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Bilanzrecht (Fach) / Jahresabschluss (Lektion)
Einheit 3
Diese Lektion wurde von anna_schramm erstellt.
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- was versteht man unter Rechnungslegung? Unter Rechnungslegung versteht man ausschließlich die doppelte Buchhaltung mit anschließender Bilanzierung. eine Giwinn-und Verlustrechnung wird gemacht. im Steuerrecht sagt man Betriebsvermögensvergleich. (§4f EStG)
- Was fällt nich unter die Rechnungslegung? keine Rechnungslegung iSd UGB sind Einnahmen-Ausgabenrechnung Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten Kameralistik (öffentliche Hand)
- Wer muss eine doppelte Buchhaltung führen? Kapitalgesellschaften (AG, GmbH) = Unternehmer Kraft Rechtsform verdeckte Kapitalgesellschaften = Kapitalgesellschaften, bei denen keine natürliche Person vollhaftender Gesellschafter ist. sonstige Personengesellschaften, bei denne keine natürliche Person unbeschränkt haftet (Verein & co KG), ein Verein u. eine GmbH bilden zusammen eine offene Gesellschaft. andere Unternhemer, die keine Kaptialgesellschaften sind, wie Personengesllschaften (OG, KG) oder Einzelunternehmer, diese sind dann Rechnungslegungspflichtig wenn sie einen Umsatz von 700.000€ überschreiten. es gibt aber Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen: Freiberufler u. Land- und Forstwirte sind auch dann nicht Rechnungslegungspflichtig nach UGB, wenn sie diesen Umsatz überschreiten. Weiters sind auch Personen/ Personengesellschaften nicht rechnungslegungspflichtig, wenn sie nichtbetriebliche Einkünfte beziehen, wie Vermietung u. Verpachtung.
- Wie lange dauert die Aufbewahrungspflicht? Rechtsgrundlage: § 212 UGB 7 Jahre ab Schluss des Kalenderjahres
- Was muss nach der Aufbewahrungspflicht gem § 212 UGB alles aufbewahrt werden? Bücher Inventare, Eröffnungsbilanzen Jahresabschlüsse samt Lagebericht Konzernabschlüsse samt Konzernlagebericht Geschäftsbriefe Buchungsbelege bei Datenträgern muss die urschriftsgetreue Wiedergabe jederzeit gewährleistet sein bzw. die Lesbarkeit in geeigneter Form gesichert sein (§190 Abs 5 iVm §216 UGB)
- Ist die Aufbewahrungspflicht mit 7 Jahren limitiert. Darüber hinaus, soweit in gerichtlichem oder behördlichen Verfahren von Bedeutung
- Gibt es auch eine Vorlagepflicht des Jahresabschlusses? Ja die gibt es. es gibt die Vorlagepflicht im Rechtsstreit bei Gericht nach §§213 und 214 UGB. Man hat ein Einsichts- und Auszugsrecht. und es gibt eine Vorlagepflicht bei Vermögensauseinandersetzungen nach §215 UGB. Insbesondere bei Erbschafts-, Gütergemeinschafts- und Gesellschaftsteilungssachen .
- Was ist der Unterschied zw. Inventar und Inventur? Inventar sind die körperlichen Sachen, die zu einem Unternehmen gehören, es können Vorräte sein oder auch Anlagevermögen. Inventur ist das Verfahren, wo man das Inventar in eine Liste aufnimmt und schaut zum Stichtag wie viel an Inventar noch da ist.
- Welche Arten von Inventurverfahren gibt es? körperliche Bestandsaufnahme zum Stichtag = man macht das vorallem bei den Vorräten, geht durch das Warenlager und durch das Geschäft und zählt alles durch. vorgelagerte Inventur (max. 3 Monate) nachgelagerte Inventur (max. 2 Monate) Stichprobeninventur permanente Inventur.
