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Modul 1 Einführung in die Psychologie (Fach) / 1. Psychologie als Wissenschaft (Lektion)
Psychologie als Wissenschaft
Diese Lektion wurde von Mirasanto erstellt.
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- Psychologie wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und ihren kognitiven Prozessen
- Verhalten Verhalten ist das Mittel, durch welches sich der Organismus an die Umwelt anpasst. Forschungsgegenstand der Psychologie ist sowohl das beobachtbare Verhalten (weinen, lachen, sprechen, schlagen...) sowie die kognitiven Prozesse (denken, planen, träumen, schlussfolgern...), die für das Verständnis des menschlichen Verhaltens wesentlich sind.
- Verhaltensdaten Verhaltensdaten sind Aufzeichnungen von Beobachtungen, wie sich Organismen verhalten, und den Bedingungen, unter denen das Verhalten auftritt.
- wissenschaftliche Methoden Wissenschaftliche Methoden bestehen aus einer Menge geordneter Schritte zur Analyse und Lösung von Problemen. Diese Methoden benutzen objektiv erhobene Informationen als Faktenbasis des Schlussfolgerns.
- Behaviorismus wissenschaftlicher Ansatz, der das Feld der Psychologie auf messbares, beobachtbares Verhalten reduziert. Vertreter; John Watson (1878-1958): Suche nach speziesübergreifenden, beobachtbaren Verhaltensmustern Burrhus F. Skinner (1904-1990): Konsequenzen von Verhaltensweisen sind auch wichtig zum Verständnis des spezienübergreifenden, beobachtbaren Verhaltens
- behavioristische Perspektive psychologische Perspektive, die sich hauptsächlich mit beobachtbarem Verhalten, das objektiv aufgezeichnet werden kann, sowie mit der Beziehung zwischen beobachtbarem Verhalten und Umweltstimuli beschäftigt.
- biologische Perspektive Ansatz, der sich bei den Ursachen des Verhaltens auf die Funktionsweise der Gene, des Gehirns, des Nervensystems und des endokrinen Systems konzentriert.
- evolutionäre perspektive Ansatz, der die Wichtigkeit der Anpassungsfähigkeit durch Verhalten und Denken unterstreicht, basierend auf der Annahme, dass sich geistige Fähigkeiten über Millionen von Jahre hinweg entwickelt haben, um spezifischen Anpassungserfordernissen an die Umwelt gerecht zu werden.
- kognitive Perspektive Perspektive auf die Psychologie, die das menschliche Denken und wissensbasierte Prozesse betont, höhere geistige Prozesse untersucht wie etwa Aufmerksamkeit, Denken, Erinnern, Erwartungen, Problemlösen, Fantasieren und Bewusstsein. Reaktion nicht nur an objektiven Welt ausgerichtet, sondern auch an subjektriven Realität seiner Innenwelt aus Bildern und Gedanken Vertreter: Noam Chomsky (*1928) Jean Piaget (1896-1980)
- kulturvergleichende Perspektive Psychologische Perspektive, die sich auf interkulturelle Unterschiede in den Ursachen und Konsequenzen von Verhalten konzentriert. Anthropologe: Bronislaw Malinowski
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- Psychodynamische Perspektive Psychologisches Modell, in dem Verhalten auf vergangene Erfahrungen und motivationale Kräfte zurückgeführt wird. Nach diesem Ansatz rühren Handlungen von ererbten Instinkten, biologischen Trieben und dem Versuch her, Konflikte zwischen persönlichen Bedürfnissen und sozialen Erfordernissen zu lösen. Freud (1856-1939)Neo-Freudianer: Alfred Adler, Carl Gustav Jung
- Funktionalismus Perspektive auf Geist und Verhalten, die sich auf die Untersuchung der Funktionen im Hinblick auf die Interaktionen eines Organismus mit der Umwelt bezieht.William JamesJohn Dewey
- Strukturalismus Untersuchung der Struktur von Geist und Verhalten; Auffassung, dass jede menschliche Erfahrung als Kmbination einfacher Elemente oder Ereignisse verstanden werden kann.Edward Titchener: durch Introspektion systematische Untersuchung von Wahrnehmungs- und Empfindungsmustern
- Introspektion systematische Erforschung eigener Gefühle und Gedanken
- Gestaltpsychologie Schule der Psychologie, welche die Auffassung vertritt, dass psychische Probleme nur dann verstanden werden können, wenn man sie als organisiertes und strukturiertes Ganzes auffasst und nicht in einfache perzeptuelle Elemente zerlegt.Max Wertheimer: Geist fasst Erfahrung als Gestalt, als organisiertes Ganzes auf und nicht als Summe einzelner Teile
- Prävalenz ein epidemiologisches Mass zur Charakterisierung des Krankheitsgeschehens einer bestimmten Population
- Epidemiologie über das ganze Volk verbreitete Krankheit, wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Verbreitung sowie mit den Ursachen und den Folgen von gesundheitsbezogenen Zuständen und Ereignissen in Bevölkerungen oder Populationen beschäftigt.
- Evaluation sach- und fachgerechte Untersuchung und Bewertung - vom latainischen valere ( stark, wert sein )
- Eklektizismus Eklektizismus in Forschung und Praxis --> Es wird jeweils das beste Paradigma für ein Verhalten angewendet Beispiel: Phobie: bestes Paradigma ist der behavoristische Ansatz Psychosomatische Erkrankung: bestes Paradigma nach kognitivem Ansatz