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VT (Fach) / Suizidalität (Lektion)
Prävention und Intervention
Diese Lektion wurde von Vickschnick erstellt.
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- Krisen - Definition hat bedrohlichen Charakter häufig scheint die Lage für den Betroffenen aussichtslos zeitlich begrenzt Alt griechisch für "die Meinung", "Zuspitzung"
- Arten von Krisen 1. Trauma (traumatisches Ereignis; Tod, Verlust; schwere Erkrankung) oder Auslösendes Ereignis (Psychiatrische Krise; Kritische Lebensereignisse; Sinnkrise; Suizidale Krise) 2. Fehlende Ressourcen/Netzwerk; Fehlende Perspektiven; Fehlendes emotionales Management; Fehlende soziale Kompetenz 3. Bei Trauma: Posttraumatische Reifung Bei Auslösendes Ereignis: Krise als Chance
- Krisenintervention Krisendienste, Telefonseelsorge, Notfallseelsorge, Katastrophenschutz kurzfrisitge Einflussnahme auf eine akut bedrohliche Situation häufig anonym helfend begleiten, stabilisierend wirken Verhinderung von Katastrophe (z.B. Suizid)
- Interventionsformen der Notfallpsychologie Situationsanalyse/ Strukturierung der nächsten Stunden / Tage Erfassung des zentralen Themas Ressourcenaktivierung Soziale Netzwerkaktivierung Copinganalyse/ Modifikation Schützender Kontext initiieren Notfallmanagement
- Stadien der Suizidalität 1. Erwägung: passive Todeswünsche 2. Ambivalenz: Suizidgedanken/ Suizidideen; Suizidpläne/ Vorbereitungen 3. Entschluss: Suizidale Handlungen
- Der suizidale Modus (Rudd) Gedanken eingeengt darauf, einem unerträglichem seelischen Zustand ein Ende setzen zu müssen (langfrisitge Lebensziele nicht mehr im Fokus) Emotional wird der Zustand als extremer seelischer Schmerz erlebt Körperfunktionen werden im Sinne eines akuten Stresszustandes verändert kann aus dem Nichts auftauchen Dauer des suizidalen Modus ist zeitlich begrenzt
- Psychologische Modelle der Suizidhandlung Nur ein Teil der Suizidenden sucht den Tod "suizidale Pause" (Zäsur) : häufiger Wunsch nach einer "Unterbrechung" der unerträglichen Situation; Verschnaufpause; innerer Abstand "suizidale Geste" (Appell): Wirkung auf andere Menschen stehen im Vordergrund Autoaggression
- Interpersonelle Theorie (Joiner) Wunsch sich das Leben zu nehmen : Eindruck für andere eine Belastung zu sein; Wahrnehmung nicht Teil der Gruppe zu sein Fähigkeit sich das Leben zu nehmen : Furchtlosigkeit vor dem Tod; Erhöhte Toleranz für Schmerz --> Suizidversuch / Suizid
- Kognitives Modell suizidalen Handelns Suizidschemata Hoffnungslosigkeit (trait) - Unaushaltbarkeitsüberzeugung Zunahme der Hoffnungslosigkeit (state) <-> kognitive Einengung Suizidalität
- Risikoabschätzung bei der Krisenintervention Hoffnungslosigkeit Unaushaltbarkeitsüberzeugungen kognitive Einengung soziale Isolation das Gefühl, eine Last für andere zu sein Furchtlosigkeit vor Schmerz und Tod
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- Suizidprävention Begrenzung des physischen Zugangs: Hausgas, Waffen, Pestizide, Hohe Gebäude, Paracetamol Begrenzung des kognitiven Zugangs: Medien (Informationen über Suizidmethoden), Sensationsjournalismus
- Bündnis gegen Depression 1. Koopertation mit den Hausärzten Fortbildungen; Lehrvideos; Screeing- Instrumente; Aufklärungsvideos für Patienten; Informationsflyer; Telefonhotline 2. Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit Plakatserien; Broschüren; Kinospot; Zusammenarbeit mit lokalen Medien; Ehrenamtliche Helfer 3. Einbeziehung weiterer Multiplikatoren (Fortbildungsveranstaltungen) 4. Angebote für Betroffene und Angehörige Notfallkarte; Förderung von Selbsthilfegruppen