- Was versteht man unter der Anlageninventur? diese betrifft das Anlagevermögen. Man führt sie nur alle 5 Jahre durch. beim Anlagevermögen gibt es das Anlagenverzeichnis, jedes Firmenauto ist extra meinst EDV mäßig erfasst .
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- Wir oft führt man eine Anlageninventur durch ? Alle 5 Jahre
- wie oft führt man eine Inventur durch, die die Vorräte betrifft? Jedes Jahr.
- Inventurverfahren - körperliche Bestandsaufnahme zum Stichtag? zum Stichatg 31.12 wir die Inventur durchgeführt. das ist aber in der Praxis nicht durchführbar (Öffnungszeiten, Betriebsurlaub....) daher gibt es die Möglichkeit der vor- und nachgelagerten Inventur.
- Was können sie zur vorgelagerten Inventur sagen? Hier führt man die Inventur schon vor dem 31.12., dh. vor dem Stichtag durch. Man weiß dass sich am Inventar bis 31.12 nichts ändert. diese darf aber maximal 3 Monate vor dem Stichtag erfolgen.
- Wann ist eine vor- oder nachgelagerte Inventur interessant? ein Feuerwerksverkäufer wird seine Inventur nachverlagern. Ansonsten müsste er das volle Warenlager durchzählen. Wenn er es nachlagert dann ist das Lager hoffentlich leer.
- Wie erfolgt die permanente Inventur? Bei der permanenten Inventur muss man nicht alles am 31.12. aufnehmen. wenn man eine verlässliche Lagerbuchführung hat, die einem grundsätzlich sag, was da zu sein hat, dann kann man die gesamte Inventurarbeit verteilen über das ganze Jahr. es muss nur garantiert sein, dass zumindest jeder Artikel einmal im Jahr nachgezählt wird. das ist das Standardverfahren bei größeren Unternehmern.
- Welche Sonderbilanzen kennen Sie? Was macht sie so besonders? Sonderbilanzen sind nur zu bestimmten Anlässen aufzustellen. Eröffnungsbilanz (bei Eröffung des Unternehmens) Liquidationseröffnungsbilanz und -schlussbilanz Verschmelzungsbilanzen Spaltungsbilanzen, Restvermögensbilanz
- Gibt es bestimmte Vorschriften nach denen der Jahresabschluss zu erfolgen hat? Ja, die gibt es: der Jahresabschluss enthält eine GuV- Rechnung und eine Bilanz er muss in Euro € augewiesen werden er muss zum Ende eines jeden Geschäftsjahres erfolgen. das Geschäftsjahr darf 12 Monate nicht überschreiten. Wenn man den Bilanzstichtag änder will (möchte den Jahresabschluss nicht zum 31.12 aufstellen, sondern zum 31.5) , braucht man die Zustimmung des Finanzamtes bei der Gründung eines Unternehmens kann man den Bilanzstichtag frei wählen. die Frist für die Aufstellung beträgt 9 Monate/ bei Kapitalgesellschaften 5 Monate der Jahresabschluss muss Unterzeichnet werden vom Einzelunternehmer oder eben von allen unbeschränkt haftenden Gesellschaftern.
- kann man den Bilanzstichtag immer frei wählen?? Den Bilanzstichtag kann nur bei Gründung eines Unternhemens frei gewählt werden. ist er einmal gewählt und möchte man ihn anschließend ändern, dann braucht man die Zustimmung des Finanzamts. §2 abs7 EStG das Finanazamt gibt die Zustimmung nur dann, wenn ein wichtiger betrieblicher Grund vorliegt, der nicht in einer Steuerersparnis besteht. Da der Bilanzstichtag im Gesellschaftsvertrag steht, bedeutet eine Änderung des Bilanzstichtages auch eine Änderung des Gesellschaftsvertrags. Dh alle Gesellschafter müssen zustimmen. um bei Kapitalgesellschaften muss der Bilanzstichtag im FB eingetragen werden.
