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KLRE01 (Fach) / Kosten u. Leistungsrechnung (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Marc1311 erstellt.

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  • Nennen Sie verschiedene Arten der Planungsrechnung Absatzplan, Finanzplan, Investitionsplan, Beschaffungsplan usw.
  • Nennen Sie Zwecke der KLR KLR im Rahmen der Erfolgsrechnung KLR als Mittel der Betriebsüberwachung KLR als Entscheidungshilfe bei der Preisbildung KLR als Mittel weiterer Vergleichs-und Entscheidungsrechnungen
  • Nennen Sie die Hauptaufgaben des betrieblichen Rechnunswesens. Hauptaufgaben des betrieblichen Rechnungswesens sind: Dokumentations- und Kontrollaufgabe Dispositionsaufgabe Rechenschaftslegungs- und Informationsaufgabe
  • Stellen Sie die Aufgaben der Finanzbuchhaltung den Aufgaben der Betriebsbuchhaltung (KLR) gegenüber. Aufgabe der Finanzbuchhaltung ist es, die gesamten Wertebewegungen einer Abrechnungsperiode sowie die Veränderungen der Vermögens- und Kapitalstruktur zu erfassen. Aufgabe der Betriebsbuchhaltung ist es, den Teil der Wertebewegungen zu erfassen, der einen Bezug zum Hauptzweck des Betriebes aufweist, der Erstellung und Verwertung von Leistungen.
  • Verdeutlichen Sie an einem Beispiel die Informationen, die die KLR für Planungsrechnungen zur Verfügung stellen kann. Die Kosten- und Leistungsrechnung informiert über leistungsbezogene Werteverzehre und Wertezugänge einer Periode. Planungsrechnungen, die auf leistungsbezogenen Wertebewegungen aufbauen, benötigen entsprechende Angaben der Kosten- und Leistungsrechnung. Eines der genannten Beispiele sind Beschaffungspläne. Die Kosten- und Leistungsrechnung liefert Informationen, z. B. über die Mengen an Werkstoffen, die für das Erstellen einer bestimmten Anzahl von Leistungseinheiten benötigt werden. Darüber hinaus stellt sie auch Daten über die voraussichtlichen Kosten dieser Werkstoffmengen zur Verfügung.
  • Gehen Sie auf die Bedeutung ein die der KLR im Rahmen der Erfolgsrechnung zukommt. Kosten- und Leistungsrechnung soll im Hinblick auf die Erfolgsrechnung die Bewertung der Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen ermöglichen sowieDaten für eine auf Kostenträger bezogene Erfolgsermittlung liefern.
  • Grenzen Sie die mittel-/langfristige Preisuntergrenze gegen die kurz-/mittelfristige Preisuntergrenze ab. Mittel-/langfristig kann ein Betrieb nur dann existieren, wenn es gelingt, über die Umsatzerträge die Selbstkosten abzudecken (mittel-/langfristige Preisuntergrenze). Kurz-/mittelfristig kann es aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll sein, auf die Abdeckung eines Teils sämtlicher Kosten (der „vollen Kosten“ oder Selbstkosten) zu verzichten. In diesem Fall bilden die variablen (beschäftigungsabhängigen) Kosten die kurz-/mittelfristige Preisuntergrenze.
  • Was versteht man unter Auszahlungen und Ausgaben. Auszahlungen sind Abgänge liquider Mittel, also von Bargeld und Sichtguthaben, pro Periode. Unter Ausgaben versteht man den Wert aller zugegangenen Güter und Dienstleistungen pro Periode, also den Beschaffungswert. Auszahlungen und Ausgaben unterscheiden sich nur in der zeitlichen Komponente, also in Kreditvorgängen. Wenn Geld das Unternehmen verlässt, bevor das Gut zugeht (Auszahlung, aber keine Ausgabe) bzw. wenn das Gut bereits zugegangen ist, das Geld die Unternehmung aber noch nicht verlassen hat (Ausgaben, aber keine Auszahlung), also beim Zieleinkauf, stimmen Ausgaben und Auszahlungen nicht überein.
