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Psychologie I (Kramer) FAU (Fach) / Folien 13-16 (Lektion)

Kompakt und unvollständig

Diese Lektion wurde von Tadoky erstellt.

Lektion lernen

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  • 1. Wissensbasierter Konstruktivismus 2. Prozessmerkmale des Lernens 1. Lernen als: Persönliche Konstruktion. Kann nur mit Wissensbasis gelingen, welche durch instruktionale Anleitung und Unterstützung gebildet wird.  2. Lernprozess wird verstanden als: Aktiv, Selbstgesteuert, Konstruktiv, Sozial und Situativ
  • Problemorientiertes Lernen erreicht man durch... Überwindung der Kluft zwischen Wissen und Handeln
  • Beschreiben Sie die Leitlinien des problemorientierten Lernens! - Situiert und anhand authentischer Probleme lernen- In multiplen Kontexten lernen- Unter multiplen Perspektiven lernen- In einem sozialen Kontext lernen- Mit instruktionaler Unterstützung lernen
  • Die ATI-Forschung weist auf die Bedeutung von Instruktion und Konstruktion in Lehr/Lern-Situationen hin. Was sind Ihre Befunde in Hinsicht auf das Vorwissen der Lernenden? Wie wirkt sich Instruktion nach Helmke und van Aken auf Lernen und Lernhaltung aus? Was liefert nach Renkl die besten Lernergebnisse? Lernende mit geringem Vorwissen profitieren von lehrerzentrierten, informationsvermittelnden Instruktionsformen, Lernende mit umfangreichem Vorwissen profitieren eher von offenen Lernumgebungen. Instruktion wirkt sich erfolgreich auf Lernen und Lernhaltung aus, wenn die Lehrkraft einen unterstützenden Kontrollstil mit individueller Hilfestellung hat. Aufgaben in multiplen Kontexten und instruktionale Unterstützung liefern die besten Lernergebnisse.
  • Skizzieren Sie den typischen Aufbau von Lernzyklen beim Problemorientierten Lernen! - Lernziele setzen- Antworten suchen- Sichtweisen des anderen Lernenden kennenlernen- Erwerb der zur Aufgabenbewältigung nötigen Kenntnisse, Bearbeitung der Aufgabe- Selbstevaluation bzw. metakognitive Kontrollprozesse- Vorstellung der Ergebnisse in anderen Gruppen.- Reflektion des Lernfortschrittes
  • Wie kann selbstreguliertes Lernen (direkt/indirekt) gefördert werden? Direkt: Einbau in den Unterricht, kognitives Modellieren, Üben von Kontroll und Selbstreflexionsstrategien Indirekt: Passende Gestaltung der Lernumgebung: Spielräume, Lerntempo/Lernmaterialien werden gezielt ausgewählt.
  • Wie kann kooperatives Lernen gefördert werden? Einteilung in Basisgruppen und Expertengruppen: Expertengruppen treffen sich und bearbeiten ein bestimmtes Thema; Experten gehen in ihre Basisgruppen zurück und berichten die Ergebnisse (Prinzip: Lernen durch Lehren).
  • Welche Lernprinzipien werden durch die Gruppenpuzzle-Methode verwirklicht? u.a. Kooperatives Lernen, Lernen durch Lehren, Kollaboratives Lernen 
  • Was ist verständnisvolles Lernen? - Aktiver, individueller Konstruktionsprozess- Sinnstiftend- von Vorwissen abhängig- erfolgt situiert und kontextuiert- wird durch Motivation und Metakognitive Prozesse gesteuert- wird durch kognitive Entlastungsmechanismen unterstützt
  • Wie sollen Schülerinnen und Schüler lernen? - Verständnisvoll- Kooperativ- Strukturiert- Selbstreguliert- Mit Selbstvertrauen- Situiert und Sozial
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  • Paradigmen der Lehrerforschung – welche gibt es und wodurch sind sie charakterisiert? Nennen Sie Beispiele! Persönlichkeitsparadigma: Prinzipien effektiver KlassenführungProzess-Produkt-Paradigma: Prozess, z.B. Häufigkeit von Lob und Tadel, Wartezeit nach Lehrerfragen, Klarheit der Formulierung von Lehrerfragen Expertenparadigma: Untersucht wird, wie Handlungsroutinen aufgebaut und Professionalisierungsschritte vollzogen werden.