- Gibt es eine Frist für die Aufstellung des Jahresabschlusses? Ja es gibt 2 unterschiedliche Fristen. der Jahresabschluss ist binnen 9 Monaten nach dem Bilanzstichtag aufzustellen. (= allgeimeine Frist) Kaptialgesellschaften hingegen müssen den Jahresabschluss innerhalb von 5 Monaten nach dem Bilanzstichtag aufstellen.
- Wer muss den Jahresabschluss unterzeichnen? bei Einzelunternehmen muss das der Einzelunternehmer bei Kapitalgesellschaften müssen das alle Geschäftsführer oder alle Vorstandsmitglieder unterschreiben Bei Personengesellschaften sonst, alle unbeschränkt haftenden Gesellschafter, bei der KG alle Komplementäre und bei OG alle Gesellschafter.
- Welcher § ist maßgeblich für den Inhalt der Bilanz? Rechtsgrundlage= §198 UGB
- Welche Posten hat eine Bilanz zu beinhalten? Aktiva: Anlagevermögen Umlaufvermögen Passiva: Aktive Rechnungsabgrenzungsposten passive Rechnungsabgrenzungsposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Eigenkapital
- Auf was kommt es an ab eine Sache zum Anlag- oder zum Umlaufvermögen gezählt wird? Es kommt ausschließlich auf die Widmung durch des Unternehmens an. es kommt darauf an, ob es dauerhaft dem Unternehmen dienen soll oder ist es zum Verkauf bestimmt.
- passive Rechnungsabgrenzung? sind Einnahmen, die man vor dem Bilanzstichtag bekommen hat, aber erst zur nächsten Bilanzperiode zählen. z.B ein Vermieter bekommt vom Mieter schon im Dezember die Miete für Jänner. dann hat der Vermieter eine Passive Rechnungsabgrenzung in seiner Bilanz aufzustelle.
- aktive Rechnungsabgrenzung? Wenn man Ausgaben tätigt, die aber erst der nächsten Bilanz- Periode, dh. dem nächsten Geschäftsjahr zuzurechnen sind. z.B. zahlt der man als Mieter schon 3 Monatsmieten im Dezember im Voraus, für nächstes Jahr Jänner bis März. der Mieter hat in diesem Fall eine aktive Rechnungsabgrenzung in seine Bilanz aufzunehmen.
- Welche Bilanzierungsverbote gibt es? Gründungsaufwendungen Aufwendungen für Beschaffung von Eigenkapital nicht entgeltlich erworbenes immaterielles Anlagevermögen originärer Firmenwert.
- Welche Arten von Rückstellungen gibt es? Verbindlichkeitenrückstellung = man hat eine Verpflichtung ggü einem Dritten, wo man nicht abschätzen kann wie der Rechtsstreit ausgeht oder in welcher Höhe die Verpflichtung besteht. Aufwandsrückstellungen= hier gibt es keine Verbindlichkeit ggü einem Dritten. Bsp. Kolanz Rückstellungen für drohende Verluste= hat mit einem Vertrag einen Verlust fixiert, indem man z.B. einen Vertrag abgeschlossen hat und anschließend kommt man drauf, dass man als Verkäufen zu solchen günstigen Konditionen nicht liefern kann oder dass man als Käufer zu teuer gekauft hat. Beide Leistungen, Lieferung und Kaufpreiszahlung wurde nicht erfüllt, man kommt aber aus dem Vertrag nicht hinaus.
- Was sind latente Steuern? Sind Steuern, die derzeit noch nicht zu bezahlen sind. das sind Steurern, die erst in nächster oder ferner Zukunft zu zahlen sind oder man erwartet Steuerersprarnisse in nächster oder fernerer Zukunft. das resultiert daraus, dass in der Bilanz oft andere Werte stehen als jene die für die steuerliche Gewinnermittlung maßgebend sind.
