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Entwicklungspsychologie (Fach) / Familie (Lektion)
5.1. zu Kontexte der Entwicklung
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- Familie mindestens 2 Generationen, die emotional wechselwirkungshaft aufeinander bezogen sind. Familie wird heute in Form eines Systemgedankens gefasst: Wechselwirkungen aller Beteiligter (jeder beeinflusst jeden), direkte und indirekte Effekte (Beziehung der Eltern hat auch einen Einfluss auf die Kinder), situationsabhängig und dynamisch. komplexe System mit möglichen Subsystemen: Mutter der Mutter, Bruder der Mutter, Neue Partnerin des Vaters... emp. Befunde: gute Ehebeziehung → einfühlsame M-K-Interaktion. Väter kümmern sich mehr, wenn Mütter sie für wichtig empfinden. Temperament Kind → Befindlichkeit Mutter (Impulsivität) → Vorwürfe gegenüber dem Vater.
- alternative Familienkonstellationen zunehmend mehr: nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern. alleinerziehende Eltern. gleichgeschlechtliche Eltern. Wohngemeinschaften. Stieffamilien. Ein-Kind-Familien.
- Elterliche Erziehung bis zwei Jahre: Wärme, Sensitivität. ab zwei Jahren: Standards setzen → Selbstkontrolle der Kinder, angemessenes Sozialverhalten. wesentliche Dimensionen des Elternverhaltens (Erikson): Akzeptanz/Responsivität. Anforderung/Kontrolle.
- Erziehungsstile Baumrind: grundsätzl. Haltung, gekreuzte Dimensionen - Autoritativ: akzeptierend und kontrollierend → altersangemessene Anforderungen, Konsistenz, Wärme, Anerkennung. - Autoritär: wenig akzeptierend, kontrollierend → Viele Regeln/Anforderungen, wenig Erklärungen, wenig Orientierung am Bedürfnis des Kindes. - Permissiv: akzeptierend, wenig kontrollierend → Wenig Regeln/Anforderungen, viel Freiheit. - Unbeteiligt: wenig akzeptierend, wenig kontrollierend → Wenig Regeln/Anforderungen, wenig Orientierung am Bedürfnis des Kindes. Es besteht sogar ein Zusammenhang zwischen Erziehungsstil und kindlicher Entwicklung (autoritativ → hohe kognitive und soziale Kompetenzen in der Kindheit, & hoher Selbstwert, sehr gute soziale Kompetenzen, hohe schulische Leistungen in der Jugend). Warum? → Wärme und Grenzen machen sozial; Akzeptanz und Orientierung am Kind machen, dass das Kind Selbstwert und -wirksamkeit erfährt; Kontrolle durch Erklären, verdeutlichen der Folgen führt zu Selbststeuerung und Entwicklung einer sozialen Perspektive.
- transaktionales Modell aktuelle theoretische Auffassung: Elterliches Verhalten beeinflusst das kindliche Verhalten und das kindliche Verhalten beeinflusst das elterliche Verhalten.
- Scheidung Alter: je jünger die Kinder, desto schlimmer (unverständnis), später eher früherer Beginn sexueller Beziehungen, Substanzmissbrauch. Geschlecht: Jungen: auffällige Verhaltensprobleme (Frustration); Mädchen: verdeckete Belastung (Depression) Folgen abhängig von: Einkommen, Emotionale Unterstützung der Eltern, außerfamiliäre Ressourcen, zusätzliche Stressfaktoren.
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