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WSP (Fach) / Köppen Klausur 12.10.17 (Lektion)

Ökonomisches Prinzip, Marktformen, Wirtschaftskreislauf, Wirtschaftsordnung, Konjunkturphasen, BIP, 4 Grundfreiheiten der EU

Diese Lektion wurde von Nikolas7 erstellt.

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  • Ziel des Wirtschaften für private Haushalte Nutzenmaximierung
  • Ziel des Wirtschaften für Unternehmen Gewinnmaximierung
  • Wirtschaften heißt die ... nach dem sogenannten ... einzusetzen, also ..., ... zu handeln. gegebenen Mittel - ökonomischen Prinzip - ökonomisch - rational
  • Maximalprinzip 2 Das Prinzip des maximalen Erfolges: Bei gegebenem Aufwand an Mitteln, soll ein maximaler Ertrag erreicht werden. Beispiel: Mit einer Tankfüllung so weit wie möglich fahren.
  • Minimalprinzip 2 Das Prinzip des minimalen Mitteleinsatzes: Einen gegebenen Etrag mit so geringsten Mitteln erreichen. Beispiel: Von Hamburg nach Berlin fahren und dabei so wenig Benzin wie möglich verbrauchen.
  • Transferzahlungen - Entgeltliche Leistungen des Staates an anspruchsberechtigte Privatpersonen - sollen für soziale Gerechtigkeit sorgen
  • Subventionen Was? + 2 Varianten? - unentgeltliche Zuwendungen des Staates an bestimmte Unternehmen zu deren Förderung - direkte Subventionen = Förderung einzelner Wirtschaftsbereiche / -branchen - indirekte Subventionen = Subventionen in Form von Steuererleichterungen
  • Polypol Viele Nachfrager Viele Anbieter
  • Nachfrageoligopol Weniger Nachfrager Viele Anbieter
  • Nachfragemonopol Ein Nachfrager Viele Anbieter
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  • Oligopol Viele Nachfrager Wenig Anbieter
  • Zweiseitiges Oligopol Wenig Nachfrager Wenig Anbieter
  • Beschränkten Nachfragemonopol Ein Nachfrager Wenig Anbieter
  • (Angebots-)Monopol Viele Nachfrager Ein Anbieter
  • Beschränktes Angebotsmonopol Wenig Nachfrager Ein Anbieter
  • Zweiseitiges Monopol Ein Nachfrager Ein Anbieter
  • Martkwirtschaft ? - Produktions- und Konsumentscheidungen werden dezentral durch Märkte koordiniert
  • Planwirtschaft ? - Zentrale Planungsbehörde entscheidet über die Produktion und damit auch den Konsum von Waren und Dienstleistungen
  • Soziale Marktwirtschaft ? - Marktwirtschaftlich organisiertes System, in dem der Staat politisch gewünschte Umverteilungen von Einkommen und Vermögen vornimmt
  • Relative Knappheit ? - Knappheit eines Gutes im Verhältnis zur Knappheit anderer Güter
  • Kapitalismus 2 - Wirtschaftsordnung mit Kapital (Maschinen, Anlagen, Fabriken, Geld) und dem Streben nach Gewinn als zentrale Faktoren - Faktoren wie Arbeit, Grund und Boden haben weniger Bedeutung
  • Sozialismus 2 - politische Weltanschauung mit dem Ziel eine solidarische Gesellschaft zu schaffen, in der die Grundwerte Freiheit und Gleichheit verwirklicht werden - Veränderung der privatkapitalistischen Wirtschaftsordnung; sie steht der persönlichen und gesellschaftlichen Emanzipation im Wege
  • Die 4 Phasen der Konjunktur - Expansion / Aufschwung - Boom / Hochkonjunktur - Rezession / Abschwung - Depression / Tiefstand
  • Der Eingriff des Staates in den Verlauf der Konjunktur erfolgt ... . In guten Zeiten wird ... und in schlechten Zeiten wird die Konjunktur ... . antizyklisch - gedämpft - angekurbelt
  • Maßnahmen des Staates zur Konjunkturdämpung 4 - Staatsaufträge vermindern -> Auftragslage beschränken - Subventionen kürzen/abbauen -> einen Teil der Geldmenge abschöpfen - Kürzung der Abschreibungsmöglichkeiten -> Investitionen der Unternehmen kürzen - Steuererhöhung (Private H. und Unternehmen)
