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Kognition I (Fach) / Seminar Denken und Problemlösen (Lektion)

Seminar Denken Problemlösen Urteilen Entscheiden

Diese Lektion wurde von lesanges erstellt.

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  • Definiere Urteilen Einem Urteilsobjekt wird ein Wert auf einer UrteilsdimensionZugeordnet
  • Definiere Problemlösen ein Denkprozess, der sich mit der Beseitigung von Hindernissenbeschäftigt
  • Definiere Entscheiden ein Denkprozess, bei dem die Wahl aus mindestens zweiAlternativen getroffen wird
  • Welche Teilprozesse umfasst das Problemlösen? Teilprozesse:  Informationssuche  Nachdenken zum Generieren möglicher Lösungen  Einsichtsbildung (Aha- Effekt)
  • Welche Methoden werden zur Erforschung von Problemlösen verwendet? Verbale Daten Introspektion Lautes Denken Verhaltensdaten sequentielle Probleme Computersimulation Blickbewegungsmessung Bildgebende Verfahren
  • Was unterscheidet low-stake problems von high-stake problems? low stake = Ziel hat geringe Bedeutung, gerine Motivation, geringe Emotion high stake = Ziel hat hohe Relevanz, hohe Motivation, intensive Emotion
  • Welche Handlungsphasen umfasst das Rubikonmodell? Intensionsbildung (Abwägen von Handlungsalternativen) Volition ( Vorbereitungen, um Ziel zu erreichen) Realisierung der Handlung Bewertung des Erreichten
  • Nenne und beschreibe die einzelnen Phasen des Problemlösens Problemidentifikation Erkenntnis, dass Ziel nicht ohne weiteres Nachdenken zu erreichen ist Ziel-und Situationsanalyse Formulierung des Ziels Bestandsaufnahme der momentanen Situation Planerstellung Lösungsplan, Zwischenzielbildung Verfügbarkeit von Alternativen prüfen Planausführung Ausführung durch Planüberwachung Fehlerdiagnostik Ergebnisbewertung Bewertung, ob Umsetzung des Ziels erfolgreich war
  • Welche Unterscheidungsmerkmale weisen Probleme auf? Klarheit der Ziele und Mittel Zeitskala (kurzfristige, langfristige Ziele) Zeitdruck Grad der Komplexität Art der geforderten kognitiven Aktivität (1 Maßnahme vs. mehrer Maßnahmen)
  • Nenne die Phasen des Lernens durch Einsicht Vorbereitungsphase Illuminationsphase Inkubationsphase Verifikationsphase
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  • Was ist Kreativität? Herstellen neuer Assoziationen und das Ziehen von Analogieschlüssen
  • Was kann den kreativen Prozess unterstützen? Analogien Metaphern
  • Was bezeichnet man als Mapping? Teilprozess der Analogiebildung bezeichent das Abbilden eines Sachverhalts auf der Quell und Zieldomäne
  • Was ist eine Notfallreaktion? eine genetisch vorgegebene Reaktion auf unspezifische Gefahrensituation unf ihr Zweck ist die Herstellung einer Bereitschaft für schnellere und allgemeine Reaktionen
  • Was ist der Effekt einer Notfallreaktion? Absinken des intellektuellen Niveaus, in der Tendenz zu schnellerem Handeln und in der Degeneration der Hypothesenbildung
  • Beschreibe die Phasen des Fertigkeitserwerbs kognitive Phase einprägen von Fakten, die für Fertigkeitsausübung bedeutsam sind assoziative Phase Erkennen und Eliminieren von Fehlern autonome Phase Prozedur wird immer automatischer und schneller
  • Was ist über das Vergessen von Fertigkeiten zu sagen? Ausführungen einer kognitiven Fertigkeit verbessert sich gemäß der Potenzfunktion der Übung und verschlechtert sich auch nach langen Abstinenzphasen nur geringfügig
  • Was gehört zum Wesen der Expertise? Prozeduralisierug Taktisches Lernen Strategisches Lernen Lernen von Mustern Langzeitgedächtnis und Expertise
  • Was versteht man unter Prozeduralisierung? Prozess bei dem die Verwendung expliziten deklarativen Wissens durch die Anwendung prozeduralen Wissens abgelöst wird
  • Was versteht man unter taktischem Lernen Prozess in dem spezifische Prozeduren für die Lösung spezifischer Probleme gelernt werden
  • Was versteht man unter strategischem Lernen Aneignung einer Art der Strukturierung des eigenen Problemlösens, die für Probleme in bestimmten Domänen optimal sind
  • Was sind Assoziative Theorien? Problemlösen via Versuch und Irrtum
  • Was sagt die Problemraumtheorie von Newell und Simon aus? mentale Repräsentation des Problems wird erzeugt Zentrale Teilprozesse Verstehensprozess (mentale Repräsentation) Suchprozess (Lösung für Problem erzeugt)
  • Was sind die zentralen Annahmen der Problemraumtheorie von newell &Simon 1. Problemlösen fällt je nach gestellten Problem und je nach    problemlösender Person unterschiedlich aus 2. subjektiver Problemraum wird konstruiert 3. Determinanten des Problemraums ist die Aufgabenstellung, diese bestimmt wie der Problemraum gestaltet wird 4. wenn der Problemraum festgelegt wurde wird dadurch bestimmt was gemacht werden kann und was nicht
  • Was sagt das Zwei-Räume Modell von Simon &Lea aus? gliedert Problemraum in Regel- und Instanzenraum Regelraum =enthält die für die Aufgabe anwendbaren Regeln Instanzenraum = die möglichen Zustände des Problems
