40

Schmidt (Fach) / Verkehrswirtschaft (Lektion)

Fachwirt 2018

Diese Lektion wurde von annipura erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Nenne Vorteile des HUB-and-Spoke-Systems -die geographische Lage erleichtert Fahrer- und Fahrzeugdisposition (Hinfahrt zum HUB 4,5 Std., LZU, Rückfahrt 4,5 Std.) - keine Leerfahrten - man kann seinen Kunden eine bundesweite Verteilung aller Sendungen anbieten - auch kleineres Sendungsaufkommen  - tägliche Abfahrten - preiswert bei guter Auslastung
  • Erkläre das HUB-System Beim HUb-System werden die Sendungen im HUB-Lager umgeschlagen und mit anderen Sendungen für eine gemeinsame Relation zusammen gestellt
  • Erkläre das Rastersystem Es bestehen Verkehrsverbindungen von jedem Punkt zu einem anderen des Verkehrsnetzes. Punkt zu Punkt Relation, sinnvoll bei vielen NL oder Partnerspeditionen Bei hohem Sendungsaufkommen
  • Nenne Nachteile des HUB-and-spoke-Systems - Zeitaufwand und höherer Arbeitsaufwand - Fehlverladung kann leichter passieren - Beschädigungs und Verlust-Risiko steigt, ggf. auch Prämie für Transportvers. da öfter umgeschlagen wird - HUB Gebühren
  • Was bedeutet "tracking"? Wo ist das Verstandstück tracking - währenddessen / momentaner Zeitpunkt
  • Was bedeutet "tracing"? Welchen Weg hat das Versandtstück genommen? tracing - Im Nachhinein / Rückverfolgung
  • Merkmale für multimodalen Verkehr verschiedenartige Beförderungsmittel in gesonderten FV lägen unterschiedliche Rechtsvorschriften vor Für Strecke besteht durchgehender, einheitlicher Frachtvertrag (nichtnur ein Speditionsvertrag) vor.
  • Gebrochener Verkehr Die Güter werden umgeladen für jeden Transportabschnitt besteht ein eigener Frachtvertrag
  • Kombinierter Verkehr Mindestens 2 Verkehrsträger,die Ware wechselt nicht das TransportgefäßDer Hauptlauf mit Bahn oder Binnen-, Seeschiff, möglichst kurzer Vor- und Nachlauf
  • Erläutere den Unterschied zwischen kombinierten und gebrochenem Verkehr Kombiverkehr: Verbindung von mind. 2 Verkehrsträgern, wobei die Ware das Transportgefäß nicht wechselt (Eisenbahn oder See-Hauptlauf, kurzer Straßen Vor- und Nachlauf) Gebrochener Verkehr: Versch. Beförderungsmittel, Güter werden umgeladen
  • Anzeige
  • Nenne Formen des kombinierten Verkehrs -begleitender Verkehr (Fahrer fährt im Zug mit, LKW auf Zug) -unbegleitender Verkehr Auflieger wird geladen, ohne Fahrer)
  • Wann liegt ein multimodaler Transport nach Vorschriften des HGB vor? Verschiedenartige Beförderungsmittel (LKW, Seeschiff, Eisenbahn) Einzelne Beförderungsmittel mit gesonderten Frachtverträgen unterlägen unterschiedlichen Rechtsvorschriften 2 technisch und haftungsrechtliche versch. Beförderungsmittel Ein durchgehender, einheitlicher Frachtvertrag
  • Durch welche Maßnahmen fördert Deutschland den kombinierten Verkehr? Wegfall von Sonntagsfahrverbot Ferienfahrverbot im Umkreis von 200km, wenn Empfangsstell im Umkreis ist Kfz-Steuer-Befreiung Abbau von Nachtarbeit 44t statt 40 t zulässiges Gesamtgewicht
  • Nach welcher Rechtsgrundlage wird gehaftet, wenn der Schadensort nicht bekannt ist? National: HGB International: CMR Haftung bei Schienentransport: CIM 17 SZR pro Kilogramm
  • Begründe, ob Spediteure das HGB übergehen und auf der Grundlage der ADSp arbeiten können! Ja, das HGB stellt in einigen Punkten nachgiebiges Recht dar, beispielsweise in der Haftungshöhe
  • Welchen Charakter haben die ADSp? Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Die ADSp gelten nicht für Verträge, die... (Tätigkeiten) enthalten? 1) Verpackungsarbeiten 2) Beförderung von Umzugsgut oder dessen Lagerung 3) Kran - oder Montageabeiten, sowie Schwer- und Großraumtransporte 4) Beförderung und Lagerung vonabzuschleppenden oder zu bergenden Gütern 5) Für Verbraucher
  • Was muss der Auftraggeber laut ADSp beachten, wenn er dem Spediteur gefährliche Güter übergibt? RückseiteEr hat bei Auftragserteilung dem Spediteur schrftlich die genaue Art der Gefahr und - soweit erforderlich - die zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen mitzuteilen. Klassifizierung nach einschlägigem Gefahrgutrecht
