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HRM (Fach) / HR-Recht (PVA1) (Lektion)

1 Unternehmensentwicklung, Personalplanung, Personalgewinnung

Diese Lektion wurde von Kegu84 erstellt.

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  • Wer sollte die Unternehmens- und HR-Politik, sowie die daraus abgeleiteten Unternehmens- und HR Strategie erarbeiten? Durch die Führungskräfte und die Mitarbeitenden
  • Was sollte durch Unternehmen analysiert werden? die Umwelt (Anspruchgruppen, Umweltsphären) und die Inwelt (Erwartungen der Mitarbeitenden)
  • Wie entsteht ein Leitbild und die Strategie eines Unternehmens? Das Geschäftsmodel wird nach Umwelt und Inwelt angepasst und in einem Leitbild (Langfristige Zielsetzung), sowie der Strategie (planvolle Umsetzung) festgehalten.
  • Erklären Sie Interne und externe Anspruchsgruppen (Stakeholder) Interne: Mitarbeiter + Führungskräfte, die Eigentümer gehören auch dazu. externe: Kunden, Mitwelt wie Lieferanten, Staat, Öffentlichkeit, Interessengruppen, Fremdkapitalgeber, Konkurrenten, Medien
  • Nenne die 4 Umweltsphären die das Personalmanagement beeinflussen Gesellschaft: zB Wertewandel, demographischer Wandel (Entwicklung in Bevölkerung zb Altersgruppen, Ausländer etc) Natur: zB Bemühen um ökologische Produktionsprozesse Technologie: zB technologische Innovationen, Strukturwandel Wirtschaft:  zB Konjunkturphase
  • Was wird aus dem Leitbild abgeleitet? wird die Personalpolitik abgeleitet und dient der Umsetzung der Unternehmensstrategie.
  • Was zeig ein Leitbild eines Unternehmens? realistisches Idealbild mit den unternehmerischen Werten zur Orientierung nach innen und aussen
  • Welche Personalgewinnungsphasen gibt es? PersonalplanungZiel: Vorstellung bezüglich Anzahl, Qualität, Ort, Zeit, KostenPersonalwerbungZiel: Geeignete Bewerbungen von Internen oder Externen generierenPersonalselektionZiel: Arbeitgeberseitig die geeignetste Person auswählen (Urteil bilden)AnstellungsverhandlungZiel: VertragsabschlussEinführung / EinarbeitungZiel: Rascher und nachhaltier Erfolg
  • Zählen Sie Vorteile der internen Personalsuche auf günstiger: keine Ausschreibung, geringere Informations-/Selektionskostenmeist schneller: Selektion + Einarbeitungsozialer (Versetzung statt Entlsastung; Arbeitsplatzsicherheit)fliessender ÜbergangVakanz muss extern nicht bekannt gegeben werden (diskreter)Person kennt die Firma, Produkte, Kunden, Abäufe, VorgesetztenKennt den MA --> geringes SelektionsrisikoSpezifisches KnowHow wird erhaltenmotiviert interne MA --> geringere fluktuation
  • Zählen Sie Vorteile der externen Personalsuche auf grössere Auswahl und damit passendere Person, die einsatzfreudiger und formbarer istWettbewerb: Kein Beförderungsautomatismusaktuelles/anderes KnowHow, geringere Weiterbildungskosten, nicht betriebsblindKapazitätsausweitungMA bringt evtl. Kunden, LieferantenbezihungenMA-Struktur ist beeinflussbarKann neu beginnenGünstigeres Lohnniveau
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  • Was ist das Ziel der Personalwerbung? Ein paar möglichst passende Personen zur Bewerbung zu bewegen.
  • Zählen sie die selektionsschritte auf Grobselektion (ABC-Analyse) --> Fachlich KO Kriterien Feinselektion (Selbst-/Sozialkompetenzen)   Anstellungsverhältnis (Konditionen) Probezeit
  • Zählen sie die selektionsschritte eines Personalgewinnungsprozesses auf Grobselektion (ABC-Analyse) --> Fachlich KO Kriterien Feinselektion (Selbst-/Sozialkompetenzen)   Anstellungsverhältnis (Konditionen) Probezeit
  • Welche Selektionsinstrumente eignen sich für Interne? PersonaldossierQualifikationsunterlageVorgesetztenbefragungBefragung: Arbeitsergebnisse, Test-/übungshalber, Audit
  • Was bewirkt Einführungs- und Einarbeitungsporgramm? Plan, wo man bei wem vorbei gehen mussDosiert/etappiert die EinführungVermittelt SicherheitPlanung ermöglicht die RealisierungEnthält generelle Elemente für alle MA (z. B. Einführungshalbtag, Betriebsrundgang, Filialbesuch) und spezielle Elemente für diese Person/FunktionErstellt durch Vorgesetzte und HR
  • zähle sinnvolle Massnahmen zur Einführung und Einarbeitung für Vorgesetzte Gespräche mit unterstellten MitarbeitendenGespräche mit KollegenRegelmässige Gespräche über ZielerreichungGespräche mit GeschäftsleitungGezieltes Einarbeitungs-/Einführungsprogramm EEPGespräche mit VorgängernSchriftliche UnterlagenEinführungsseminarGespräch mit externen PersonenBestimmung eines Paten