- Was ist der Unterschied zwischen Kontoform und Staffelform? Kontoform: wie man es aus der Bilanz kennt → man hat ein T auf der linken Seite hat man die Aktiva (Aufwendungen) und auf der rechten Seite hat man die Passiva (Erträge). ist zulässig aber unbedeutend. Staffelform: diese verwenden fast alle. Man beginnt mit dem Verkaufserklösen aus den Produkten, die man herstellt oder mit denen man handelt, oder aus den Dienstleistungen, die man erbringt, dann zieht man den Materialaufwand ab, dann kommt der Personalaufwand dann kommen die sonstigen Baraufwendungen → daraus erzielt man ein Ergebnis, das sogenannte Betriebsergebnis. dann zieht man die Zinsaufwendungen ab u. zählt die Zinserträgnisse dazu →das ist dann das Finanzergebnis= Gewinn vor Steuern. dann zeichnet man die Steuern ab u. somit kommt man auf den Gewinn nach Steuern. die Staffelform fängt an mit dem Umsatz und endet unten mit dem Gewinn nach Steuern.
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- Wie sieht der Inhalt einer Gewinn- und Verlustrechnung aus? Rechtsgrundlage= §200 UGB Erträge und Aufwendungen Jahresüberschuss (Jahresfehlbetrag) Bilanzgewinn (Bilanzverlust) Kontoform oder Staffelform Gesamtkostenverfahren Umsatzkostenverfahren
- Was ist der Unterschied zwischen Gesamtkostenverfahren und Umsatzkostenverfahren? Ein Bauträger errichtet zwei Häuser; die Herstellkosten betragen für jedes Haus TEUR 500, -. Es gelingt ihm, noch im selben Jahr Haus 1 um TEUR 800,-zu verkaufen; Haus 2 bleibt hingegen unverkauft und damit als Vorratsvermögen in der Bilanz stehen. Die schematisch vereinfachte Gewinn- und Verlustrechnung sieht nach beiden Verfahren folgendermaßen aus: Die Häuser zählen zum Umlaufvermögen. Im ersten Jahr hat er 300 an Gewinn realisiert (800 Verkaufserlös minus 500 Errichtungskosten) Umsatzkostenverfahren: Umsatz= 800= Preis zu dem man das Haus verkauft hat. die Kosten, die diesem Umsatz zuzurechnen sind betragen 500 = Herstellungskosten für das Haus1. alles andere interessiert nicht. es kommt raus ein Gewinn von 300 Gesamtkostenverfahren: der Umsatz beträgt genauso 800, weil man ja nur das Haus 1 verkauft hat. Aber dann kommen die Herstellungskosten= Gesamtkosten für beide Häuser = 500+500= 1000. Aber das Haus ist noch nicht verkauft, ist daher noch nicht Aufwand u. ist daher zu neutralisieren, wieder herauszunehmen. daher gibt es eine Position, die heißt "Veränderung des Bestandes an fertigen u. unfertigen Erzeugnissen (Haus2) ". es ergbit den Gewinn von 300
- Welchen Posten gibt es nur beim Gesamtkostenverfahren, den es beim Umsatzkostenverfahren nicht gibt?? beim Gesamtkostenverfahren gibt es den Posten "Veränderungen des Bestandes an fertigen u. unfertigen Erzeugnissen" = "Bestandsveränderung" dh wenn man diesen Posten in der GuV- Rechnung sieht, dann weiß man schon, dass es sich um das Gesamtkostenverfahren handelt.
- Wie erfolgt die Bewertung des Anlagevermögens? Rechtsgrundlage= §203 UGB →Anschaffungskosen oder Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen gem. §204 (UGB) Nach dem Realisationsprinzip hat man ein strenges Anschaffungskostenprinzip. Der Höchstbetrag, am Bilanzstichtag sind die historischen Anaschaffungskosten. Dinge, die man selbt produziert/ herstellt/ erzeugt sind in den Herstellungskosten anzusetzen. Materialfertigungsgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten müssen jetzt angesetz werden.
