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Translation (Fach) / 2.2 Binnendifferenzierung (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Oellah erstellt.

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  • "James Holmes´ Map"? Von Toury aufgrund Holmes´ Studien entworfen.
  • erste Einteilung von "translation Studies" laut Holmes´ Map ? Translation studies eingeteilt in  Pure= theoretische Problemstellungen  Applied= praktische Problemstellungen 
  • Einteilung des theoretischen Bereiches? general = allgem. Theoriebest. Aspekte, Probleme, Charakterisierungen, bei denen man davon ausgeht, dass sie in der Zukunft schon / immer noch gelten / gelten werden. = universalistische Thesen, zb. Scopus, Universal of Translation  partial = Theorien mittlerer Reichweite: nur für best. Bereiche gültig= eingeschränkte Perspektive. werden durch product oriented, process o, function o weiter eingeschränkt. 
  • In was wird "Applied" eingeteilt? translator training translation aids  translation criticism  translation policy
  • In was wird "Pure" eingeteilt? deskriptiven (beschreibenden) BereichBeschreiben von Translationsphänomenen. Ohne sorgfältige Beschreibung keine sorgfältige Analyse. theoretischen Bereich Erklären und vorhersehen von Translationsphänomenen, und dadurch Erstellen von generellen (general) und partiellen (partial) Theorien.
  • Was war ausschlaggebend, um binnen zu differenzieren? Durch störung der Abgrenzung von Außen --> Innenabgrenzung. 70er: Fokus war auf Außenabgrenzung
  • was liegt auf dritter Ebene, gleich mit "general" und partial"? product oriented process oriented function oriented
  • product oriented? Fokus liegt auf Ergebnis einer Handlung (Translat) als Produkt.  Unterscheidung Translat / nicht Translat Unterschiede / Änderungen zw. Nichtübersetzung/Erstübersetzung Second-Hand-Translate (eher in ostasiatischem Raum)  Pseudoübersetzungen (=Texte ohne Ausgangstext) → Motive zb. Frauen (Kein Recht auf eigene Schriften), Behandlung von Tabu-Themen→ ähneln echten Übersetzungen (halten sich an zeitl. strkl. Translationsnormen = ähnliche Charakterisierung wie Translat) 
  • process oriented? Fokus liegt auf kognititven Prozessen. = Wahrnehmungsprozessen.  unterschdl. Vergehensweise v. professionellen Übersetzern / Anfängern Verhalten/arbeiten unter Zeitdruck --> Beobachtung der Leistungsfähigkeit (Konzentration, Problemlösungsprozesse) 
  • function oriented? Untersuchung, welche Effekte Translate auf best. Gesellschaften, Gruppen haben.  90er --> Herausbildung Translationssoziologie  sozl. / kulturellökonomische Faktoren die die Produktion / Rezeption von Translation(en) beeinflussen welche Texte sind wo/zuwelcher Zeit als Translat akzeptiert?  Einfluss von Translation auf Werte/Vorstellungen in best. Disziplinen (zb. Kulinaristik, Genderpolitik) 
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  • was ist die vierte Ebene laut Toury? weitere Einschränkung der Perspektive zur Reduktion von Komplexität.zb. Einschränkung Problemstellung medium restricted area restricted rank restricted text-type restricted time restricted
  • medium restricted? Unterscheidung der verwendeten Medien.  mündliche - schriftliche Übersetzung  digital - handschriftlichzb. Archivarbeit human translation od. nur digital  Anwesenheit - nicht präsent bei mündl. Dolmetschen (Video, Telefon)  → Viele Translatoren auch medial-gemischt --> Unterscheidung schwer (zb. Audiovisuelle       Übersetzung, Comics(Bild u. Text))→ 
  • medium restricted? Unterscheidung der verwendeten Medien.  mündliche - schriftliche Übersetzung  digital - handschriftlichzb. Archivarbeit human translation - nur digital  Anwesenheit - nicht präsent bei mündl. Dolmetschen (Video, Telefon)  → Viele Translationen auch medial-gemischt --> Unterscheidung schwer (zb. Audiovisuelle               Übersetzung, Comics(Bild u. Text))→ Einfluss von Digitalisierung in Translation = function oriented→ Orientierung im multimedialen Übersetzungssituationen = process oriented      zb. Auch Übersetzung von Songs (Text u. Musik), Spielen, Lokalisierung von Websiten, ...       --> starke Weiterentwicklung (=Digitalisation) 