  • Was sind ATI-Effekte? Amplitude-Treatment-Interactions: Bestimmte Unterrichtsmerkmale/Stile sind je nach Schülermerkmalen unterschiedlich effektiv. Erfolg der Methoden ist Lerncharakter-abhängig. 
  • Was versteht man unter Lehrerexpertise? Das berufsbezogen-professionelle Wissen und Können von LehrerInnen.Deklarativ (weiß viel über Sport) und prozedural (ist gut in Sport).
  • Was sind Epistemologische Überzeugungen? - Vorstellung über Struktur von Wissen/serwerb/sentstehung- Beeinflussen Lernprozesse und Lernleistungen.- Subjektive Vorstellungen über die Objektivität, die Richtigkeit, die Aussagekraft oder Herkunft von Wissen.
  • Welche epistemologischen Überzeugungen sollen Lernende im naturwissenschaftlichen Unterricht erwerben? - Veränderung des Wissens in den Fächern- Methoden zur Erkenntnisgewinnung- Grenzen der Wissenschaft
  • Worin unterscheidet sich das Wissen von Experten von dem der Novizen? Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Expertise. 
  • Was sind nach dem derzeitigen Forschungsstand die Merkmale erfolgreichen Unterrichts? SuS sollten im erfolgreichen Unterricht:- fachspezifisches Wissen/Kompetenzen aufbauen- Lernstrategien und Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen entwickeln- Motivationale Orientierungen und Interessen entwickeln- in schulischem Selbstvertrauen und Selbswirksamkeitserleben gefördert werden- soziale Kompetenzen aufbauen- Wertorientierungen vermittelt bekommen
  • Was sind nach dem derzeitigen Forschungsstand die Merkmale erfolgreichen Unterrichts? SuS sollten im erfolgreichen Unterricht:- fachspezifisches Wissen/Kompetenzen aufbauen- Lernstrategien und Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen entwickeln- Motivationale Orientierungen und Interessen entwickeln- in schulischem Selbstvertrauen und Selbswirksamkeitserleben gefördert werden- soziale Kompetenzen aufbauen- Wertorientierungen vermittelt bekommen
  • Definieren Sie visible learning und visible teaching. Visible learning: Perspektivenwechsel (Unterricht in den Augen der Schüler) durch Feedback und Evaluation. Unterrichtsklima ist warmherzig, wertschätzend und respektvoll.Visible teaching: klare, transparente Leistungserwartungen und Lernziele. 
  • Definieren Sie pädagogische Diagnostik - Ermittlung von Voraussetzungen und Bedingungen planmäßiger Lehr und Lernprozesse- Analyse von Lehrprozessen- Feststellung der Lehrergebnisse...der Lernenden, um individuelles Lernen zu optimieren. 
  • Welche diagnostischen Aufgaben hat die Lehrkraft bei der Gestaltung von Lehr-Lern-Umgebungen? Die Lehrkraft soll...- Lernvoraussetzungen feststellen- Ursachen abklären- Den Prozess überwachen und dabei die Ergebnisse ermitteln und bewerten (Noten geben)
  • Nennen Sie Beispiele für normorientierte und kriterienorientierte Diagnostik. Bsp.: PisaNormorientierte Perspektive: Der internationale VergleichKriterienorientierte Perspektive: Die Orientierung an Kompetenzstufen
  • Auf welchen Niveaus kann gemessen werden? Skizzieren Sie die verschiedenen Skalenniveaus und nennen Sie aus dem Schulalltag Beispiele dafür! Nominalskala: Eindeutig zugeordnete Kategorien (z.B. Geschlecht (triggered))Ordinalskala: Die einzelnen Elemente müssen eine geordnete Reihe bilden. (z.B. Alfred bekommt eine 3, Jimmy eine 2, Jahseh-Kingsley eine 1; Jahseh-Kingsley ist also besser als Alfred UND Jimmy)Intervallskala: Rangreihe und gleiche Skalenabstände, allerdings kein absoluter Nullpunkt. (z.B. °C und Fahrenheit)Verhältnis- Proportionsskala: Skalenabstände gleich und absoluter Nullpunkt vorhanden (z.B.)Längenmessung
  • Nennen Sie die drei Hauptgütekriterien und definieren Sie diese? - Objektivität (Ergebnisse unabhängig von Lehrkraft...SSSYYYKE, wird nie passieren)- Validität (Maß der Genauigkeit mit dem der Test misst, was er messen soll)- Reliabilität (Ob der Test in dem, was er misst, zuverlässig misst)
  • Beschreiben Sie unterschiedliche Zensurmodelle Kriteriums-/ Sachliches Zensurmodell: Basis: kriteriale Bezugsnorm (Vergleich mit Standards)Normiertes Zensurmodell: Basis: soziale Bezugsnorm (Vergleich mit Klassendurchschnitt)Zensurmodell, das die Schüler nach früheren Leistungen (individueller Bezugsnorm) beurteilt.