  • Was sagt die Theorie repräsentativer Veränderungen nach Ohlson aus? Problemlöser beginnt mit fehlerhaften Repräsentation des Problems und durch Einsicht wird diese Repräsentation korrigiert
  • Was sagt die Theorie unbewusster Gedanken aus? Unterscheidung in bewusste und unbewusste Gedanken Bewusste Gedanken= aufmerksamkeitsgeleitet, kapazitätsbeschränkt Unbewusste Gedanken = erfolgt ohne Aufmerksamkeit und mit mehr Ressourcen
  • Was sagt die Theorie kognitiver Täuschungen aus? wir verlassen uns beim Problemlösen häugig auf Heuristiken, wodurch aber auch Fehler auftreten können
  • Was sagt die Theorie ökologischer Rationalität aus? Analyse des Verhältnisses zwischen Kognition und Umgebung
  • Welche Arten von Urteilen gibt es? Prädikativ beziehen sich auf die Vorhersage zukünftiger Erreignisse und beinhalten Häufigkeitsurteile, die sich auf die Vergangenheit beziehen Evaluativ bewertung auf einer evaluativen Dimension (positiv- negativ) soziale Urteile Urteile über Personen (sich selbst oder andere) Wahrheitsurteile beziehen sich auf die Richtigkeit von logischen Schlüssen
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  • Welche Urteilstheorien gibt es? mathematisch- formalle Modelle Informationsverarbeitende Modelle Konnektionistische Modelle
  • Was besagen mathematisch -formale Modelle? bezeichnen Theorien, bei denen der Prozess der Urteilsbildung durch eine mathematische Formel ausgedrückt oder in Analogie zu einem statistischen Inferenzprinzip steht
  • Was sagen informationsverarbeitende Modelle aus? werden häufig in verschiedene Verarbeitungsstiden unterteilt, die sich auf eine zeitlich geordnete Abfolge von Ereignissen bezieht. Auf jeder dieser Stufen werden dann spezifische Operationen durchgeführt und die so veränderten Infos an die nächste Stufe weitergeleitet
  • Was sagen konnektionistische Modelle aus? erkunden in Anlehnung an die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns die Möglichkeiten eines parallel verarbeitenden Netzwerkssystems. Danach werden Informationen nicht in einzelnen Einheiten gespeichert sondern in einem Netzwerk von Einheiten
  • Was bezeichnet im urteilsprozess die Informationssuche`? Urteile hängen in hohem Maße von der Auswahl an Informationen ab & auf welche Informationen die Aufmerksamkeit gelenkt wird   salienz Signalentdeckungstheorie
  • Was ist Salienz? Unterschiedlichkeit und Auffälligkeit enes Reizes in Relation zum Kontext
  • Wodurch entsteht Salienz? Distinktheit starke Intensität Neuigkeit Lebhaftigkeit des Reizes
  • Was bezeichnet die Distinktheit, der Konsensus und die Konsistenz? Distinktheit = Ausmaß, indem sich zu beurteilende Person über verschiedene Situationen hinweg unterschiedlich / gleich verhält Konsensus = Ausmaß, indem sich andere Personen in der gleichen Weise verhalten wie die zu beurteilende Person Konsistenz= Ausmaß, indem sich zu beurteilende Person in der gleichen Situation über Zeit hinweg gleich verhält  
  • Was unterscheidet Single und Multiple Cues? Cue = Hinweisreiz, Information, die zur Urteilsbildung herangezogen wird Single Cue = nur aufgrund eines Cue's wird Urteil gebildet Multiple Cue = Mehrere Cues gleichzeitig dargeboten, werden alle zur Urteilsbildung herangezogen
  • Was bezeichent das Linsenmodell? wie Menschen aus beobachtbaren Cues Schlüsse auf nicht direkt beobachtbare Cues ziehen
  • was bezeichnet das Stichprobenziehen? Urteile werden auf Basis von Stichproben gefällt
  • Wie wirkt sich Vorwissen auf die Urteilsbildung aus? Erwartungen können Einfluss auf die Informationen haben, die in das Urteil mit einfließen Kollegen sagen neue Chefin ist unsympatisch Hypothesentheorie Ziel des Wahrnehmungsvorgangs ist die Bestätigung der Hypothese Wir suchen nach Verhalten der Chefin, die urteil bestätigen Schemata Wissenstruktur, die auf Kategorien aufbaut
  • Definiere Kontingenz Bezeichnung für die Abhängigkeit zweier Größen oder Ereignisse, die sich in der Wahrscheinlichkeit des gemeinsamen Auftretens ausdrückt
  • Was ist Psyeudokontingenz? Beobachtung von 2 Einzelverteilungen führt zu unzuverlässiger Annahme über den Zusammenhang
  • Definiere Validity Effect Aussage wird für wahr gehalten, nachdem sie mehrfach gehört wurde
  • Definiere Mere Exposure Effect bloße Darbietung von bis dato unbekanntem material führt zu positiver Beurteilung
  • Definiere overconfidence Genauigkeit von Urteilen wird überschätzt
  • Definiere hindsight bias Rückschaufehler Fehlerhaftes erinnern an eigne Vorhersage nach Eintreten des Ereignisses
  • gibt es heute noch einen Unterschied zwischen Automatizität und kontrollierter Informationsverarbeitung? Nein, heute keine strikte Unterscheidung mehr es wird eher der Grad an Automatizität betrachtet
  • Wann bilden wir eher heuristische und wann systematische Urteile? Heuristisch --> geringe Involviertheit, wenig Infos und wenige Ressourcen systematisch --> hohe Involviertheit, viele Infos, ausreichend Ressourcen