  • area restiricted? Unterschiedliche Sprachräume Kommunikationsbereiche (Technik, Ökonomie) --> zb. Agenturen→ Prozessorientiert: wie finden Prozesse in Translationsagenturen statt?  Unterscheidung d. Translationsprzossese zw. ähnlichen/unähnlichen Sprachen Nationen --> Sprachpolitik (Auswirkung dieser auf Rezeption / Produktion v. Translaten)  Untersch. Kultuttäume
  • rank restricted? Unterschiedliche Textdimensionen. untersch. Wortebenen Phenome, Morphen (Wortstämme/Struktur --> wichtig in Philosophie, Reime)  Grapheme --> Schriftunterschiede (vesch. Zeichen --> zb. im asiatischen Raum: Zeichen selsbt haben Bedeutung)  Bild, Grafiken --> in Kombination mit Texten zb. Werbung, Comic --> finden Anpassungen statt?  zb. wie übersetzen von chin. Zeichen, wenn Wörter nicht getrennt sind --> welche Ansätze werden verwendet (zb. Anfänge) 
  • text-type restricted? Unterschiedliche Tesxtsorten.  Unterschiede im TRanslationsprozess von versch. Textenzb. philosoph., wissenschaftl.  "reine" Texte (keine Bilder), multimediale Tecte (Kinderbücher/Comics) Dramenübersetzung --> Ebene der Performance muss beachtet werden = Text + Darstellung müssen kompatibel sein Übersetzung heiliger Texte --> lange Tradition in Translation
  • time restricted? Untersch. Translationskulturen werden bez. ihrer Epochen betrachtet zb. Frankreich 1704 --> Ästetik wichtiger als Ausgangstext Perspektivierung hins. Zeit war sehr wichtig  sich in seiner Arbeit auf Translationsbegriffe dieser Zeit zu stützen = nicht mit heute vergleichen.  Übersetzungen, die keinen äquivalenten BEzug zum Ausggangstext haben (aus heutiger Sicht). Schimpfwörter wurden zensiert.  Translation in post-kolonialen Feldern (seit 90ern) zb. Auswirkung Zendurpolitik auf Translation = Verhältnis Translation und Macht/Ideologie --> deren Einfluss auf Wichtigkeit von Texten, Beschneidungen-Zensur.  → Prozessorientierte Forschung schwer, da keine Daten→ Prozesskonstruktion über Vergleiche zw. Ausgangstext & Translat
  • problem restricted? Konzentration auf spezifische Translationsprobleme.  Übersetzung Dialekte, kulturspezifische Ausdrücke  Übersetzung Humor Beim Dolmetschen Prosodie (Stimmführung)  Umgang mit Metaphern und Eigennamen  Textkonventionen  Äquivalenz im Bereich multimodal (zahlreiche Sinnesorgane betreffend) Texte (zb. Lokalisierung)zb. Song/Oper Übersetzungen  Probleme von Leitfäden --> können nicht auf alle Problemstellungen angepasst werden. --> auf PLST selbst beziehen und diese analysieren zb. Auffassung / Translation von Humor. --> Unterscheidung ob wortwörtl. übersetzt wird, od. singemäß = Anspruch der Äquivalenz 
  • translator training? Fokus liegt auf Entwicklung von didaktischen Modellen  Verkopplung v. Forschung u. Lehre --> wichtig für Institutionalisierung eines Forschungsbereiches  Umgang mit transl. Kreativität, wie fördern?  Lehrplanerstellung zb. nach Textsorten   aber auch Probleme zb. ideologischer Humor, veraltete Information  Ausrichtung hins. Technologiezb. Einführung in Projektmanagement  Welche Translationskompetenzen sind grundlegend?
  • translation aids? = Recherchehilfen.  Konzeption von Wörterbüchern, viel wichtiger ist heute Entwicklung von Datenbänken! (v. a. mit Paratexten)  Entwicklung von "Cat-Tools" = Computer-Edited-translation tools. zb. Transit Foren --> Plattformen zur Informationsvermittlung auch ranking (je nach Professionalität)  Bibliographien 
  • Translation criticism? = Entwicklung von Modellen zu qualitätssicheren / kritischen Translationssystemen Vorgehensweise für translationskritisches Arbeiten Qualitätssicherung bei gr. Projekten normativ aufgebaut --> stetiges Aktualisieren
  • Translation policy? = Gesellschaftl. Aufklärung über Funktionen, Arbeit von Translation und Normen, Arbeitsteilung Berufsethische Fragen --> Translationsaufwand oft unterschätzt.  wurde in Vortrag v. Homes erwähnt  Bewusstsein für Arbeit schaffen. zb. finanz. Mittel, zeitl. Mittel wie aufklären?  Status v. TRanslatoren --> wichtiger Status!  Unterschiede zw. Kulturen --> auch Analyse Quantität des Translationsverkehrs (zb. E-D, D-E) - Auch in best. Bereichen zb. Kinderliteratur, Philosophie, ...- zeigt stärke d. Einflusses d. versch. Kulturen zu best. Zeit auf zb. welche TExte zu welcher Zeit übersetzt / nicht übersetzt wurden. 
