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Psychische Erkrankungen (Fach) / Schizophrenie (Lektion)
Typen
Diese Lektion wurde von Vickschnick erstellt.
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- Symptomatik der Schizophrenie Positivsymptome - Halluzinationen; Wahn; Ich- Störungen; Formale Denkstörungen; Bizarres Ausdrucksverhalten Negativsymptome - Emotinale Verflachung; Affektverarmung; Anhedonie; Verarmung von Sprache, Mimik u. Gestik; Apathie; Einbuße von Initiative; Aktivitätsminderung; Aufmerksamkeitsstörung; sozialer Rückzug
- Wahn Hauptmerkmale - Subjektive Gewissheit - Unkorrigierbarkeit - Unwiderlegbarkeit - Steht im Widerspruch zur Wirklichkeit und Erfahrung des soziokulturellen Umfeldes
- Ich- Störungen Störungen im Gefühl des Erlebens von Person und Umwelt oder der Ich- Umwelt- Grenze - Depersonalisation - Derealisation - Gedankenausbreitung - Gedankeneingebung - Gedankenentzug
- Schizophrenie- Typen nach Crown Typ 1 - Syndrom - Hauptsächlich Positivsymptome; Akuter Beginn; Keine CT- Veränderungen; Gutes Ansprechen auf Neuroleptika Typ 2- Syndrom - Hauptsächlich Negativsymptome; schlechtes Prämorbides Funktionsniveau; schlecihender Beginn; abnorme Hirnstrukturen im CT; schlechtes Ansprechen auf Neuroleptika
- Epidemiologie von Schizophrenie LZP: 1-2% PP: 0,5-1% in allen bisher untersuchten Ländern und Kulturen gleich häufig "Teure" Erkrankung ( hohe direkte und indirekte Kosten) sozioökonomischer Status häufig gering Geschlecht 1:1 Ersterkrankungsalter Männer: 20-24 Jahre Ersterkrankungsalter Frauen: 25-29 Jahre; 45-49 Jahre
- Frühverlauf Prodromalphase (bei 73%) Verhaltens- und Gewohnheitsänderungen Leistungsabfall Sozialer Rückzug Konzentrationsstörungen Häufiger Schul- /Arbeitsplatzwechsel Delinquentes Verhalten Emotionale Labilität Misstrauen Plötzlicher Substanzmissbrauch Schlafstörungen
- Begegnung mit psychotischen Patienten Gegenübertragung - z.B. Schmunzeln; Unheimlichkeit; Ungeduld; Angst -> bewusst wahrnehmen Haltung - Vesuchen, den Patienten ernst zu nehmen, ihm auf Augenhöhe begegnen - Möglichst Vermeidung von Zwang, Agressivität - Versuchen die gesunden Anteile zu erkennen - Widersprüche müssen ausgehalten werden
- Therapie der Schizophrenie Psychoedukation - Ziel: Aufklärung über Krankheit und Therapieoptionen (Compliance); Rezidiv- Hinweise; Fähigkeit zur Krankheitsbewältigung stärken; bessere Belastungsregulation; Erhöhung der Selbstverantwortung und Motivation Psychotherapie - wirkt vor allem in Bezug auf Compliance, allgemeine Motivation, soziale und berufliche Fertigkeiten Familientherapie - Angehörige entlasten, Krisenbegleitung, Sensibilisierung für krankheitsbedingte Beeinträchtigungen
- Rehabitilation bei Schizophrenie Ziele - Folgen der Krankheit und evtl. ungünstige Folgen ihrer Behandlung soweit wie möglich abbauen - Risiko von Rezidiven udn Wiederaufnahmen verringen o. wenigstens kontrollieren - Fähigkeiten so einschätzen, dass die psychischen oder ökonomischen Belastungen für den Betroffenen selbst, seine Angehörigen und die Gesellschaft möglichst gering bleiben
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