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ELam (Fach) / Regulation Nahrungsaufnahme (Lektion)
Elam 5
Diese Lektion wurde von Selma_Amles erstellt.
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- Definiere folgende Begriffe! - Hunger - Appetit - Sättigung Hunger: unspezifisches Verlangen nach Nahrungsaufnahme Appetit: Verlangen nach spezifischer Nahrungsaufnahme Sättigung: Prozess der Beendigung der Nahrungszufuhr/Mahlzeit, tritt bereits am Beginn des Nahrungskonsumes auf (ausgelöst durch Nahrungskonsum)
- Welche Faktoren spielen bei der Regulation der Nahrungsaufnahme eine Rolle und was ist das Steuerzentrum? Dehnungsrezeptoren (Magen) Hormone (Ghrelin/Leptin) Genetik sinnliche Wahrnehmung (z.b Geschmack) Nährstoffkonzentration (je konzentrierter, desto sättigender?) Erfahrung/ Gewohnheit (immer schon diese Portionsgröße gegessen)
- Schema Entstehung Präferenzen/Aversionen: - Was verstärkt beides? - Welche Assoziationen führen zu Präferenzen & Aversionen? - Was spielt noch eine Rolle? - Intensität & Neuheit des Geschmacks - Zu Präferenzen: Sättigungseffekt, schöne Erinnerungen, andere pos. Effekte Zu Aversionen: Nahrung mit schädigender Wirkung (Nahrungsnoxen), Stressoren, Krankheit, neg. Erinnerungen - sensorische Qualitäten, Nahrung allgemein (Art)
- welche Arten der Signale sind bei der Regulation zu beachten? externe: Aussehen, Geruch, Geschmack interne: neurale, humorale, viszerale (innerers Organge- Eingeweide Bauchraums)
- Welche Rolle hat der Hypothalamus und was übernimmt er? Hauptrolle, übernimmt neurale und metabolische Signale
- wo liegt der Hypothalamus? im zentralen Teil des Zwischenhirns, unter Thalamus
- An welchen Regulationsvorgängen ist der Hypothalamus allgemein beteiligt? Wasser- Mineralstoffwasserhaushalt (osmorezeptoren, ADH Hormon) Sexualität (Platzen Folikels?) Blutdruck-Atmungsregulation Wach_Schlafrhythmus Hunger_Sätitigung Körpertemp. (theromogenese?)
- Was reguliert der Hypothalamus allgemein? .) Wasser- und Mineralstoffgehalt (Plasmaosmolität?- Osmorezeptor/ADH Mechanismus) .) Wach- Schlafrhythmus (Schlafhormon Melatonin) .) Sexualtität (Ausschüttung bestimmter hormone?) .) Hunger/Sättigung (Hormone Ghrelin & Leptin) .) Körpertemperatur (Steuerung Thermogenese? Zittern?) .) Blutdruck- Atmungsregulation
- Hypothalamus ist ein Vermittler zwischen ______ & ___________ & __________ Über welche Bahnen gelangt was zum/vom Hypothalamus? zwischen vegetativen Nervensystem & andere Hirnregionen wie Cortex und lymbischem System 1) Siganle über Nervenbahnen vom/zum Hypothalamus; Neurotransmitter (Dopamin, Seratonin, Acethylcolin, Noradrenalin)Neuropeptide (Somatostatin, Cholezystokin, VIP) 2) Signale auf Blutbahn HormoneMetabolite
- Vegetatives Nervensystem? Teil des peripheren Nervensystem; unwillkürlich, steuert Atmung, Stoffwechsel, Verdauung unterteilt in symphatisches Nervensystem (symphatikus)parasymphatisches Nervensystem (parasymphaktikus)enterisches (eigenes) Nervensystem
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- Wie beeinflusst der Hypothalamus das GANZE HORMONSYSTEM? über die Hypophyse
- Hypothalamus als Steuerzentrum Hunger&Sättigung In welche Teile wird er gegliedert? lateraler Hypothalamus (seitlich): v.a Verarbeitung Hunger anregende Reize (Gherlin, Geruch usw.) ventromedialer Hypothalamus (mittig): Verarbeitung sättigender Reize Nucleus paraventricularis (an Seitenwand): Stimulation (Anregung) Alpha-2 Rezeptoren- Steigerung Nahrungsuafnahme,Aktivierung serotineger Rezeptoren- Reduzierung Nahrungsaufnahme
