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VT (Fach) / Therapeutenkompetenzen (Lektion)
Therapeutische Beziehung und Kompetenzen
Diese Lektion wurde von Vickschnick erstellt.
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- Therapeutische Beziehung gilt als wichtiger Therapiefaktor (5-10% des Therapieerfolgs) sagt Therapiewirksamkeit voraus laut Freud ist die therapeutische Beziehung = positive Übertragung
- wichtige und weniger wichtige Aspekte der therapeutischen Beziehung auf Seiten des Therapeuten wichtig - Wohlbefinden des Therapeuten - angemessene Selbstöffnung des Therapeuten - interpersonelle Fähigkeiten (verbal, non-verbal) - gute Beziehung zu Bezugspersonen - sicherer Bindungsstil weniger wichtig - Alter - Geschlecht - Therapeutische Ausbildung - Jahre der Erfahrung
- 3 Faktoren für eine gute therapeutische Beziehung nach Bordin Task (Übereinstimmung bezüglich der Aufgaben) Goal (Übereinstimmung bezüglich der Ziele) Bond ( Übereinstimmung bezüglich der Beziehung, Nähe)
- Qualitäten des Therapeuten für 2. Sitzung Verständnisvoll sein Erklärten den Patienten ein besseres Verständnis ihrer Erkrankung Längere Erstgesprächszeit "tiefere" Gespräche Vertrauen und warmes Wohlgefühl Zeigen "echtes Interesse"
- Therapeutische Kompetenzen nach Overholser & Fine 1. Wissen 2. Beziehungsgestaltung 3. Durchführung von Techniken 4. Behandlungsentscheidungen 5. Therapeutenmerkmale 6. Experte gegenüber Schwierigkeiten
- Mehrebenen- Modell nach Linden et al 1. Beziehungsmerkmale 2. Basistechniken 3. Störungsspezifische Techniken 4. Stundenstrategien 5. Prozesstrategien 6. Heuristik
- Behandlungsintegrität nach Walt et al Wird die Behandlung so wie intendiert durchgeführt? --> Adhärenz : Hält sich der Therapeut an das Behandlungsmanual? --> Differenzierbarkeit: Lässt sich die Behandlung von anderen Behandlungsformen unterscheiden? --> Kompetenz: Wie gekonnt und fachgerecht führt der Therapeut die Behandlung durch? Je höher die Behandlungsintegrität desto höher die Kompetenzen
- Das therapeutische Erstgespräch - Cognitive Therapy Scale 1. Tagesordnung 3. Klarheit der Kommunikation 7. Auswertung von Hausaufgaben
- Struktur innerhalb der Therapie Begrüßung des Patienten Stimmungseinschätzung Tagesordnung aufstellen - Eindruck von angemessenen Zielen vermitteln (Themen des Patienten/ Therapeuten) Hausaufgaben besprechen Problem bearbeiten Zusammenfassung der Stunde/ Feedback
- Häufige Fehler in der therapeutischen Kommunikation Voreilige Ratschläge Fachsimpeln und Fachsprache benutzen Dozieren, ohne Patienten einzubeziehen Plaudern
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- Hausaufgaben wöchentliche Psychotherapie ist stark eingegrenzt Patient muss im Alltag alleine mit Konflikten und schwierigen Situationen zurecht kommen Hausaufgaben erhöhen die Wirksamkeit von Psychotherapie
- Verhaltensverträge - Vereinbarung zwischen Patient und Therapeut auf bestimmte Regeln der Zusammenarbeit und Konsequenzen für die Nichteinhaltung - Beispiele: Anti- Suizidverträge - Gewichtszunahmevertrag - Verhaltensvertrag bei Waschzwang
- Psychotherapeutische Hausaufgaben Selbstbeobachtung von Verhaltensweisen Selbstbeobachtung von kognitiven Denkmustern Information Konfrontation Aktivitätsaufbau
- Durchführung von Hausaufgaben Vor der Übung 1. Ist der Patient kognitiv, intelektuell, zeitlich, vom Belastungsniveau her in der Lage zu Hausaufgaben? 2. Sinn und Zweck der Aufgaben erklären 3. Exakte Planung 4. Einmal zusammen durchgehen Während der Übung 1. Materialien und Notiz den Patienten mitgeben 2. Mögliche Schwierigkeiten schon in der Therapie vorher besprechen 3. Was hält der Patient für möglich? Nachbesprechung 1. Nachbesprechung aller Hausaufgaben zu Beginn der nächsten Sitzung 2. Feste Zeiten dafür einplanen 3. Schwierigkeiten bei der Erledigung besprechen 4. Hausaufgaben archivieren 5. As den Erfahrungen neue Hausaufgaben ableiten