- Zählt zu den Anschaffungskosten nur der reine Kaufpreis? Nein zu den Anschaffungskosten zählen auch die Anschaffungsnebenkosten. So zählen zu den Anschaffungskosten nicht nur der Kaufpreis eines Grundstücks, sondern Folgeden Anschaffungsnebenkosten: auch Grunderwerbssteuer, Eintragungsgebühr nach dem Gerichtsgebührengesetz, Maklerkosten, Rechtsanwalts- und Notarkosten für Kaufvertrag usw.
- Was zählt alles zu den Anschaffungsnebenkosten? es zählt alles dazu, was man aufwenden muss, um in das Eigentum eines Vermögensgegenstandes zu kommen. Alles was kausal ist um Eigentümer zu werden. es zählt auch alles dazu um den erworbenen Vermögensgegenstand in Betrieb nehemen zu können.
- Kauft ein unbebautes Grundstück, plant u. beantragt Baugenehmigung, dann beginnt man tatsächlich zu bauen. Baut insgesamt 3 Jahr. Nimmt sich einen Kredit dafür auf. Während der Bauzeit laufen schon die Kreditzinsen. Sind die Kreditzinsen (Bauzeitzinsen) Teil der Herstellungskosten? Hier hat man ein Bewertungswahlrecht. Mann kann die Zinsen einrechnen in die Herstellungskosten aber man muss nicht. wenn man die Zinsen nicht in die Herstellungskosten mit hineinrechnet, dann hat man in dem Jahr und in der Höhe in der die Zinsen anfallen einen Verlust (=laufenden Aufwand) dieser erhöht den Verlus oder mindert den Gewinn des laufenden Jahres. wenn man die Zinsen in die Herstellungskosten minhineinrechnet, dann steht das selbe Gebäude höher zu Buch als wenn man es nicht einrechnet.
- Was versteht man unter Bauzeitzinsen? muss man diese in der Bilanz ansetzen? Bauzeitzinsen sind nur jene Zinsen, die in der Zeit anfallen in der man das Haus errichtet, dh die während der Bauzeit anfallen. Hier gibt es das Wahlrecht: man kann, muss aber nicht diese Zinsen in die Anschaffungskosten als Anschaffungsnebenkosten mit hineinrechnen. alles was voher oder nachher an Zinsen anfällt ist zwingend laufender Aufwand u. ist nicht Teil der Herstellungskosten.
- Kauft sich ein gebrauchtes Auto um 10.000¤. dieses hält 5 Jahre. Wie wird das Auto bewertet? Anschaffungskoste= 10.000€ nach einem Jahr wird es üblicherweise mit 8.000€ bilanziert. weil man hat 10`€ Anschaffungskosten u. nach 5 Jahres ist es 0€ wert. Dh man verteilt die 10 über 5 Jahre gleichmäßig, jedes Jahr schreibt man 2.000€ ab. Abschreibung: 1. Jahr: 8.000/ 2. Jahr: 6.000/ 3. Jahr: 4.000/ 5. Jahr 2.000/ ende 5. Jahr 0
- aus was kann sich eine außerplanmäßige Abschreibung ergeben? kann sich aus einem Totalschaden ergeben oder aus einem (dauerhaften) Wertverlus ergeben.
- Welches Prinzip gilt im Zusammenhang mit der Abschreibung von Anlagevermögen? es gilt das gemilderte Niederstwertprinzip. kleine Veränderungen (hochs u. tiefs) werdem im Anlagevermögen nicht berücksichtigt. wenn der Wertverslust nur vorübergehend ist muss man keine außerplanmäßige Abschreibung vornehmen, weil man es ja nicht verkaufen möchte. eine außerplanmäßige Abschreibung des Anlagevermögens ist nur dann vorzunehmen wenn eine dauerhafte, nachhaltige Wertminderung vorliegt.