  • Holmes´ Map: Welche zwei Dimensionen für alle Ebenen anwenden? / Translationssoziologie? Historische Dimension:  Auf Angemessenheit d. Begriffe u. Theorien muss geachtet werden, da TS eine kulturelle Praxis ist und ständig im Wandel ist TS und Praxis historisch wandelbar, somit wandeln sich auch unsere Erwartungen, Urteile.. Franzosiche Übersetzungen aus d. 17 JH hat nur wenig mit Verständnis unseres heut. TSverständnisses zu tun.  Fällt uns auf, bei Betrachtung d. versch. Kulturen vesch. Epochen.  methologische Dimension: Translation ist vielschichtig: je nach Perspektive müssen untersch. Methoden gewählt werden. 
  • Übersetzungsprozess? = Perspektive + Methode --> voneinander abhängig!! 
  • Basic Methods? prod. oriented: AT-ZT-Vergleich, ZT-ZT-Vergleich, Paratextanalyse (Gerard Genette)  process oriented: TAP (thinking aloud protocols), eye-tracking, EEG, keystroke logging, Beobachtung function oriented: Kontext- u. Feldanalyse (sozio-kult., polit. ästhetische, religiöse, ökonomische Einflussfaktoren, Normen, Archiv,...)Paratextanalyse, Interviews, Fragebögen, Archivrecherchen translator training: Experimente, TAP, eye-tracking, keystroke logging, interviews... translation aids: Experimente, Marktanalyse, Interviews, ...  translation criticism: Normalayse in d. spez. Feldern, Marktanalyse, interviews. 
  • AT-ZT-Vergleich? = Ausgangstext-Zieltextvergleich traditionellster Weg der Translationsbestimmung  Analyse angefangen von kleinster Texteinheit (zb. Morphem)  70er: Fragestellung: welche Texteinheiten können sinnvoll analysiert werden? = ständige Änderung der Präferenz/Priorität  Morphem  Wort  Satz  Sinneinheit (welche Textanalysen liefern den Sinn zb. Wort, Phrase) Verarbeitungseinheit (woran hat sich Übersetzer orientiert?) Kommunikationseinheit (welche Textbausteine sind kommunikativ relevant?) Informationseinheit Text (= großer Durchbruch in Debatte --> Textbezug wird auch bei Betrachtung einzelner Textteile reflektiert) Funktionseinheiten (funktionelle Elemente werden verbunden) Diskurseinheiten (Begrifflichkeiten) Kultur (Weltansichten, kultur. Praktiken, ästh. Präferenzen, die mit Text zusammenhängen)
  • Übersetzungseinheit iBa AT-ZT-Vergleich? Einehiten wurden immer größer = unübersichtlicher --> in spez. Kontext: kleine Einheit hat mehr Aussagekraft Die Einheiten wachsen simultan mit Emanzipation d. TW  Äquivalenzbelastung: in der Wort- bzw. Textübersetzung (zb. Wörter übersetzen ist nicht Satz übersetzen) --> chin. Zeichen mit Eigenbedeutung jede Äquivalenzdiskussion führt zur Festigung der Übersetzungsenheitzb. chin Zeichen als ganzes übersetzen od. Teilzeichen miteinbeziehen Art des Textvergleiches ist wichtigzb. Vergleich hins. best. Anhaltspunkte (zb. Satzbau) od. Orientierung d. Translators (zb. starker Bezug auf Reime etc.