  • Wodurch können Fehler bei der Notenvergabe ausgelöst werden? Durch: Beobachtungsmängel, Erinnerungsfehler, Urteilstendenzen, Fehlerhafte Ursachenzuschreibung, Erwartungseffekte, Sympathie/Antipathie
  • Was ist der Big-Fish-In-a-little-Pond-Effekt? Angenommen Jahseh und sein Zwillingsbruder Kingsley haben in einem Test in unterschiedlichen Klassen die Identische Leistung erbracht, allerdings bekommt J. eine 2 und K. eine 3 weil der Durchschnitt der Klasse bei J. besser war. J. und K. entwickeln dann unterschiedliche Selbstkonzepte. 
  • Wie kann die Reliabilität und Validität von Lehrerurteilen verbessert werden? Reliabilität wird durch klare Beurteilungskriterien verbessert, Validität ist hoch, wenn Hilfsmittel wie verhaltensorientierte Checklisten eingesetzt werden. 
  • Nennen und erklären Sie verschiedene Beobachtungs- und Beurteilungsfehler. Güte oder Mildeeffekt (Voreingenommenheit), Großzügigkeitsfehler (Folge: Alle besser als verdient), Halo/Hofeffekt (Zu Beurteilender hat eine hervorstechende Eigenschaft die das Urteil verzerrt), Logischer Fehler, Tendenz zur Mitte oder zu Extrembereichen, Kontrastfehler (1. war sehr gut, 2 eher nicht so gut. 2 wird schlechter benotet, als verdient. Oder: 1 war sehr unhöflich. 2 bekommt schlechtere Noten weil Prüfer beleidigt war.)
  • Beschreiben Sie Schulleistungstests Schulleistungstest sind Verfahren der pädagogischen Diagnostik, um mit Hilfe von sorgfältig und objektiv beurteilten Ergebnissen die Leistung bestimmter Bezugspersonen auszuwerten und zu interpretieren. Die Ergebnisse sollen für pädagogisches Handeln nutzbar gemacht werden können.  Man unterscheidet zwischen normorientierten (Bezugsgruppenorientiert), kriteriumsorientierten (Kriteriale Bezugsnorm) und informellen (Für Bedürfnisse des eigenen Unterrichts) Schulleistungstests. 
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  • Wie kann Pisa aus diagnostischer Perspektive beschrieben werden? Kriteriumsorientiert (Kompetenzstufen), normorientiert (inter/nationaler Vergleich), und ipsativ (längsschnittliche Veränderung der Kompetenzen)
  • Nennen Sie den typischen Ablauf einer Evaluation Definition: Als Evaluation werden alle Formen der zielgerichteten und zweckorientierten Festsetzung des Wertes bzw. der Wirksamkeit einer Sache (Objekte, Einrichtungen, Initiative,Maßnahmen) verstanden 1. Entscheidung über Durchführunng und die zu untersuchenden Bereiche.2. Entwicklung von Fragestellungen und Indikatoren3. Konstruktion von Instrumenten4. Durchführung5. Entscheidung über Zugang zu den Ergebnissen6. Ziehen von Konsequenzen
  • Was sind die Standards der Evaluation? Fragen zur Nützlichkeit, Durchführbarkeit, Fairness und zur Genauigkeit.