- Wann ist eine äußerplanmäßige Abschreibung des Anlagevermögens notwendig.?? eine außerplanmäßige Abschreibung des Anlagevermögens ist nur dann vorzunehmen wenn eine dauerhafte, nachhaltige Wertminderung vorliegt beim Finanzierungsanlagevermögen gibt es ein Wahlrecht.
- Vor- und Nachteile bei der Aktivierung der Bauzeitzinsen? Wenn man die Bauzeitzinsen aktiviert, schaut die Bilanz schöner aus, es gibt keinen Verlust in der Bilanz. Die Aktivierung führt zu erhöten Abschreibungen, weil man schreibt dann nicht mit den Errichtungskosten ab sondern mit den Kosten für den Baukredit. Damit ist die Abschreibung pro Jahr etwas höher. wenn man die Bauzeitzinsen nicht aktiviert dann hat man mehr Steuerersparnis wei bei Verlust ist weniger Steuer zu zahlen.
- Gibt es ein generelles Bilanzierungsverbot für den Firmenwert? Nein es gibt nur ein Bilanzierungsverbot für den originären Firmenwert. Für den derivativen Firmenwert besteht kein Bilanzierungsverbot, im Gegenteil, dieser muss sogar angesetzt werden. Man muss ihn auch über die Voraussichtliche Nutzungsdauer abschreiben.
- Was ist der (derivative) Firmenwert? der Firmenwert ist jener Betrag des Kaufpreises, den man nicht mehr zuordnen kann. Wenn ein Kaufpreis vorliegt, dann untersucht man ihn dahingehend, was man damit gekauft hat. Man hat gekauft Anlagevermögen in Form von Einrichtungsgegenstände, eine Immobilie, ein Mietrecht, Vorräte, Bankguthaben uws... dann zählt man diese Beträge zusammen. Annahme: man endet bei einem Betrag von 500, bezahlt hat man aber 800. wenn man die 300 nirgens wo zuordnen kann, dann hat man einen Firmenwert von 300.
- Gibt es Gründe warum man mehr bezahlt als die Summe der Einzelteile? Ja wegen desFirmenwertes/ goog will (Lage, Kundenstock, Image, Marke, Ruf ...)
- Was ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des derivativen Firmenwertes? Im Steuerrecht ist der Firmenwert auf längstens 15 Jahre abzuschreiben. das ist aber nicht für die Unternehmerische Bilanz bindend. Im Bilanzrecht muss man schauen, wie lange sich der Erwerber sich so zu sagen auf die erworbenen Lorbeeren ausruhen kann. Wenn der Verkäufer aus dem aktiven Dienst ausscheidet (in Pension gehen) und es sich um eine Freiberufliche Tätigkeit handelt, dann kann man den Firmenwert innerhalb von 5 Jahren abschreiben.
- Muss man den gekauften Firmenwert abschreiben? Ja den gekauften Firmenwert muss man abschreiben, es besteht eine Pflicht zur Abschreibung vom derivativ erworbenen Firmenwert.
- Kann man auch eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Firmenwert vornehmen? Ja man keine auch eine außerplanmäßige Abscheibung auf den Firmenwert vornehmen. bsp. erwirbt ein Lokal, der Firmenwert besteht auch in der guten Lage, schöne Aussicht von Terasse.. dann wird ein Straße davor errichtet. Damit sinkt der Firmenwert u. es ist eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen.
- Wie werden geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abgeschrieben? im Steuerrecht gibt es im § 13 EStG dafür eine eigene Regelung. Anschaffungskosten und Herstellungskosten von max 400€ pro Anlagegut können sofort abgeschrieben werden. Es muss keine Verteilung auf die voraussichtliche Nutzungsdauer erfolgen. auch in der Unternehmensbilanz besteht das Wahlrecht diese geringwertigen Anschaffungen sofort im ersten Jahr, im Jahr der Anschaffung gleich als Aufwand zu verbuchen, als Vollabschreibung.