  • Wer haftet für unvollständige, unrichtige Angaben im Auftrag?  Auftraggeber haftet für unrichtige Angaben im Auftrag
  • Was passiert, wenn der Auftraggeber seinen Pflichten laut ADSp nicht nachkommt? Der Spediteur kann das Gut ablehnen, einlagern und zur Abholung bereitsellen.  Das Gut ohne Banachrichtigung des Auftraggebers versenden/befördern und eine angemessene Vergütung dafür verlangen.
  • Ein Auftraggeber verlangt bei Ablieferung Rückgabe seiner Paletten oder Aushändigung gleichartiger Paletten, der Empfänger weigert sich. Wie verhält sich der Spediteur, von dem Paletten nun zurückverlangt werden? Der FF muss sich vom Empf. quittieren lassen, dass er Paletten abgegeben hat, der Versender kann die Paletten nicht vom Spediteur verlangen, nur durch einen neuen Auftrag kann der Versender die Paletten gegen Entgelt vom Empf. abholen lassen.
  • Wie lange bleibt eine Weisung des Auftraggebers für den Spediteur maßgebend? Bis zu einem Widerruf des Auftraggebers sind seine Weisungen für den Spediteur maßgebend
  • In welchen Fällen darf der Spediteur nach eigenem Ermessen handeln? Mangels ausreichender oder mangels ausführbarer Weisungen darf der Spediteur nach eigenem Ermessen handeln
  • Was versteht man nach ADSp unter einer Schnittstelle? RückseiteEine Schnittstelle ist das Ende einer Beförderungstelle und/oder der Wechsel einer Rechtsperson
  • Welche Pflichten hat der Spediteur an einer Schnittstelle? Vollzähligkeit (Packstückanzahl) Identität (Adresse, Kennzeichnunglaut Auftrag) äußerlich erkennbare Schäden Unversehrtheit von Plomben und Verschlüssen Unregelmäßigkeiten sind zu dokumentieren
  • Was passiert, wenn der Spediteur seinen Prüf- und Verlautbarungspflicht nicht nachkommt? Grobes Organisationsverschulden, somit unbegrenzte Haftung, wenn Schnittstellenkontrolle ausgelassen wird
  • Wer war an der Ausarbeitung der ADSp beteiligt? Spitzenverbände der verladenden Wirtschaft und Spediteure
  • Welche Angaben sollte ein Speditionsvertrag unbedingt enthalten? Adressen Inhalt Warenwert Packstückanzahl Zeichen und Nummern (Markierungen) Verpackungsart (Karton, Palette, Kiste)
  • Welche Beispiele gibt es für besonders diebstahlgefährdete Güter? Spirituosen Tabakwaren Edelmetalle Geld Kunstgegenstände elektronische Geräte
  • Welche Güter sind im Sinne der ADSp wertvolle Güter? Grundsätzlich Güter mit einem Wert von 50€ pro Kilogramm
  • Anzeige
  • Wann sind Ausgangsrechnungen für Speditionsleistungen fällig? Sofort und unverzüglich
  • Nach wie viel Tagen steht man im Zahlungsverzug durch nicht gezahlte Rechnungen? 30 Tage nach Rechnungseingang
  • Wie hoch ist die Höchsthaftung nach ADSp, wenn sich ein Güterschaden auf dem Umschlaglager des Spediteurs ereignet? Nach ADSp Haftungshöchstgrenze auf 5,00€ pro Bruttokilogramm
  • Wie hoch ist die maximale Haftung, wenn sich der Schaden während des LKW-Transportes ereignet? Sammelladung, Fixkostenspedition oder bei Selbsteintritt haftet der Spediteur wie ein Frachtführer, es wird die maximale Haftungshöhe von 8,33 SZR pro Bruttokilogramm herangezogen.
  • Wie hoch ist die Haftungshöhe nach ADSp bei einem Vermögensschaden? Während der Beförderung: 3 faches Frachtentgelt Fehler des Spediteurs: 3 facher Verlsutersatz, max. 100.000€ (5,00€ *  xxx kg * 3 )
  • Für welchen Zeitraum ist der Spediteur an ein verbindliches Angebot gebunden? Solange, wie sich seine Kalkulationsgrundlagen nicht verändert haben.
  • Für welche Angaben in der Empfangsbescheinigung haftet der Spediteur? Für Anzahl und Art der Packstücke
  • Warum haftet der Spediteur i.d.R. nicht für den Inhalt der Packstücke, auch wenn dieser in der Quittung aufgeführt ist? Da der Spediteurnicht verpflichtet ist die gemachten Angaben nachzuprüfen.
  • Welche Pflichten hat der Spediteur an einer Schnittstelle? Die ein- und ausgehenden Sendungen zu kontrollieren auf Vollzähligkeit Identität äußerliche erkennbare Schäden Unversehrtheit von Plomben und Verschlüssen Abweichungen zu dokumentieren
  • Welche Güterarten muss der Auftraggeber dem Spediteur ausdrücklich mitteilen? Gefährliche Güter Lebende Tiere und Pflanzen wertvolle, diebstahlgefährdete Güter Leicht verderbliche Güter