  • Was wird im Rahmen der Personalplanung festgelegt? Quantität: Anzahl in Stellen/KöpfenQualität: AnforderungsprofilZeitpunkt/Zeitdauer: ab…/bis…Ort: Kostenstelle, Abteilung…Budget: Kosten in Fr.
  • Was hilft, einen Job und die Anforderungen beschreiben zu können? Bisherige Stellenbeschreibung bzw. existierendes AnforderungsprofilEinschätzung des Vorgesetzten (freie Info, Interview)Information des Stelleninhabers (freie Info, Interview)Eigene Einschätzung/BeobachtenGenerelle Beschreibungen z. B. der BerufsberatungUntersuchtung durch Spezialisten/selbst ausführenCheckliste
  • Welchen Inhalt sollte eine Stellenbeschreibung haben? StellenbezeichnungÜber-/UnterstellungAufgabenKompetenzenVerantwortungKontaktstellen(intern/extern)Datum/evtl. Unterschrift
  • Welchen Inhalt sollte eine Anforderungsprofil haben? Ordnung nach Kompetenzen Fachkompetenz: Ausbildung + Erfahrung, SprachenSelbstkompetenz*SozialkompetenzFührungskompetenzSpezifisches zur Person
  • Welche Kompetenzen kennen Sie? Fachkompetenz: Ausbildung und Erfahrung, SprachenSelbstkompetenz: auch Ich-/ Methoden- oder Persönlichkeitskompetenz genannt; also intrapersonale KompetenzSozialkompetenz: also interpersonale KompetenzFührungskompetenz: oder in Selbst-/Sozialkompetenz
  • Ein gutes Leitbild ist es, wenn... Leicht verständlichAusgewogenAnwendbarGut aufgemachtAuseinandersetzung mit Werten zeigtZielorientiertVerbindlichMotivationsfördernd istAn die Verantwortung appellierendAbsichtserklärungOrientierungshilfeStrategiekompatibelErreichbarIdentifikationZukunftsgerichtetPositive PRAllgemeingültigAllen bekanntgelebt
  • Was fehlt in einer Arbeitsbestätigung gegenüber einem Arbeitszeugnis? Die Beurteilung von Leistung und Verhalten
  • Die Personalselektion wird besser, wenn… verschiedene Instrumente clever kombiniert werden.
  • Kann ein Mitarbeiter in der Probezeit auch bereits ein Arbeitszeugnis (Vollzeugnis) verlangen? Ja, selbstverständlich.
  • Ein Assessment Center (AC) ist ... eine speziell auf die Vakanz/Potenzialbeurteilung zusammengestellte Testserie.
  • Worin unterscheidet sich das RAV von privaten Personalvermittlern? Das RAV ist staatlich und kostenlos.  Das RAV vermittelt nur arbeitslose Personen und solche, die von Arbeitslosigkeit unmittelbar bedroht sind. 
  • Welches Suchinstrument zielt vor allem auf den internen Arbeitsmarkt? Schwarzes Brett/Intranet.
  • Wann haben Mitarbeitende Anspruch auf ein Arbeitszeugnis? Dann, wenn sie eines verlangen.
  • Der interne Arbeitsmarkt ist besser, weil… er oft günstiger istes mit ihm oft schneller geht. es weniger Selektionsaufwand gibt. interne Mitarbeitende so Karriere machen können.
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  • Wie ist mit Referenzen umzugehen? Referenzgewährung durch Referenzgeber und Referenznehmer . -einholung zu autorisieren.
  • Ein schlechtes Leitbild ist es, wenn... unrealistisch/utopischnur kurzfristig gültigwidersprüchlichnur Kader zugänglichnicht akzeptierteinsamer Beschlusszu konkretnur Ist statt SOLLnur Arbeit und Papierkostenunehrlichveralteteinschränkendzu langAngst vor KonkurrenzWir-auch-MentalitätKeine Wirkung zeigt
  • Was bieten wir Bewerbenden, damit diese ihren Entscheid treffen können? Informationen ausFirmenbroschüre, Geschäftsbericht, Produktkatalog/Produkte, Leitbild, Organigramm, Rechtsgrundlagen, CD/VideoStellenbeschreibung und AnforderungsprofilHomepageGespräch mit Personalleiter/in, Linienchef/in, Arbeitsteam, Stellenvorgänger/in, unterstelltenMitarbeitenden, Unternehmensleitung...Rückmeldung des Testresultates Eindruck vonPersonenArbeitsplatzbesichtigungBetriebsbesichtigungProfessionalität der SelektionSchnuppertag/SchnupperlehreMittagessen/Caférunde Konkrete, wahre InhalteStelle/Anforderung, Pensum, Entwicklung, Lohn(entwicklung)…
  • Welche Textbausteine sollte ein vollständiges, qualifiziertes Zwischenzeugnis haben? - Personalien (Name, Geburtsdatum, Wohnort), Beginn des Beschäftigungsverhältnisses und Stellenbezeichnung- Funktion im Unternehmen und Aufgabenbereiche- Qualifikationen (z. B. Leistungsbereitschaft, Vertrauenswürdigkeit, Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Führungsqualitäten) und erbrachte Leistungen- Beurteilung des Verhaltens gegenüber Vorgesetzten und Kollegen- Grund für die Ausstellung des Zeugnisses- Schlusssatz und Dank (optional)
  • Was gehört zur Unternehmensentwicklung? 1 Personalplanung2 Personalgewinnung3 Einsatz und Erhalt4 Personalbeurteilung5 Personalentwicklung6 Personalhonorierung7 Personalaustritt