  • Problematik, wenn Spezialisierung auf best. Methode? evtl. Hervorhebung v. Dimension, die der Text selbst nicht hervorhebt--> falsche Charakterisierung Translator geht nach eigenem Ermessen vor --> Fokus evtl. nicht für Text/Modell geeignet bzw. wichtige Details werden übersehen es gilt: sorgfältige Ausgangsrecherche für richtiges Modell
  • Zieltext-Zieltext-Vergleich? Rekonstruktion historischer, kulturgebundener translationsbezogener Normen→ = Vergleich zw. Translaten der gleichen Zeit, untersch. Zeiten→ Gibt Aufschluss über Definition was als Translat akzeptiert wird     zb. einbürgender / verfremdender Translation Rekonstruktion v. "universals of translation"→ Regeln welche für alle Translate gelten      zb. alle Translate weisen "Verflachung" des Textes vor  Rekonstruktion eines spez. Translationsstils→  insges. wenn zb. Übersetzer nicht bekannt od. wenn best. Stil zu best. (historischen)        Zeit Rekonstruktion textsortengebundener Übersetzungsstrategien→  welche Normen gelten für welche spezifischen Textsorten     zb. Vergleich wissensch. vs. literar. Translat Rekonstruktion von sprachenpaartypischen translationese→  Auffälligkeiten in Übersetzungen zw. bestimmten Sprachen →  wichtig für Translationsdidaktik --> Vermeidung Untersuchung v. Neuübersetzungen→  zb. Unterschiede v. Second-hand-Translaten zu Grundtranslat → Auffälligkeiten Pseudotranslate
  • Paratextanalyse? von Gerard Genette aus 80ern  gibt Aufschluss über Faktoren für Erfolg von Texten. zb. Einfluss d. Präsentation d. Textes→  welche Entscheidungen v. Translator/Verlag? →  wie Entschärfung brisanter Themen?       zb. Einfluss v. Vorworten/Widmungen →  allerdings: nicht alle Faktoren gleichwertig  Faktoren: →  Buchdeckel/-umschlag, Vorwort/Widmung, Anmerkungen, Fuß/Endnoten, ...  → Peritexte: Faktoren, die räumlich zum Buch gehören                     zb. Titel, GEstaltung (innen u. außen) ...→ Epitexte: Elemente, die in in räuml. / zeitl. Entfernung zum Werk stehen                     zb. Werbung, Rezensionen, Interviews, ... 
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  • Prozessorientierte Methoden? = "Blackbox" = Resultate kognitiver Prozesse ansehen & erschließen durch Datenerhebungsverfahren.  Offline-Verfahren Online Verfahren Situated, embedded and extended cognition Triangulation 
  • offline-Verfahren? = prozess orientierte Methode Produktanalysen: Übersetzugnen, Revisionen, Notizen→ Problem: keine zeitl. Abläufe rekonstruierbar, zb. Anzahl/Ablauf v. Revisionen Erhebung v. verbalen Daten: retrospektive Kommentare / Interviews / Fragebögen / Erfahrungsberichte → hilfreich für Selbsteinschätzung des Übersetzers→ Problem: Verzerrung d. Retrospektive: Nacherzählungen häufig logischer geordnet Vorteile Offline Verfahren: Versuchsperson beim Übersetzungsprozess nicht gestört
  • online-Verfahren? = Prozess-orientiertes Verfahren  Verhaltensbeobachtungen während Ubsetzungsprozess: Beobachtungsprotokolle, Videoaufzeichnungen, keystroke logging, eyetracking Aufzeichnungen, Gehirnfrunktionsmessungen, ... → Fokus = tatsächliche HAndlungen u. nicht kognitive Prozesse      zb. Relfexartige Handlungen wenn konzentriert Verbale Daten: TAP, Dialogprotokolle, ...→ Personen kommentieren Arbeitsprozess während sie arbeiten →  Nachteil:      * TAP interferiert mit Translationsprozess, angepasst     * Beobachtungssituation: angepasstes Sprechen/Verhalten     * falsche Vorannahme: Denken = Sprechen; viele Handlungen nicht erklärbar     * Problem implizites/explizites Wissen      * nicht alle Gedanken können in Worte gefasst werden
  • keystroke - logging? gehört zu online-Verfahren  Tippbewegung, Mausbewegung, copy and paste, löschen, ... Registrierung während Übersetzungsprozesses  Vorteil: Angabe zeitl. Verlaufsform 
  • eye-tracking? gehört zu online-Verfahren bei Verhaltensbeobachtungen  Verfolgung d. Augenbewegungen während Translationsprozesses  Problem: Bewegungen müssen interpretiert / in Kontext gesetzt werden / zugerechnet werden. Anlagen sind auch sehr teuer. 
