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Stadtgeographie (Fach) / Elektromobilität (Lektion)
Elektromobilität
Diese Lektion wurde von RaphaelPrell erstellt.
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- Grundeigenenschaften von Elektromobilität Artefakt Elektroauto technisch nicht soweit entwickelt, dass das gängige Bild der "Rennreiselimousine" (Canzler/Knie) erfüllt wird entsprechend bietet sich das Elektroauto für Kurzstrecken an gut geeignet für den Stadtverkehr
- Konfliktmodi bei der Etablierung einer Ladeinfrastruktur (Beispiel e-mobility Pilotprojekt Berlin) flächendeckende Infrastruktur würde das Zusammenarbeiten von EVUs benötigen, stattdessen aber in der Regel starke Konkurrenz raumordnerische Kompetenzverteilung (Berlin: Senat vs. Bezirke) entwickelt sich Richtung Bezirke, Probelmatisch für Investoren: "unübersichtlicher politischer Flickenteppich", Positiv: ortsspezifische Interessen können stärker berücksichtigt werden Kommunikation zwischen EVUs und Bezirken stellte sich teilweise als problematisch heraus (Bezirke beklagten fehlende Kommunikationsangebote der EVUs), was zu einer Blockadehaltung der Bezirke führte
- Netzbelastung bei Pendler-Elektromobilität bei Aufladung von Kurzstrecken-Elektroautos an der Pendlerwohnstätte und der Kalkulation von entsprechend langen Ladezeiten (6 Stunden und mehr) kann das bestehende Niederstromnetz genutzt werden soll die Aufladezeit gesenkt werden sind höhere Anschlussspannungen notwendig, dass kann die Netze kritisch belasten, speziell wenn viele Pendler nach der Arbeit etwa um 18:00Uhr die Autos aufladen d.h. ganztätige Auflademöglichkeiten (etwa am Arbeitsplatz) sind aus Sicht der Netze sinnvoll
- Nationale Plattform Elektromobilität Mai 2010 von Bundeskanzlerin Merkel etabliert mehr als 100 Experten arbeiten in sieben Arbeitsgruppen an neuen Konzepten für die Zukunft der Elektromobilität Ziel: eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen bis 2020 (reine batteriegetriebene Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride)
- Elektroauto als Netzstabilisator durch Energiewende steht weniger Regelenergie zur Verfügung, was die Netze belastet Elektroautoflotte von mehreren 100.000 Autos als Zwischenspeicher kann einen signifikanten Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten besonders zentral und effizient gemanagte Fahrzeugflotten sind dazu geeignet: Post, Bahn, Telekom, Carsharing
- dreifach vernetztes Elektroauto besonders für urbane Räume eröffnet das Elektroauto Perspektiven, Canzler & Knie sprechen hier von einem dreifach vernetzten Auto Vernetzung zu anderen Verkehrsmitteln (um Fahrten ausserhalb der Reichweite des Elektroautos zu ermöglichen sind Alternativen wie Mietlangstreckenautos oder öffentlicher Verkehr notwendig, ein umfassendes Mobilitätsangebot bietet möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle und Servicleistungen) Vernetzung mit Stromnetz ("rollender Speicher" oder "vehicle to grid" ist für Fahrzeugflotten mit effizientem Lastenmanagement eine realistische Perspektive) Informationstechnische Vernetzung (Standort, Verfügbarkeit, Freigabe, Ladung und Entladung)
- Modellregionen Bundesregierung fördert acht Modellregionen mit 115 Millionen Euro Ziel ist die Marktvorbereitung und Entwicklung der Elektromobilität Akteure aus Industrie, Wissenschaft, sowie kommunale Verkehrsbetriebe und Energieversorger sind an dem Projekt beteiligt Modellregionen sind, Hamburg, Bremen/Oldenburg, Berlin-Brandenburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Sachsen, Stuttgart, München
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