  • Maßnahmen des Staates um die Konjunktur anzukurbeln 5 - mehr Staatsaufträge vergeben (z B große Bauaufträge) - Subventionen für private H. und einige WIrtschaftsbereiche - Reduzierung von Sparprämien -> Sparen wird unattraktiver - Steuersenkung - verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen -> Steuerersparnisse
  • Magisches Viereck Die 4 Hauptziele nach dem Stabilitätsgesetz: - angemessenes Wachstum - Preisstabilität - Vollbeschäftigung - außenwirtschaftliches Gleichgewicht
  • Magisches Sechseck Die 4 Ziele des magischen Viereck + - Umweltschutz - gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung
  • Bruttoinlandsprodukt (BIP) ? - die gesamtwirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft -> der Geldwert aller in einem Jahr im Inland produzierten Waren und Dienstleistungen
  • Nominales BIP ? + 1 Nachteil - die Summe der inländischen Wertschöpfung in aktuellen Marktpreisen -> Preissteigerungen verfälschen das Ergebnis
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  • Reales BIP 3 - Summe der inländischen Wertschöpfung mit herausgerechneten Preissteigerungen - alle Waren und Dienstleistungen werden zu den Preisen eines Basisjahres berechnet - seit 2005 nur noch als Indexzahl (2005 = Basiswert 100) und nicht mehr in Euro
  • Die 4 Grundfreiheiten der EU - Freier Warenverkehr - Freier Personenverkehr - Freier Dienstleistungverkehr - Freier Kapitalverkehr
  • Freier Warenverkehr? 4 - freier Warentausch innerhalb der Grenzen des EU-Binnenmarktes - keine Zölle - keine mengenmäßigen Ein- und Ausfuhrbeschränkungen - keine Grenzkontrollen
  • Freier Warenverkehr, harmonisiert? 3 - rechtlich + wirtschaftlich angeglichene Bedingungen herrschen in beiden Staaten -> CE Kennzeichnung -> freier Warenverkehr kein Problem
  • Freier Warenvekehr, nicht harmonisiert? 3 - rechtlich + wirtschaftlich unterschiedliche Bedingungen herrschen in den beiden Staaten -> freier Warenvekehr erschwert/kaum möglich -> keine CE Kennzeichnung bei anderen Bedingungen bezüglich der Produkte
  • Freier Personenverkehr 3 - Niederlassungsfreiheit - EU Bürger darf wohnen und arbeiten wo er will - Arbeitnehmerfreizügigkeit - alle haben Recht auf gleiche Vorraussetzungen bei der Beschäftigung - alle haben Recht auf die gleichen Bedingungen bei Arbeit, Leben, Zugang zum Job und Lohn und Arbeitszeiten
  • Freier Dienstleistungsverkehr 3 - jeder EU Bürger darf unbeschränkt Dienstleistungen durchführen auch wenn er nicht in diesem EU-Land wohnt - gilt sowohl für personen- als auch für sachbezogene Dienstleistungen - in Deutschland gilt: das Arbeitnehmerendsendegesetz (Mindeststandards für Arbeitsbedingungen) -> anti Dumping-Löhne
  • Freier Kapitalverkehr 4 - Sachkapital -> Immobilien / Unternehmensbeteiligungen - Geldkapital -> Wertpapiere / Kredite - EU kann Geschäfte im EU-Ausland tätigen - Zahlungsverkehr vereinheitlicht (z B durch Euro)
  • Expansion 3 - mehr Einstellungen (Arbeit) + Löhne steigen - Nachfrage steigt - Grundhaltung optimistisch
  • Boom 3 - starker wirtschaftlicher Aufschwung; Produktion, Inflation und Beschäftigungsgrad sind hoch - Gefahr der "Überhitzung" -> der Staat strebt konjunkturdämpfende Maßnahmen an
  • Rezession 4 - Kaufkraft und Zinssätze sinken, - Umsatzeinbüße -> Insolvenz- und Arbeitslosenzahl steigt - Produktion nimmt immer mehr ab - Grundhaltung pessimistisch
  • Depression 4 - lang anhaltender wirtschaftlicher Tiefstand - Volkseinkommen sinkt, noch viel mehr melden Insolvenz an - Arbeitslosenzahl steigt - Preise und Löhne niedrig, geringe Kosten → Konjunktur erholt sich, neuer Aufschwung