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VT (Fach) / Kognitive Verfahren (Lektion)

Kognitive Fehler etc

Diese Lektion wurde von Vickschnick erstellt.

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  • Fokus der kognitiven Verfahren Fokus auf - dysfunktionale Wahrnehmung - Denk- und Einstellungsmuster - Kognitive Fehler - Glaubenssysteme
  • Aaron Beck - Kognitive Therapie Kognitive Wende Schlüsselrolle bei der Entwicklung von psychischen Störungen - Verzerrung der Wahrnehmung - Fehlinterpretationen - Negative Bewertungen
  • Kognitive Fehler Alles-oder-Nichts-Denken Übertriebenes Verallgemeinern Mentales negatives Filtern Abwerten des Positiven willkürliche Schlussfolgerungen Übertreiben/ Katastrophisieren Emotionales Argumentieren Schwarz-Weiß-Denken "Sollte" und "Sollte-Nicht" Aussagen Abstempeln Sich selbst die Schuld zuweisen
  • Automatische Gedanken spontan auftretend schnell ablaufend, kurz, flüchtig basieren nicht auf Nachdenken oder gründlicher Überlegung meist unbewusst, aber dem Bewusstsein zugänglich (halbbewusst) beeinflussen die Stimmung beruhen häufig auf Schlussfolgerungen, die mit Denkfehlern behaftet sind
  • Phasen der Therapieverfahren 1. Psychoedukation Vermittlung der Idee der kognitiven Therapie Lernen über die Erkrankung/ Problemverhalten -> Situation -> Gedanken -> Gefühle 2. Exploration Bewusstmachung der dysfunktionalen Gedanlen, Schemata, automatischen Gedanken, Einstellungen Psychisches Leid, Störungen, werden nicht direkt durch äußere Bedingungen verursacht, sondern durch die subjektive Interpretation und Bewertung 3. Interventionen Veränderung der kognitiven Prozesse, z.B. kognitive Umstrukturierung, sokratischer Dialog Bewusstwerdung der dysfunktionalen Gedanken 
  • Rationale- emotionale Therapie nach Ellis erster kognitive Therapieansatz dysfunktionale Kognitionnen sind verantwortlich für die Entwicklung von Verhaltensstörungen Abkehr von der Psychoanalyse Grundannahmen - Hauptgrund menschlicher Störung ist rigider Absolutismus - Kein Einteilen von Menschen in Kategorien oder Bewertungen - Jeder hat die Kraft der Entscheidung, sein Leben zu ändern - Irrational ist alles, was uns vom Erreichen von Lebenszielen abhält
  • Kognitive Umstrukturierung 1. Automatisierte Einstellung  2. Bewusstwerdung 3. Nachdenken, Disputieren, Ausprobieren 4. Verstandesmäßige Einsicht 5. Weiterüben 6. Gefühlsmäßie Einsicht 7. Automatisieren
  • ABC (ZDE) Modell A - Ereignis B- Überzeugung / Gedanke (rational/dysfunktional) C- Reaktion (angemessen/ unangemessen) Z- Veränderungsziele D- Disput (Infragestellen der irrationalen Überzeugungen) E- Effekt (Annahme von Werten, die zu realistischeren Überzeugungen führen)
  • Identifizierung Dysfunktionaler Gedanken Exploration konkreter Situationen und damit verbundener Gefühle  --> Unterscheidung zwischen Gefühl und Bewertung Einsatz von Gedankentagebüchern und Gedankenprotokollen (5-Spalten Technik) Einsatz des ABC Modells
  • Überprüfung dysfunktionaler Gedanken Woher wissen sie das? Ist das eine Idee oder Tatsache? Sind sie 100% davon überzeugt? Was spricht dafür? Welche Beweise/ Anhaltspunkte gibt es? Haben sie nachgefragt? Gibt es auch eine alternative Erklärung? Gibt es auch etwas dazwischen?
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  • 5- Spalten Technik 1. Situation 2. Gefühle einschätzen 0-10 3. Automatische Gedanken 4. Belege für diesen Gedanken 5. Belege gegen diesen Gedanken
  • Sokratischer Dialog Infragestellen und Hinterfragen für eine Überzeugung "naives" Fragen des Therapeuten Hinterfragen der Evidenzen für eine Überzeugung Zustand der "inneren Verwirrung" soll hervorgerufen werden Widersrpüche aufdecken
  • Empirisches und Logisches Disputieren Empirisches Disputieren - Aussagen des Patienten werden auf empirischen Wahrheitsgehalt und Realitätsbezug untersucht (Wie oft ist das schon passiert) Logisches Disputieren - Aussagen des Patienten werden auf Logik/ Widersprüche überprüft (erklären)
  • Vorgehensweise des sokratischen Dialogs 1. Auswahl des Themas/ dysfunktionalen Gedankens 2. Erster Definitionsversuch: Was ist das - Frage 3. Konkretisierung der Fragestellung und Alltagsbezug 4. Weitere Konkretisierung oder Umformulierung 5. Widerlegen des Denkmusters 6. Gemeinsame Suche nach hilfreicheren Denkmustern
  • Therapeutisches Fragen und Praktische Hinweise Therapeutisches Fragen - Was spricht dafür/ dagegen? - Was wäre daran das Schlimmste? - Welche Bedeutung und Konsequenzen hat es? - Könnte es auch anders sein? Praktische Hinweise - Kein sokratischer Dialog ohne unlogische, irrationale oder dysfunktionale Grundüberzeugung, Moralvorstellung, etc. - Der Patient muss intellektuell und psychisch zu einem Disput fähig sein - Therapeut sollte mit der Dialogform vertraut sein - Keine abstrakten Themen ohne Alltags- oder Realitätsbezug
  • Überprüfung dysfunktionaler Gedanken im sokratischen Dialog Gibt es innere Kritiker/ Antreiber/ Bestrafer? Perfektionismus, überhöhte Ansprüche Vor- und Nachteile erarbeiten Gegenstimme aufbauen Rollenspiele mit Stühlen