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Lymhdrainage (Fach) / Anatomie (Lektion)

Lymphknoten, Lymphbahnen, WAS

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  • Benenne die Hauptlymphknoten im Körper Lnn. präauriculares Lnn. retroauricularis Lnn. submentalis Lnn. occipitales Lnn. submandibularis Lnn. cervicales superior Lnn. cervicales inferior Lnn. parasternales Lnn. axillares Lnn. cubitales Lnn. iliacales Lnn. inguinales Lnn. poplitei
  • Benenne die Haupttruncus und Ducti im Körper Truncus lumbales sinster/dexter Truncus gastrointerstinales Cisterna chyli Ductus thoracicus Truncus bronchiomediastinus dexter/sinister Truncus lymphaticus dexter Truncus subclavia dester/sinister Truncus jugularis dexter/sinister 
  • Benenne die Wasserscheiden im Körper Kopfhörer WAS obere transversale WAS Median - Sagitalle WAS Oberarm WAS  untere transversale WAS Hosenboden WAS
  • Aufbau des Lymphgefäßsystems Initale Lymphgefäße (Durchmesser 30-50μm) Präkollektoren (Durchmesser ca 50-200μm) Kollektoren (Durchmesser 300-600μm) Sammelgefäße Lymphstämme Lymphknoten
  • Funktion und Anatomie Initiale Lymphsinus wirken resorptiv dienen der Aufnahme von Gewebsflüssigkeit Beginnen entweder blind und finger- oder plexusförmig, klappenlos
  • Prä- und Lymphkollektoren Verbindungsgefäße zwischen Initialen Lymphsinus und Kollektoren dieser Übergangsbereich kann unterschiedlich lang sein Wandaufbau ändert sich kontinuierlich Endothel wird nach proximal rautenförmiger besitzen Eigenschaften beider Gefäßtypen
  • Was ist die Markozirkulation? Unter der Makrozirkulation wird die Zirkulation des Blutes im großen Körper- und dem kleinen Lungenkreislauf verstanden
  • Wo kommen das LGS und der Blutkreislauf zusammen? Die Einmündungsstelle des LGS ins Blutsystem  befindet sich jeweils in den beidem Venenwinkeln
  • Benenne Faktoren die den Druck in den Venen verändern Reibungsverlust Schwerkraft Ventilebenenmechanismus venöse pooling 
  • Beschreibe den Ventilebenmechanismus Beschreibt, dass die sogenannte Ventilebene der Herzklappen, in bestimmten Phasen der Herzaktion (Kontraktion der Ventrikel) nach unten gezogen wird bei gleichzeitiger Raumvergrößerung des Vorhofes.  Beide Mechanismen sorgen in der Ansaugphase des Herzens zu einem Druck von -0mm/Hg in der Vena Cava
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  • Benenne die verschiedenen Blutdruckverhältnisse und den verschiedenen Abschnitten des Körperkreislaufes Arterieller Bereich Aorta : 100 mm/Hg große Arterien : 95 mm/Hg kleine Arterien : 85 mm/Hg präkapilläre Arteriole : 85-30 mm/Hg Blutkapillare : 30-10 mm/Hg Venöser Bereich  Postkap. Venolen : 10 mm/Hg kleine Venen : 8mm/Hg große Venen : 5 mm/Hg Vena Cava : +/- 0 mm/Hg
  • Ohm´sches Gesetz R = U:I Je enger das Gefäß, desto höher der Strömungswiderstand und umso niedriger das fließende Blutvolumen
  • Venturi Effekt Die Fließgeschwindigkeit verhält sich umgekehrt proportional zum Querschnitt
  • Hagen - Possierlichen Gesetz Je enger das Gefäß ist, desto höher ist der Strömungswiderstand. Er verhält sich umgekehrt proportional zur vierten Potenz des Gefäßradius
  • Blutdruckverhältnisse des Körperkreislaufes im Stehen Hydrostatische Nulleben +/-3 mm/Hg venöses Pooling 90 mm/Hg
  • anderes Wort für präkapilläre Arteriolen Widerstandsgefäße peripherer Widerstand
  • Errechne den Arteriellen Blutdruck Arterieller Blutdruck = peripherer Widerstand x Herzzeitvolumen
  • Welcher Bereich ist für die Mikrozirkulation verantwortlich präkapilläre Arteriolen Blutkapillare Initiale Lymphgefäße postkapilläre Venole
  • Was bedeutet die Diffusion Diffusion = verstreuen Ausgleich einer Konzentrationsunterschiedes ausgelöst durch Brown´sche Molekularbewegung läuft schneller, je wärmer, je kleiner die Teilchen, größer der Konzentrationsunterschied und die Berührungsfläche, je kürzer die Entfernung
  • Was ist eine behinderte Diffusion? Behinderte Diffusion durch Kapillar- und Zellwände, da diese für Wasser und Zwergmoleküle vollpermeable sind
  • Wie nennt man den osmotischen Druck Kolloidosmotischer Druck / Sog 
  • was bedeutet Osmose eindringen, schub , stoß , Antrieb
  • wie hoch ist der KODpl bei einer normalen Eiweißkonzentration 25 mm/Hg
  • Was ist eine wichtige Aufgabe der Bluteiweiße? Es ist eine wichtige Aufgabe der Bluteiweiße das Wasser im Blut zu binden
