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Stadtgeographie (Fach) / Stadtentwicklungskonzepte (Lektion)

Stadtentwicklungskonzepte

Diese Lektion wurde von RaphaelPrell erstellt.

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  • Gartenstadtidee 1898/1902 von Howard entwickelt sollte das periphere, ungeordnete Städtewachstum in geordnete Bahnen lenken um eine Zentralstadt sind durch einen Grüngürtel getrennt eine Reihe von Gartenstädten (max. 32.000 Einwohner) angeordnet die Gartenstädte dienen sowohl mit Wohnfäche, als auch mit Arbeitsplätzen und Versorgungseinrichtungen gesamte Grund und Boden in öffentlichem bzw. genossenschaftlichem Eigentum sein, Überschüsse aus der Bodenrente sollten der Instandthaltung der Infrastruktur dienen
  • Charta von Athen  Le Corbusier (1941)  strebt an den städtischen Raum und seine Funktionen zu entflechten aber gleichzeitig optimal zu nutzen und zu vernetzen Naherholungsgebiete an ÖPNV anbinden Arbeitsstätten und Wohnstätten bündeln und in akzeptabler Entfernung anordnen Leitbild der funktionellen Stadt
  • Nachkriegszeit Orientierung am historischen Erbe vs. gegliederte und aufgelockerte Stadt befürworter eines traditionsorientierten Wiederaufbaus mit gleichzeitiger Modernisierung standen den Verfechtertn des Leitbildes der gegliederten und aufgelockerten Stadt gegenüber das Leitbild orientierte sich u.a. an der Gartenstadtidee und der Charta von Athen und war ein bedeutendes Leitbild im westlichen Deutschland führte vor dem Hintergrund der Suburbanisierung zu großem Flächenverbrauch und einer Begünstigung des Individualverkehrs
  • Leitbild Autogerechte Stadt kam in den 1960er Jahren auf orientierte sich an den Entwicklungen in den USA mit seinem steigenden Individualverkehr führte zu Ausbau von Stadtautobahnen, Parkhäusern in Citylage etc.
  • Leitbild "Urbanität durch Dichte" ab 1960ern Wendepunkt in der Entwicklung von städtebaulichen Leitbildern, weniger Architekten und Städtebauer, sondern mehr Sozialwissenschaftler forderten neue Dimensionen des Städtebaus Begeisterung der gegeliederten und aufgelockerten Stadt wich der Verdichtung und Vernetzung von Nutzungsarten führte zur Errichtung von Großwohnsiedlungen auf der grünen Wiese, allerdings ohne entsprechende Funktionsmischung gerieten in den 1980er Jahren in eine Krise mit hohen Leerständen und starker Mieterfluktuation, weil sie nicht mehr den Wohn- und Lebensvorstellungen der Menschen entsprachen entwickelten sich zu Problemvierteln
  • Erhaltende Stadterneuerung/behutsamer Umbau knüpft an die Orientierung des Städtebaus am historischen Erbe an ab den 1970er Jahren wurde der Erhaltung historischer Stadtstrukturen eine größere Bedeutung zugemessen wurde durch das 1971 erlassene Städtebauförderungsgesetz unterstützt steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Altbauten und das Wohnungsmodernisierungs- und Energieeinsparungsgesetz machten einfache Modernisierungsmaßnahmen förderfähig erhalt von Bausubstanz hat zur Verbesserung der Lebensqualität in Innenstädten beigetragen begünstigte aber auch den Prozess der Gentrification
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