- Welcher Hunger-Sättigunstheorien gibt es ? - aminostatische Sättigungstheorie = Aminosäurenstickstoff im Blutplasma (überholt) - energostatische = ATP/ADP Verhältnis in Leberzellen - Boundary_Modell - lipostatische!= Insulin& Leptin Konzentration im Plasma - gucostatische= Blutzuckerspiegel - glycogenostatische (überholt)
- Was ist der Nukleus arcuatus? Kern des Hypothalamus
- Schema Steuerung Nahrungsaufnahme: Von wo kommen im Körper die Signale zum Hypothalamus (wer ist mitbeteiligt bei Regulation?) Leber, Dünndarm, Pankreas, Fettgewebe
- Was sendet die Leber aus (Regulation Nahrungsaufnahme)? Gherlin
- Was sendet der Dünndarm aus (Regulation Nahrungsaufnahme)? Metabolite (Aminosäuren, Fettsäuren, Glucose)
- Was sendet die Pankreas (Bauchspeicheldrüse) wohin aus? Sättigungssignale:
- Was sendet das Fettgewebe wohin aus? Adipositassignale: heißt, jene die direkt ins BLUT sekretiert werden →Amylin, Leptin, Insulin zu NTS/ NUCLEUS TRACTUS SOLITARII (neuronaler Geschmackskern in Rautengrube des Hirnstammes & AP/ AREA POSTREMA uuuuund NUCLEUS ARCUATUS
- wohin sendet die Leber das Gherlin? zum Nucleus Arcuatus
- Wohin sendet der Dünndarm die Metabolite? zum Nucleus Arcuatus
- Welche drei Bereiche im Gehirn spielen bei der Regulation der Nahrungsaufnahme eine Rolle? - Telecephalon (größer Hirnabschnitt bei Säugetieren) - Arc Nucleus Arcuatus (Kern im Hypothalamus) - AP (Area Postrama; Rautengruppe beim Hirnstamm) & NTS ( Nucleus Tractus solitarii; Geschmackskern in Rautengrube des Hirnstammes?)
- Funktion Telecephalon (Großhirn/Endhirn)? Schmackhaftigkeit, Lernprozesse, Kommunikation, Sprache usw.
- Magen: wie kommt es zu Sättigungssignalen in diesem und was bewirken sie im Magen? durch mechanische Reize wie Dehnungsrezeptoren→ Magensaftsekretion steigt, Sättigungszentrum aktiviert
- Was geschieht bei einer Magenentleerung? Entleerung kleine Mengen speisebrei ca. 10 mL ins Duodenum (Zwölfigerdarm)
- wie wird Magenentleerung geregelt? durch nervale und humorale Mechanismen
- was ist eine Magenresektion und was bewirkt sie? Entfernung eines Teiles des Magens → Magenentleerungsrate steigt (da Magen kleiner, wird er schneller leer) →Überdehnung Dünndarms mit Vollegefühl, (bekommt Nahrung zu schnell; Staubildung?), Schwitzen und Übelkeit
- Gastrische Sättigung: wovon hängt sie ab? wo findet sie statt? welche Zellen wirken da? Textur der Nahrung im Darm: chemische Reize auf Nährstoffe→ Sättigungssignal (z.b Glucose → Insulinantwort) chemosensorische Zellen in Darmschleimhaut
- was machen die chemosensorischen Zellen in der Darmschleimhaut? Vermittler zwischen Lumeninhalt und Nervenzellen (Bürstensaumzellen, Enterozyten, Enteroendokrine Zelle)
- Mechanismen der gastrischen Sättigung? ‐ elektrogene Nährstofftransporter ‐> Veränderungen des Membranpotentials und Ausschüttung von Botenstoffen ‐ G‐Protein gekoppelte Rezeptoren (z.B. GPR‐40 für MCT) ‐ Geschmacksrezeptoren im Gastrointesinaltrakt
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- Lleumbremse (wuhuu): woraus besteht sie? aus Chemorezeptoren vermindern im Duodenum, Jejunum und Ileum vermindern Motilität, Sekretion und Entleerung des Magens ⇨ Menge des Speisebreis der Verdauungskapazität angepasst!
