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Entwicklungspsychologie (Fach) / Moralentwicklung (Lektion)
4.3. zu Soziale und Persönlichkeitsentwicklung
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- Moral Unterscheiden von Richtig und Falsch. Sich entsprechend verhalten. Bei Normverstößen Gefühl von Schuld. Bei Normeinhaltung Gefühl von Stolz.
- Moralisches Denken & Urteilen nach Piaget amoralisches Stadium (ab 2,5J) Heterogene Moral (unter 7J): Regeln werden als unabänderlich betrachtet. Folgen werden stärker gewichtet als Absichten. Übergangsphase. Autonome Moral (11-12Jahre): Regeln werden als soziale Produkte und als veränderbar erkannt. Motive und Absichten werden berücksichtigt.
- Moralisches Denken und Urteilen nach Kohlbergs. Stufenmodell Weiterentwicklung Piagets Zwei-Stufen-Modells altersabhängige, diskontinuierliche (qualitative) Veränderungen. universell. Veränderungen zeigen sich als kognitive Fortschritte (insbesondere Perspektivenübernahme) Unterschiede zwischen moralischen, sozial-konventionellen und persönlichen Urteilen. Präkonventionelle Ebene: Orientierung an Strafe, Gehorsam, Kosten-Nutzen, Reziprozität. Konventionelle Ebene: Orientierung an wechselseitigen zwischenmenschlichen Erwartungen, Beziehungen, Übereinstimmungen, am sozialen System und Gewissen. Postkonventionelle Ebene: Orientierung am sozialem Vertrag oder an individuellen Rechten.
- Gewissen innerer Regulationsmechanismus: internalisierte moralische Normen & Schuldgefühle für Fehlverhalten. erhöht die Fähigkeit, verbindlichen kulturellen Verhaltensstandards zu entsprechen. entwickelt sich langsam, vor dem 2.ten Geburtstag. abhängig von: Bindungstyp, elterliche Normen und kindlichem Temperament.
- Prosoziales Verhalten Begriff: altruistische Motive, Empathie, Mitleid. Entwicklung: ab 2, dann häufiger, wg. kognitiven Entwicklungen wie Fähigkeit zur Perspektivenannahme. Ursprünge individueller Unterschiede: Biolog. Faktoren, Sozialisation, schulische Intervention. beeinflusst durch: Vererbung, Temperamentsunterschiede. Förderliche Faktoren: Positive Eltern-Kind-Beziehungen, autoritativer Erziehungsstil, Werten, Kontakt zu prosozialen Modellen, Aktivitäten, Fernsehsendungen.
- Aggression Verhalten, das darauf abzielt, andere zu schädigen oder zu verletzen. Instrumentelle Aggression. körperlich (Jungen) Beziehungsaggression. (Mädchen)
- Vorhersage von antisozialem Verhalten: späte Kindheit. frühe interindividuelle Verhaltensunterschiede. bei Aggression und Verhaltensproblemen. biolog. Faktoren und Temperament, Persönlichkeit, neurologische Störungen.
- Ursprünge sozialer Aggression biologische Faktoren (z.B. Gefahr) Sozialisation. Umweltfaktoren (z.B. inkonsequente Erziehung) Umganz mit antisozialen Peers. Kontakt mit gewalthaltigen Fernsehsendungen und Videospielen. unterstützen Disposition (Neigung) zu Aggression.
- Antisoziales Verhalten Nichteinfügen in die gegebene Gesellschaftsordnung bzw. in einzelne Teilbereiche des sozialen Lebens, gemeinschaftsfeindliches Verhalten mit vielfältigen Ursachen. Bsp.: Alles was gegen die Norm ist: Aggression, Verhaltenprobleme, Kriminalität, Verwahrlosung, Verfolgen feindseliger Ziele, und die Attribution bei anderen auf feindselige Ziele.
- Perspektivenübernahme Fähigkeit, den Standpunkt einer anderen Person, der sich vom eigenen unterscheiden kann, bewusst einzunehmen, ohne den eigenen zu verlieren.
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