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IT-Sicherheit (Fach) / Klausur von 2016 - Bayer (Lektion)

Klausur von 2016 - Bayer

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  • Aufgabe 01) (3 Punkte) Nennen Sie die primären Grundwerte von Informationen. Erläutern Sie diese kurz. Integrität: Daten sollen vor manipulation und Verlust geschützt sein Vertraulichkeit: Nur derjenige der berechtigt ist, soll auch Zugriff auf die Daten haben. Verfügbarkeit: Daten sollen abrufbar und IT-Systemen und Anwendungen nutzbar sein.
  • Aufgabe 02) (5 Punkte) Mit der Etablierung eines Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) kann ein Unternehmen nachhaltig seine Informationssicherheit steigern und wahren. Welche Punkte sollte ein Unternehmen dazu in Betracht ziehen? Was sind die “Hauptbestandteile” eines ISMS? Übernahme der Gesamtverantwortung der Geschäftsführung Festlegung Sicherheitsstrategie & Ziele Aufbau einer geeigneten IT Sicherheitsstruktur Rollendefinition (Sicherheitsbeauftragter, Administratoren etc.) Dokumentation (Leitlinie) Kommunikation und Berichtswege definieren Einbindung aller Mitarbeiter
  • Aufgabe 03) (4 Punkte) Beschreiben Sie ein vollständiges ISMS anhand des PDCA-Zyklus. Erläutern Sie die Aktivitäten in jeder Phase kurz? Plan = Planung + initiale Dokumentation -> Sicherheitsziele definieren + Leitlinie verfasen Do = Maßnahmen umsetzen + Reporting -> Umsetzungsstand dokumentieren Check = permanentes Monitoring + Audit Act = Ergebnisse + Verbesserungspotential für Geschäftsleitung aufbereiten
  • Aufgabe 04) (4 Punkte) Welche wichtige Rollen im Informationssicherheitsprozess kennen Sie? Geschäftsführung IT-Beauftragter IT-Notfallteam Administrator
  • Aufgabe 05) (4 Punkte) Was ist ein Informationssicherheitsrisiko? Welche Eingangsgrößen werden im Allgemeinen bei der Analyse von Risiken betrachtet? Beschreiben Sie! Verstoß gegen primäre Grundwerte (siehe Aufgabe 1) Impact: Ausmaßen des zu erwarteten Schadens Eintrittswahrscheinlichkeit: Wie wahrscheinlich ist das Eintreten dieses Szenarios Schwachstelle -> Ausnutzbarkeit
  • Aufgabe 06) (2 Punkte) Aus Welchen zwei Dokumentationszweigen setzt sich der IT-Grundschuzansatz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen und worauf liegt der jeweilige Schwerpunkt? BSI-Standards 100-1, 100-2, 100-3, 100-4 (Allgemeines Vorgehen) IT-Grundschutzkataloge (Bausteine, Gefährdungen, Maßnahmen)
  • Aufgabe 07) (2 Punkte) Beschreiben Sie grob den grundsätzlichen Aufbau der IT-Grundschutz Bausteine, welcher allen Bausteinen gemeint ist. Es wird eine Liste von Bedrohungen aufgezeigt und dazu gibt es eine Liste mit passenden Gegenmaßnahmen.
  • Aufgabe 08) (6 Punkte) Nennen Sie die grundsätzlichen Schritte der IT-Grundschutzvorgehensweise in der entsprechenden Reihenfolge. Beschreiben sie bitte jeweils kurz das Ziel. Welches in jedem Schritt verfolgt wird. Scope (Geltungsbereich) definieren Strukturanalyse durchführen Schutzbedarf festlegen  Moddelierung Basis-Sicherheitscheck Risikoanalyse
  • Aufgabe 09) (4 Punkte) Beschreiben Sie den Ansatz und die Vorgehensweise der Schutzbedarfsfeststellung! Was-wäre-wenn Ansatz (man geht davon aus, Schaden ist bereits eingetreten, schätzt die Kosten und vererbt dann den identifizierten Schutzbedarf.) Wie hoch wären die maximalen Schäden? Betrachtet werden aus Sicht der Anwender realistische Schadensszenarien. Die Höhe dieser möglichen Schäden bestimmt letztendlich dann den Schutzbedarf
  • Aufgabe 10) (2 Punkte) Mit welchen Elementen der IT-Grundschutzkataloge wird der zu betrachtende Informationsverbund nachgebildet? Wozu dient diese Modellierung? Bedrohungen + Gegenmaßnahmen Bausteine
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  • Aufgabe 11) (2 Punkte) Wann ist für ein Zielobjekt gemäß der IT-Grundschutzvorgehensweise eine zusätzliche oder individuelle Risikoanalyse durchzuführen? Welcher BSI-Standard beschreibt die Vorgehensweise dazu? BSI Standard 100-3 Erhöhter Schutzbedarf (alle Bausteine genutzt und trotzdem noch Schutzbedarf) Kein passneder Grundschutz Baustein