeordneten Maßnahmen.
- Risikoanalyse (BSI Standard 100-3) Nenne die Prüfkriterien! (Anzahl 3) Was bedeuten Sie? Vollständigkeit: Bieten die Standard-Sicherheitsmaßnahmen Schutz gegen alle Aspekte der jeweiligen Gefährdung? Mechanismenstärke: Wirken die in den Standard- Sicherheitsmaßnahmen empfohlenen Schutzmechanismen der jeweiligen Gefährdung ausreichend stark entgegen? Zuverlässigkeit: Können die vorgesehenen Sicherheitsmechanismen nicht zu leicht umgangen werden?
- Behandlung von Risiken Für jede Gefährdung mit OK=N gibt es Alternativen. Nenne die Alternative (A, B, C, D)! Wie werden sie umgesetzt? A: Risiko-Reduktion durch weitere, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen B: Risiko-Reduktion durch Umstrukturierung der Geschäftsprozess oder des IT-Verbund (Risiko-Vermeidung) C: Risiko-Übernahme oder -Akzeptanz D: Risiko-Transfer durch Übertragung des Risikos an eine andere Institution, z.B. durch Versicherungsvertrag oder Outsourcing.
- Umsetzung von Sicherheitskonzepten Nenne die empfohlene Vorgehensweise! (6 Punkte) Sichtung der Ergebnisse des (der) Basis-Sicherheitscheck(s) Zusammenfassung aller nicht umgesetzten / teilweise umgesetzten Maßnahmen Konsolidierung Kosten- und Aufwandsschätzung für ToDos und Bewertung (Stichwort: „Brühe teurer als Brocken?“) Festlegung der Umsetzungsreihenfolge (Priorisierung) der Maßnahmen Festlegung der Aufgaben und Verantwortung (Wer macht bis wann was?)
- Wie erreicht man eine Aufrechterhaltung und kontinuierliche Verbesserung bei der IT-Sicherheitskonzeption? (4 Punkte) Regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit und Effizienz Regelmäßige Erfolgskontrolle und Bewertung durch die Leitungsebene (Managementbewertung) Bei Bedarf (z.B. bei der Häufung von Sicherheitsvorfällen oder gravierenden Änderung der Rahmenbedingungen) auch zwischen Routineterminen Alle Ergebnisse und Beschlüsse müssen nachvollziehbar dokumentiert werden.
- Was beschreibt der BSI Standard 100-2 Grundschutz-Vorgehensweise? Der BSI Standard 100-2 beschreibt Schritt für Schritt, wie ein IT- Sicherheitsmanagement in der Praxis aufgebaut und betrieben werden kann. Die Aufgaben des IT-Sicherheitsmanagements und der Aufbau einer IT- Sicherheitsorganisation sind dabei wichtige Themen.
- Was beschreibt der BSI Standard 100-3 Risikoanalyse? Der BSI Standard 100-3 beschreibt eine Vorgehensweise zur Absicherung besonders schutzbedürftiger Anwendungen oder IT-Systeme mittels zusätzlicher Schutzmaßnahmen oder gleichwertiger Handlungsalternativen.
- Schutzbedarf Welche Ziele sollen mit dem Schutzbedarf erreicht werden? Ziel der Schutzbedarfsfeststellung ist es, für jede erfasste IT-Anwendung einschließlich ihrer Daten zu entscheiden, welchen Schutzbedarf sie bezüglich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit besitzt. Dieser Schutzbedarf orientiert sich an den möglichen Schäden, die mit einer Beeinträchtigung der betroffenen IT-Anwendung verbunden sind.
- Schutzbedarf Welche Schutzbedarfskategorien gibt es? Normal - Die Schadensauswirkungen sind begrenzt und überschaubar. Hoch - Die Schadensauswirkungen können beträchtlich sein. Sehr Hoch - Die Schadensauswirkungen können ein existenziell bedrohliches, katastrophales Ausmaß erreichen.
- Schutzbedarf Wie sieht die "Was wäre, wenn...?" Analyse aus? (4 Punkte) Annahme: Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit einer Informationen sind verloren! Schätzung: Wie hoch wären die maximalen Schäden? Betrachtet werden aus Sicht der Anwender realistische Schadensszenarien. Die Höhe dieser möglichen Schäden bestimmt letztendlich dann den Schutzbedarf
- Wie sieht die Vererbung beim Schutzbedarf aus? Nenne 2 mögliche Vererbungen! 1) Anwendung -> IT-System -> Raum -> Gebäude 2) Anwendung -> IT-System -> Komm.verbindung -> Komm.system
- Benne und beschreibe die 3 verschiedenen Vererbungsgrundsätze beim Schutzbedarf! - Maximum-Prinzip: Schäden mit schwersten Auswirkungen bestimmen Schutzbedarf. - Kumulationseffekte: Viele kleinere Schäden können sich zu größerem Gesamtschaden anhäufen. - Verteilungseffekte: Ein IT-System trägt nur einen kleinen Anteil zum Schutzbedarf einer Anwendung bei.