  • EEG? gehört zu Online-Verfahren bei Verhaltensbeobachtungen  Messung Gehirnfunktionen --> physische Korrelate ui kogn. Methoden findenzb. best. Spannungen in Realation zu behandeltem Problem  Problem: Zurechenbarkeit --> Daten sind nicht spezifisch mit Problem verbunden. = Interpretationsproblem ist allgegenwertig 
  • situated, embedded and extended cognition? von Hanna Risku  Auffassung: kogn. Prozesse nciht auf mentale Prozesse reduzierbar --> Ergänzung um ethnografische Daten  wichtig für Translationsprozess: → Interaktion v. Personen zb. Netzwerke, Autoren, Kunden, staatl. Einrichtungen  (=nicht         mehr 1 Person u. 2 Texte!) → Interakrion Person u. Umwelt zb. Arbeitsplatzgestaltung, wo arbeitet man...  Ergänzung zu anderen Forschungsmethoden = TRIANGULATION 
  • triangulation? Verwendung unterschiedlicher Methoden gleichzeitig --> Verzerrung u. Probleme werden ausgeglichen. 
  • function oriented methods? Kontext- u. Feldanalyse in Form v. Fallstudien (case studies)  Translator studies historische Fallbeispiele Normkonzepte 
  • Kontext- und Feldanalyse in Form v. Fallbsp? = Analyse der sozio-kult., polit, ästhetische, religiöse, ökonomischer, ideologischer Einflussfaktoren auf  Tr. und Effekten von Tr. über die Analyse von (Para)Texten, Archivquellen, (Auto)Biographien der Akteure, Interviews, Fragebögen, Normen Beschreibung v. empirischen Phänomenen in realem Kontext hist. od. gegenwärtiger Kontext --> unterschdl. Quellen jeder soziokulturelle Bereich  hat best. Anforderungen an Translation → best. normative Faktoren je nach Kommunikationsbereich → deswegen: Eingrenzung der Fallstudie wichtig!!!      zb. nach:                    * Autoren, Translatoren                    * bestimmte Textart/Textcorpus                   * best. Institutionen/Organisationen/Systemen                    * Translationsprozesse zu best. Zeiten (zb. Kriege, REvolution)                    * FAktoren für Veränderung von Translationsprozessen (Intern. v. Unternm.)  versch. Wirkungen v. Translation (lit., äst., kulinarisch, ...) → Notwendigkeit  interdisiplinärer Kontext v. Translation  Probleme:→ generalisierende Thesen werden von einzelnen Fällen gezogen → Fälle immer konstruiert→ Faktoren, Bedinungen wurden selsbt gewählt→ Selbstinterpretation immer vor Hintergrund d. eigenen Wissens u. vor best. Informa.  => Mitreflexion der eigenen Perspektive = Objektivitätsproblem 
  • Historische Fallbeispiele? Problem: man kann nicht auf moderne Daten zurückgreifen (bsp. Interview), sondern auf Notizen, Briefe, etc Archivmaterial: Übersetzungsversionen, Fotos, Entwürfe, Notizen... Problem bei Archivarbeit:→ Zusammenstellung nach best. Relevanzmustern = Problem d. Unvollständigkeit→ Such nach best. Systematisierungen/Schlagwörter      Problem, weil Translation oft kein geläufiges Schlagwort in Archiven ist -->                           Unterschätzung d. Translation
  • Translator studies? von Andrew Chesterman  Biographien v. Akteuren --> Fokus auf Translatoren --> bisher eher unsichtbar Beleuchtung d. sozialen Organisationen zb. Netzwerke, Kooperationen, Interaktionen, Sponsoren, Einflüsse → Patronage = wer unterstützt d. Translator  Arbeitsbedingungen (zb. Einzelarbeit, Firma, ...)  Ü-LEX = Germanisches Übersetzerlexikon→ Fokus auf Suche nach Translatoren 
  • Normkonzepte? v. Gideon Toury --> Grafik Translation = kulturelle u. soziale Praxis --> auch gesellschaftl. Normen in diesem Zusammenhang müssen untersucht werden => beeinflussen Translation Entstehung Toury´s Idee durch hist. Forschung → best. Normen die zu best. Zeiten Translation beeinflussen  Normen = Intersubj. Handlungsmotivationen → Performance instructions (Toury) --> reichen von      * Zwängen      * bis zu Entscheidungen (idosynkratisch) → haben Zusammenkommen v. best. Translaten zu best. Zeiten an best. Orten beeinflusst Problem: → Normen sich nicht immer erkennbar→ entwickeln sich dort, wo Kommunikationsprozesse selbst stattfinden => also auch durch Translationsprozesse  größter Teil = ungeschr. Normen, können nur dekonstruiert werden→ Konstruktion durch zb. AT-ZT-Vergleich, ZT-Zt-Vergleich, Interviews, ...