  • Was versteht man unter Einzahlungen und Einnahmen Einzahlungen sind der Zugang liquider Mittel. Einzahlungen werden auf der Zahlungsmittelebene angesprochen, genau so wie die Auszahlungen. Dabei werden Einzahlungen ermittelt, indem man Geld und liquide Mittel addiert. Eine Einnahme ist der Wert der veräußerten Leistungen Einnahmen werden, wie auch die Ausgaben, auf der Geldvermögensebene angesprochen. Ermittelt werden die Einnahmen durch Addieren von Geld und liquiden Mitteln und Abzug der Verbindlichkeiten
  • Stellen Sie Einzahlungen Auszahlungen, Einnahmen und Ausgaben, Erträge und Aufwendungen Einzahlungen=Zugang liquider Mittel Auszahlungen=Abgang liquider Mittel Einnahmen=Abgang von Gütern und Dienstleistungen Ausgaben=Zugang von Gütern und Dienstleistungen Erträge=Jeder Geschäftsvorfall, der zu einer Erhöhung des Reinvermögens führt. Aufwand=Jeder Geschäftsvorfall, der zu einer minderung des Geldvermögens führt
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  • Betriebsbedingte Erträge? Betriebsbedingte Erträge Beispiele für betriebsbedingte Erträge sind: Erhöhung des WarenbestandsErhaltene Skonti und RabatteUmsatzerlöse (7% / 19%)Zinserträge
  • Betriebsbedingte Aufwendungen? Zu den betriebsbedingten Aufwendungen zählen beispielsweise: Verringerung des WarenbestandsAufwendungen für Löhne und GehälterAufwendungen für BüromaterialAufwendungen für Roh- Hilfs- und BetriebsstoffeZinsaufwendungen
  • Nichtbetriebliche Erträge? Betriebsfremde Erträge, z.B. Mieterträge aus betriebsfremden GrundstückenPeriodenfremde Erträge, z.B. Steuer-Rückerstattungen, AnzahlungenAußerordentliche Erträge, z.B. KursgewinneBewertungsbedingte Erträge, z.B. Erträge aus Zuschreibungen
  • Nichtbetriebliche Aufwendungen Betriebsfremde Aufwendungen, z.B. Spenden an VereinePeriodenfremde Aufwendungen, z.B. Steuer-Nachzahlungen, VorauszahlungenAußerordentliche Aufwendungen, z.B. Kursverluste, Diebstahl oder ForderungsausfälleBewertungsbedingte Aufwendungen, z.B. Sonder-Afa
  • Setzen Sie die Begriffe Reinvermögen und Geldvermögen zueinander in Beziehung. Reinvermögen:Zahlungsmittelbeständeplus Bestände an Forderungen und Sachvermögenminus Bestände an Verbindlichkeiten Geldvermögen:Zahlungsmittelbestände (Bar- und Buchgeld)plus Bestände an sonstigen Forderungenminus Bestände an VerbindlichkeitenDen Unterschied zwischen beiden Begriffen bildet das Sachvermögen.
  • Grenzen Sie die Begriffe Auszahlung, Ausgabe, Aufwand und Kosten voneinander ab. Auszahlungen: Abfluss von Bar- und Buchgeld. Ausgaben: Verminderungen des Geldvermögens. So verringert der Kauf einer Ware das Geldvermögen, muss aber in der betrachteten Periode nicht zu einer Auszahlung führen. Aufwand: Verminderungen des Reinvermögens. So führt eine Teilabschreibung einer Maschine zur Verringerung des Sachvermögens, das Geldvermögen bleibt jedoch unberührt. Es liegt damit weder Ausgabe noch Auszahlung vor. Kosten: Werteverzehre, die in einer Beziehung zur Erstellung und Verwertung von Leistungen stehen, dem Hauptzweck des Betriebes. Kosten können aufwandsgleich, aufwandslos bzw. aufwandsungleich sein.
  • Worin liegt der Unterschied zwischen dem Betriebsergebnis und dem Neutralen Ergebnis?  Das Betriebsergebnis stellt Wertezugänge und Werteverzehre einander gegen- über, die eine Beziehung zum Hauptzweck des Betriebes aufweisen. Das Neu- trale Ergebnis stellt alle „sonstigen“ Wertezugänge und Werteverzehre einander gegenüber. Das umschließt die betriebsfremden, die betrieblich außerordentlichen sowie betrieblich periodenfremden Wertebewegungen.