  • Wie ist die Wand der Blutkapillare aufgebaut? Die Wand der Blutkapillare ist eine semipermeable Membran durchlässig für Wasser- und Zwergmoleküle meist nahezu undurchlässig für die großmolekilaren Bluteiweiße
  • Was ist das Netto Ultrafiltrat? Differenz zwischen Bruttoultrafiltrat und der aus dem Interstitium in die Blutkapillare reabsorbierten Menge
  • Wofür ist die Glykokalyx zuständig Glykokalyx regelt die zentrale Steuerfunktion für die Permeabilität
  • Was ist die Zytopemsis? Zellpaketpost
  • Was ist das Starling´sche Gleichgewicht? N = (BKD - ID) - (KODpl -KODif) oder N = effektiv UFK - effektive RK
  • BKD Blutkapillardruck = Druck in der Blutkapillare ca 30-10mm/Hg
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  • ID Interstitieller Druck (-3 bis +8) Resultat elastischer und kollagener Fasern
  • KODpl Kolloidosmotischer Druck im Plasma =Konznetration von Plasmaproteinen im Blut                    (ca 20 -25mm/Hg)
  • KODif Kolloidosmotischer Druck im Interstitium = Proteinkonzentration in der interstitiellen Flüssigkeit (10 bis 15 mm/Hg)
  • N Nettoultrafiltrat (Druckultrafiltration - Reabsorption)
  • EUK Effektive ultrafiltrierende Kraft = BKD -ID
  • ERK Effektive reabsorbierende Kraft = KODpl - KODif
  • Wozu führen Störungen der Sterling´schen Kräfte Erhöhung des Nettoultrafiltrats und damit zu einer Erhöhung der lymphpflichtigen Lasten
  • Mögliche Ursachen für eine Störung des Sterling´schen Gleichgewicht Anstieg des BKD Aktive und reaktive Hyperämie Passive Hyperämie Sinken des ID akute Entzündung Lipöde Kachexie nach erfolgreicher Entstauung Sinken des KODpl Hypoproteinämie (=Mangelernährung, Leberzirrhose, Eiweißverlust über Niere, Darm oder Haut) Anstieg des KODif Eiweißgehalt im Gewebe steigt alle lymphostatischen Ödemformen akute Entzündung erhöhte Blutkapillarpermeabiliät lokal : bei akuter Entzündung, pAVK, postrekonstruktivem Ödem generalisiert : bei den zyklisch - idiopatischen Ödem - Syndrom
  • Welche Eigenschaften muss ein Lymphdrainagegriff erfüllen, um eine optimale Wirkung zu haben? Welche Unterschiede zur klassischen Massage gibt es? langsam, großflächig, weich rhytmisch mit Schub und Enstpannungsphase in die Dehnfähigkeit der Haut von proximal nach distal in Abflussrichtung oberflächig und nicht in die Tiefe keine Hyperämie
  • Welches sind die allgemeinen Kontraindikationen für die Manuelle Lymphdrainage Unterscheide zwischen absolut und relativ Absolut akute Entzündung ausgelöst durch pathogene Keime dekompensierte Herzinsuffizienz Relativ malignes Lymphödem
  • Nenne die speziellen Kontraindikationen die nur für die Halsbehandlung gelten Schilddrüsenüberfunktion  Überempfindlichkeit des Sinus caroticus Herzrhytmusstörungen bei Verdacht auf arteriosklerotischen Veränderungen
  • Welche Maßnahmen gehören zur Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie MLD Hautpflege Kompressionsbandage/Kompressionsbestrumpfung Entstauungsgymnastik Unterstützende Selbstbehandlung
  • Auf welche Weise wird die Lymphe innerhalb des Kollektors weitergeleitet? Durch die Lymphangiomotrorik Grundrhythmus 6-12x/min (bei Bedaf Anpassung)
  • Welche Wirkung hat die Manuelle Lymphdrainage auf das LGS? Verbesserung der Lymphbildung Verschiebung von Lymphe und Gewebsflüssigkeit Steigerung der Lymphangiomotorik Lockerung von fibrotisch verändertem Bindegewebe Erhöhung des Lymphzeitvolumens kranker Lymphgfäße
  • Nenne einige Hilfemechanismen für die Lymphangiomotorik Haut - Muskel und Gelenkpumpe Pulsation benachbarter Arterien Bewegung der Eingeweide, des Zwerchfells und des Herzens Druckschwankungen zwischen Thorax und Abdomen äußere Anwendungen (MLD, Bewegung, Atmung, Lagerung) Zentralvenöser Unterdruck 
  • Was ist eine "lymphatische Wasserscheide"? Trenngebiet zwischen zwei benachbarten kutanen Tributargebieten
  • Die Diffusion : Was ist es und durch welche Faktoren wird sie beeinflusst Diffusion : verstreuen ausgleichende Strömung von Teilchen in Flüssigkeiten und Gasen zum Ausgleich eines Konzentrationsunterschiedes ausgelöst durch die Brown´sche Molekularbewegung beeinflussbar durch Wärme, größe der Teilchen, größe des Konzentrationsgefälles und die Berührungsfläche und die Entfernung, Energie von außen (Bewegung)
  • Was bedeutet der Begriff "Mikrozirkulation" und wo findet sie statt? Mikrozirkulation : Austauschprozess zwischen Blutkapillare und Interstitium
  • Erkläre das Starling´sche Gleichgewicht N = effektive UFK - effektive RK
  • Welches ist der verantwortliche Faktor für die Ultrafiltration? BKD