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Allgemeine Psychologie I (Fach) / Ultrakurzgedächtnis (Lektion)

Oder auch sensorisches Gedächtnis

Diese Lektion wurde von jfischer16 erstellt.

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  • Was ist das sensorische Gedächtnis (Ultrakurzzeitgedächtnis) und wie kann man es unterteilen? Neue Informationen, die von den Sinnesorganen aufgenommen werden, kommen in großer Anzahl zuerst für wenige Zehntelsekunden ins sensorische Gedächtnis. Man kann es in das ikonische (für visuelle Reize) und echoische (für akustische Reize) Gedächtnis unterteilen.
  • Durch welches Experiment trug der Physiker und Mathematiker Johann Andreas von Segner zur Untersuchung des ikonischen Gedächtnisses bei? Johann Andreas von Segner beschrieb 1740 ein Experiment, bei dem er glühende Kohle auf einem Rad rotieren ließ, das bei einer Umdrehungszeit von weniger als 100ms als konstantes Bild erscheint.→ ikonische Gedächtnisspur (Zeit, bis das Bild im ikonischen Gedächtnis zerfällt) = ca. 0,1 s
  • Wie wies George Sperling 1960 das ikonische Gedächtnis nach? George Sperling wies es mit einem Experiment mit einer Buchstabenmatrix nach. Den Probanden wurde eine 3x3 Buchstabenmatrix gezeigt, von der sie sich nur 4-5 Elemente merken konnten. Durch eine „Maske“ (heller Bildschirm vor und nach Präsentation der Matrix) wurde mehr vergessen. (Es wurden von ihm noch weitere Dinge untersucht)
  • Wie wurde das echoische Gedächtnis von Crowder 1972 untersucht? Er präsentierte die Ziffern 1-9 in verschiedenen Reihenfolge und die Probanden mussten sie schriftlich wiedergeben, Ergebnis: Erinnerungsleistung nimmt von ersten bis vorvorletztem ab und steigt dann leicht bei vorletztem und stark bei letztem Reiz an (recency effect).  Wird ein gesprochenes Wort nach der letzten Ziffer präsentiert (speech suffix), verschlechtert sich der recency effect. Kein Effekt, wenn einfacher Ton (buzzer suffix) präsentiert wird. Störender Einfluss des „speech suffix“ wird mir zunehmenden zeitlichen Abstand zur letzten Ziffer kleiner.
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