- Lleumbremse: wo müssen die Nährstoffe sein, damit sie am stärksten als Bremse wirken? im Lleum: Knitterdarm (Teil des Dünndarms)
- Stärkste Auslöser der Lleumbremse? Stärkste Auslöser: Fettsäuren > Kohlenhydrate und > Proteine
- Lleumbremse: Wer verlangsamt am stärksten unter den KH? Glucose Süßstoffe fast gar nicht
- Metabolische Signale- welche zwei sind das und welche Metaboliten spielen da eine Rolle? Hunger-Sättigungssignale Glucose: Abfall Blutglukosekonzentration→ Hunger!!! Fettsäuren: Anregung von Nerven im Hypothalamus→ Sättigung !!! Protein: Sättigung durch Beeinflussung der gastrointestinalen Motalität, da alle starken Stimulantien regulatorische Peptidhormone (CCK, PYY, GLP-1) Balaststoffe: binden Wasser → Volumensänderung Magens → Magensaftsekretion⇑, Magenentleerung ⇓ = Sättigung; beeinflussen Sekretion Darmhormone (CCK, PYY, Ghrelin, GLP-1) Vitamine & Mineralstoffe: Zinkmangel → Anorexia?
- wenn mehr Fettsäuren oxidiert werden, dann wird die -------- verlängert. Sättigung zwischen Mahlzeiten
- Wie kriegt der Körper mit, wie viel Glucose er besitzt? Glucosesensoren: glucosesensitive Neuronen oder Insulinabhängige Gluc-Transporter 2 (durch Gluc-Konzentration angeregt)
- Wirkt jedes Protein direkt auf das zentrale Nervensystem gleich stark ein? Nein, es kommt auf die Proteinqualität an.
- Kognitive Einflüsse auf die Zufuhr von Nahrung? Emotionen → Nahrungsaufnahme guter Geschmack → Überlagerung mehrerer physiologischer Sättigungssignale Selektive Sättigung: zunehmende Aufnahme eines LMs ‐> geringeres Verlangen ‐> trägt zur ausreichenden? Nahrungsvielfalt bei
- Definition Verdauung? • mhd verdöu(w)en = verschmelzen • Verdauung ist die Zerkleinerung der Nahrung im Magen‐Darm‐Trakt durch physikalische, chemische und enzymatische Prozesse.
- Nenne die Funktionen des Gastrointestinaltrakts! Aufnahme und Aufweichen der Nahrung Transport der aufgenommenen Nahrung Sekretion von Verdauungsenzymen, Magensäure, Mucus und Galle Absorption der Endprodukte der Verdauung Abtransport von Unverdautem Elimination und Exkretion von Abfallprodukten
- Was ist der Sphinkter und was macht er? An Punkten, wo Abschnitte ineinander übergehen (z.B. Ösophagus – Magen) sind die Muskel dicker und formen den Sphinkter. Aufgabe: verhindert, dass Nahrung vom Dickdarm zurück in den Dünndarm fliest
- Was ist die Peristaltik? zerkleinern, mischen und bewegen Nahrung durch den GI
- Verdauungsvorgang: Speichel- wie? Hydrogencarbonat als Puffer Mucine als Gleitmittel Antikörper und Lysozyme wirken antibakteriell Kohlenhydratspaltung: Aplha Amylase (Ptyalin) aus Ohrspeicheldrüse; hauptsächlich Abbau von Nahrungsresten Lipase aus Ebner-Zungengrunddrüsen (Säugling: Milchfettverdauung im Magen)
- Nenne die Funktionen des Speichels! Lösungsmittel für Geschmacksstoffe Schmierstoff für das Kauen fester Nahrung Spülung der Mundhöhle Immunabwehr: Lysozym, Peroxidase, Immun-globulin A (lgA)
- Verdauungsvorgang: Magen- was geschieht? -Magensaft:Salzsäure u.a. als Desinfektionsmittel -Mucine als Gleitmittel -Intrinsic‐Faktor für die Vit.B12‐Absorption -Proteinverdauung: Pepsin -Fettverdauung: Zungengrund‐lipase vom Mund und gastrische Lipase
- Verdauungsvorgang: Galle- was geschieht? Hydrogencarbonat als Puffer, Gallensalze und Phospholipide zur Mizellenbildung, Cholesterin als Ausscheidungsprodukt
- Verdauungsvorgang: Bauchspeichel (Pankreas)- was geschieht? Proteinverdauung: Trypsin, Chymotrypsin, Elastase, Carboxypeptidase Stärkeverdauung: ‐Amylase Fettverdauung: Lipase, Colipase, Phospholipase, Nichtspezifische Lipase
- Verdauungsvorgang: Dünndarm(Sekrete)- was geschieht? Proteinverdauung: Dipeptidase, Aminopeptidase, Zuckerverdauung: versch. Glycosidasen, Fettverdauung: Monoglycerid‐ lipase, Lecithinase, alkalische Phosphatase, u.a.
- Verdauungsvorgang: Dickdarm- was geschieht? Absorption von Na, Wasser und Stoffwechselprodukten der Darmbakterien