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Rohstoffe und Recycling II (Fach) / Prüfungsfragen P1 (Lektion)

Teil 1

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  • 7. Welche Rohstoffkreisläufe sind möglich? Wiederverwertung nach Nutzung Beseitigung nach Nutzung
  • 8. Welche Abhängigkeiten bestehen zwischen Produzenten, Verbrauchern und dem Handel? (Verbraucher = Nachfrage; Produzent = Angebot; Handel = Übergang der Beiden)
  • 9. Welche Beziehung besteht zwischen dem BIP und dem spezifischen Rohstoffverbrauch? (Je höher der Rohstoffverbrauch, desto höher die produktion, desto höher der BIP BIP = Bruttoinlandsprodukt = Gesamter Wert von Produkten in einem Land)
  • 10. Vergleichen Sie das Verhältnis Landfläche : Recyclingpotential für Nord- und Südamerika und begründen Sie Ihre Aussage (Im Norden wird aus der gesamten Landfläche Kupfer gewonnen. Im Süden nur aus Peru und Chille. Chille besitzt die größte Kupfermine bzw. das größte Vorkommen weltweit und hat einen größeren Ertrag als der Rest von Amerika)
  • 11. Wer sind die wichtigsten Akteure innerhalb eines Rohstoffmarkts? Nennen Sie Beispiele für Stahl und Baustoffe (Kommerzielle Händler: Produzent von Stahl und Baustoffen Nicht-Kommerzielle Händler: Handel mit Preisrisiko mit Hoffnung auf Gewinn Finanzinvestoren wie Banken: Anlagemöglichkeit neben Aktien, Anleihen und Immobilien)
  • 12. Welche Folgen hat es, wenn Unterschiede zwischen Bedarf und Primärproduktion bestehen? -> Sekundärproduktion rückt mehr in den Fokus ( Wird wirtschaftlich rentabel)
  • 13. Wodurch können sekundäre RS an Bedeutung gewinnen? -> Gestiegene Nachfrage bzw Preise -> Kaum/wenig Primärproduktion
  • 14. Was beschreibt der Rohstoffrisikoindex? (präzise !) Def.: Risikoanalyse, die aus Risikofaktoren zusammengesetzt sind. Man unterscheidet Qualitative und Quantitative Kriterien: Quantitative: Länderrisiko(politische Stabilität), Preisrisiko, Länderkonzentration(Anteil der Weltproduktion), Unternehmenskonzentration(Anteil der Weltproduktion der 3 größten Unternehmen zusammengefasst), Statische Reichweite(Zeit für die bekannten Vorkommen) Qualitative: Zukunftstechnologie, Strategische Industriepolitik, Nicht-Substituierbarkeit
  • 15. In welcher Dimension [kg/E*a] liegt der spezifische “Stahlverbrauch” und was sind die Gründe für Unterschiede? (kg/m² ; kg/m³ ; kg/Automobil ; kg/km Abhängig davon, in welchen Zusammenhang der Stahlverbrauch in Verbindung gebracht wird.)
  • 16. Was ist der wichtigste Treiber für den Verbrauch von Stahl? Kundenanforderung (Nachfrage)
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  • 17. Vergleichen Sie Ihren individuellen Energieverbrauch mit dem von Staaten, die davon signifikant nach oben / unten abweichen. (   DE: 7500 kWh/(E*a) Tanzania: 80 kWh/(E*a)   )
  • 18. Skizzieren Sie die Mengenverhältnisse von Roh- und Einsatzstoffen bei der Stahlproduktion. -
  • 19. Was unterscheidet einen Basisstahl (Grundgüte) von Edelstählen? Die in ihm enthaltenen Legierungselemente und die durch die Legierung veränderten Eigenschaften
  • 20. Welches Element charakterisiert einen säurebeständigen Stahl und wie hoch ist es konzentriert? Fe-Ni-BasislegierungenNi – 9% (Nickel)Cr – 12-17% (Chrom)Mb, Co, Mn (?, Cobalt, Mangan)
  • 21. Welche Funktion haben „Läger“ für die Rohstoffproduktion? Läger binden Kapital, werden jedoch zwingend benötigt, um Schwankungen zwischen Bedarf und Produktion sowie im Marktpreis auszugleichen
  • 22. Welche Ursachen gibt es für Preisschwankungen von Rohstoffen? Stahl wird für Investitionsgüter verwendet, Preisentwicklung orientiert sich an der Entwicklung anderer essentieller Rohstoffe ( V2 – 23) (Investionen)
  • 23. Sie sollten mindestens 3 wichtige Stahlhersteller nennen können Arcelor Mittal (Indischer Konzern)POSCONippon Steel (Japan)
  • 24. Warum kann Schrott u.U. nicht inländisch verwertet werden? (Hohe Verwertungskosten Werden deshalb als gebrauchsfähige (illegale) Ware exportiert)
  • 25. Was beschreibt der Begriff „LD_Stahl“? Ein Stahl der durch das LD-Verfahren zur Stahlgewinnung hergestellt wird. LD-Verfahren: Linz-Donawitz-Verfahren. Roheisen im Konverter wird mit Sauerstoff angeblasen, „Kühlschrott“ notwendig, da hohe Temp. Im Brennfleck. Typisch für hochreine/mikrolegierte Stähle
  • 26. Wodurch unterscheiden sich integrierte Hüttenwerke von Elektrostahlwerken? (mind. 2 Argumente) Integrierte Hüttenwerke: •Erzeugung von flüssigem Roheisen aus Erz•Einsatz von Stahlschrott als Kühlmittel (ca. 25%)•Kohle als Energiequelle Elektrostrahl-Verfahren •Stahlschrott als Hauptrohstoff (bis zu 100% möglich)•Strom als Energiequelle
  • 27. Welche 3 Unterschiede können Sie zu Neu- und Altschrott anführen? Neuschrott Schrotte aus erster Verarbeitungsstufe ohne Verunreinigungen/Sortenmischungen Altschrott Schrotte nach Nutzungsphase, Verbrauchs- und Industriegüter 45% in weniger als 15a 55% fällt nach mehr als 15 Jahren an
  • 28. Was ist „Chargierfähigkeit“? (Bestückbarkeit/Beschickbarkeit des Materials; Größe und Struktur des Materials; Material müssen problemlos in die Schmelzöfen eindringen)
  • 29. Welche Werkstoffe finden Sie in modernen Fahrzeugkarosserien (Fe/NE)? Verzinkter Stahl als Rohstoff für die Karosserie •Höherfeste Güten•Hochfeste Güten•Weiche Güten Aluminium um Gewicht einzusparen Kupfer (Kabel)