  • Nennen Sie die 2 Formen der Kostenträgerrechnung 1. Kostenträger-Zeitrechnung  2. Kostenträger-Stückrechnung
  • Zeigen Sie die Relativität der Begriffe Einzelkosten und Gemeinkosten auf Die Begriffe „Einzelkosten“ und „Gemeinkosten“ sind stets auf eine bestimmte Bezugsgröße bezogen. So kann man z. B. von Kostenträger-Einzelkosten und Kostenträger-Gemeinkosten sprechen. Es sind jedoch auch eine Vielzahl anderer Kostenbezugsgrößen denkbar, so z. B. Aufträge, Kundengruppen oder Abteilungen. Damit kann dann z. B. auch zwischen Abteilungs- Einzelkosten und Abteilungs-Gemeinkosten unterschieden werden.
  • Grenzen Sie die Begriffe Mischkosten und sprungfixe Kosten voneinander ab.  „Mischkosten“ sind Kostenarten, die sich – wie z. B. die Telefongebühren – aus fixen und variablen Bestandteilen zusammensetzen. „Sprungfixe Kosten“ verändern sich mit der Kapazitätsauslastung in Schüben und bleiben dann für ein bestimmtes Ausbringungsintervall unabhängig von der jeweiligen Ausbringungsmenge.
  • Was versteht man unter Leerkosten? Fixkosten lassen sich in Nutzkosten und Leerkosten aufspalten. Leerkosten stellen dabei den Anteil der Fixkosten dar, dem keine Nutzung zugrunde liegt. Die Leerkosten beziehen sich somit auf die Kapazitätsauslastung.
  • Nehmen Sie Stellung zur folgenden Behauptung. Mit zunehmendem Gewicht der Leerkosten wird die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens nicht entscheiden beeinflusst. Die Behauptung ist grundsätzlich nicht richtig. Ein Betrieb ist zum Betrachtungszeitpunkt nur zu 60 % ausgelastet. Die fixen Kosten – die Kosten der Betriebsbereitschaft von z. B. 250 000 Euro im Monat – sind durch die Auslastung damit nur zu 60 % „gerechtfertigt“. 40 % der fixen Kosten und damit 100 000 Euro sind Leerkosten. Diese 100 000 Euro könnten nun rechnerisch den Produkteinheiten zugerechnet werden, die bei einer Kapazitätsauslastung von 60 % noch erstellt werden. In diesem Falle stiegen die Stückkosten und es bestände das Risiko, dass das Unternehmen damit an Wettbewerbsfähigkeit verlöre.
  • Ein Betrieb weist folgende Daten auf: a.) Gesamtkosten bei einer Produktion von 1000 Stück 210.000 ¤. Ermitteln Sie die Durchschnittskosten? b.) Durch eine Ausweitung der Produktionsmenge um 10 Stück steigen die Gesamtkosten auf 211.100 ¤ Ermitteln Sie die Grenzkosten? a.) 6. a) 210 000 € geteilt durch 1 000 Stück = 210 € Durchschnittskosten. b) 211 100 € minus 210 000 € = 1 100 € Grenzkosten.
  • Ein kleinerer Industriebetrieb stellt Kugelschreiber her. Die Fixkosten belaufen sich auf 1 Mio. ¤/Jahr, die variablen Kosten je Produkteinheit betragen 0,12 ¤. Eine Marktanalyse hat ergeben, dass der Verkaufspreis je Produkteinheit nicht höher als 0,20 ¤ angesetzt werden darf. Berechnen Sie den Jahresumsatz, der zumindest zu erzielen ist, um gerade die Selbstkosten abzudecken. Zu ermitteln ist damit die Nutzenschwelle, die man auch als „Break-even-Point“ bezeichnet. Für die hinter dem gesuchten Jahresumsatz gesuchte kritische Menge gilt die Gleichung: Jahresumsatz bei der = Gesamtkosten bei der Produktionsmenge „x“ Produktionsmenge „x“ Break-even-Menge        XBep= Kf/(p-Kv)   XBep=1.000.000€/(0,2€-0,12€)  = 12,500,000Stück