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VT (Fach) / Motivational Interviewing (Lektion)

Bei Suchterkrankten

Diese Lektion wurde von Vickschnick erstellt.

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  • Motivational Interviewing Entwickelt ovn William Miller (1983) Kommunikationsform bei schwierigen Themen einen konstruktiven Dialog zu entwickeln Entwicklung von Veränderungsprozessen
  • Suchterkrankte Häufiger Umgang mit Suchterkrankten - Belehrend/ bekehrende Kommunikationsform - Druck erzeugen - Überredungsversuche Warum brauchen wir MI? - Ambivalenz der Patienten - Erhöhung der Adherence - Verbesserung des Behandlungs- Outcomes
  • Phasen des MI 1. Precontemplation Betroffener sieht keinerlei Anlass seinen Konsum zu verändern; Verleugnung; Verharmlosung 2. Contemplation Betroffener setzt sich kritisch mit Konsum auseinander; Überlegungen, ob und welche Hilfe er in Anspruch nimmt; häufig oberflächliche Lösungsversuche 3. Action ernsthafter Abstinenzvorsatz; versucht Vorsatz umzusetzen; Versuchs-Irrtums- Lernen; Unterstützung von professionellen HelfernM Misserfolge stellen Veränderungsabsicht immer wieder auf die Probe  4. Maintanance konkrete Abstinenzversuche oder abstinent sein; Gefahren durch Versuchssituationen; Rückfälle
  • Bereiche des klinischen MI Anorexia Nervosa Suizidalität Adipositas Sucht Deliquenz Medizinische Erkrankungen Psychoonkologie
  • Vor der Suchtbehandlung 1. Betroffene benötigt Unterstützung  von anderen 2. Suchterkrankte kann mit der Situation nicht alleine fertig werden 3. Motivation zur Abstinenz muss gefördert werden 4. Wachsende Krankheitseinsicht 5. Krankheitsakzeptanz 6. Abstinenzversuch
  • Ambivalenz der Betroffenen fühlen keinen Leidensdruck, sondern bestenfalls Änderungsambivalenz hinsichtlich des Konsums offenes Gespräch bringt meist keine Erleichterung Behandlungsauftrag häufig nicht gegeben Therapeut muss selbst proaktiv werden Konfrontation durch Therapeuten erzeugt keine Änderungseinsicht oder Offenheit Widerstand wird häufig gestärkt
  • Grundannahmen des MI geht davon aus, dass jede abhängige Person ein Veränderungspotential besitzt Annahme, dass Patient sich seiner Sichtweise nach sinnvoll verhält in seiner Welt, sich derzeit nicht anders verhalten kann Suchtpatienten sind nicht unmotiviert, sondern ambivalent Vor- und Nachteile der Sucht werden erkundet
  • 4 Prinzipien des MI 1. Empathie zeigen 2. Diskrepanz entwicklen 3. Mit dem Widerstand arbeiten 4. Den Glauben an die eigenen Fähigkeiten fördern
  • Ziele und Methoden des MI Ziele: Förderung der Änderungsmotivation und Festigung von Zielen, Weg und konkretem Plan der Veränderung Methoden 1. offene Fragen 2. aktives Zuhören 3. Würdigung 4. Methoden zur Förderung von "change talk" 5. Methoden des Umgangs mit Widerstand 6. Methoden zur Förderung von "confidence talk" 7. Zusammenfassungen
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