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VT (Fach) / PTBS (Lektion)

PTBS und rituelle Gewalt

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  • Traumadefinition ICD - 10 - Ereignis oder Situation: außergewöhnlicher Bedrohung; katastrophenmäßigen Ausmaßes; das bei fast jedem eine tiefe Verstörung hervorrufen würde DSM - 5 - Konfrontation mit Ereignis, das folgende Kriterien erfüllt: direktes persönliches Erleben; Zeugenschaft; traumatisches Erlebnis ist nahen Familienangehörigen oder Freunden geschehen; wiederholtes Erleben oder extreme Konfrontation mit aversiven Details - Ereignis: tatsächlicher/ drohender Tod; ernsthafte Verletzung; Gefahr der körperlichen Unversehrtheit; sexuelle Gewalt
  • Sexueller Missbrauch Sex. Missbrauch in der Kindheit ist eines der größten Publich Health Probleme historisch konstant und kommt in allen Gesellschaften udn Kulturen vor Gefühle von Scham darüber zu sprechen, juristische Konsequenzen für den Täter, junges Alter der Betroffenen und Abhängigkeit von Erwachsenen/ Täter führt dazu, dass sexueller Missbrauch selten angezeigt wird -> hohe Dunkelziffer
  • Therapie der PTBS Trauma-  fokussierte Verfahren - Expositionsbasiere Therapie; EMDR; Kognitive Therapie; Strukturiertes Schreiben; Imagninary Rescripting; Naarative Exposure Therapy Nicht - Trauma- fokussierte Verfahren - "seeking safety"; imagninative Verfahren; Stabilisierungsverfahren Rationale verlängerte Exposition - Einführen der gefürchteten Stimuli -> Aktivierung der Furchtstruktur - Gleichzeitig Präsentation korrektiver Information, die mit den pathologischen Elementen der Furchstruktur vereinbar ist  -> Modifikation der Furchstruktur -> Abnahme der PTB - Symptome
  • 2 Säulen der KVT - Standardbehandlung 1. Traumaexposition: - möglich nach Schaffung einr tragfähigen, vertrauensvollen Beziehung zwischen Patient und Therapeut - Zielt gegen die unwirksamen spontanen Vermeidungstendenzen der Patienten - Kompetenzgefühl, die Erinnerung zu ertragen vermittelt - in sensu/in vivo 2. Kognitive Umstrukturierung - Katastrophisiernede Interpretation der (Anfangs-) Syptome ändern - Persönliche Verarbeitungsmuster deutlich machen und ggf. verändern - Übergeneralisierungen, emotionale Schlussfolgerungen, unberechtigte Verantwortungs- und Schuldgefühle in Frage stellen
  • Therapeutisches Vorgehen 1. Therapeutische Beziehung: Vertrauen und Sicherheit 2. Therapiebezogene Diagnostik 3. Kognitive Vorbereitung auf Konfrontation 4. Konfrontation ( Kognitive Umstrukturierung) 5. Symptommanagement; Rückfallprophylaxe
  • Exposition in Sensu Traumatisches Erlebnis wird vor dem inneren Auge vorgestellt und wiedererlebt -> gleiche Reihenfolge alle Einzelheiten Beginn: kurz bevor der Patient merkte, dass etwas passieren würde Ende: wieder Gefühl von Sicherheit laut beschreiben "als würde es gerade passieren" -> Erste Person, Gegenwartsform möglichst mit geschlossenen Augen Gefühle kommen lassen und nicht unterdrücken Therapeutenrolle - unterstützende Bemerkungen - führt Patienten in Präsens zurück - Holt Patienten ins Nacherleben zurück - stellt kurze Fragen zu sensorischen Eindrücken - Fragt subjective Units of disstress - Notiert die äußeren irrationalen Überzeugungen für weitere therapeutische Gespräche
  • Rituelle Gewalt systematische Anwendung schwerer körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt in destruktiven Gruppierungen Ideologie als Sinngebung und Rechtfertigung der Gewalt und als erlentes Werte- udn Normensystem Schweigegebot Frühkindlich absichtlich eine dissoziative Identitätsstruktur mit voneinander abgespaltenen Persönlichkeiten erzeugt Spezifische Ereignisse: absoluter Gehorsam; Tieropferung; ritueller sexueller Missbrauch; Ekeltraining; Leichenschändung; Absolute Geheimhaltung; Menschenopferung; ritueller körperlicher Missbrauch; Schwarze Messen
  • PTBS assoziierte Emotionen Schuldgefühle - Täter gerät aus dem Blickfeld der Betroffenen - Modifikation von Schuldgefühlen: Vernachlässigte Traumaaspekte rekonstruieren; Verstehen und Akzeptieren der Motive des Handelns etc.; Relativierung eigener Einflussmöglichkeiten; Abgabe der Verantwortung an den Täter; Bei tatsächlicher Schuld Verantwortungsübernahme und Reue Ekel - stark unlustbetontes Gefühl des Widerwillens - vor Aspekten des Traumas (Gerüche, Objekte, Körperflüssigkeiten, Aspekte der eigenen Person)  - Gefühl des Beschmutzt seins ( Selbstverachtung, Exzessives Waschen, selbstverletzendes Verhalten
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