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Entwicklungspsychologie (Fach) / Theorien (Lektion)

1.3. zu Begriffe, Theorien und Methoden

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  • Typologien 1. interaktionistisch (aktives Subjekt, aktive Umwelt); 2. selbstgestalterisch (aktives Subjekt, passive Umwelt); 3. exogenistisch (passives Subjekt, aktive Umwelt); 4. endogenistisch (passives Subjekt, passive Umwelt)
  • grundlegende Theorien Psychoanalyse - Freud, Erik H. Erikson. Behaviorismus - John B., Watson. Kognitive soziale Lerntheorie  - Bandura. Kognitive Entwicklungstheorie - Piaget. Sozial-kulturelle Theorie - Wygotski. Informationsverarbeitungstheore - Siegler. Evolutionärer Ansatz Ökologische Systeme - Bronfenbrenner.
  • Psychoanalyse Freud: menschliche Natur ist konflikthaft, triebgesteuert - wenn die durch gesellschaftl. Erwartungen unterdrückt = sucht Körper Ausgleich → Dysfunktionen. Die Reaktion der Eltern auf die Bedürfnisse der Kinder formt ihr Verhalten und ihren Charakter (langfristig) →  Einfluss bis heute: frühe Erfahrungen, Emotionalität, Unbewusstes. Erik H. Erikson: Kinder sind aktive Gestalter (endogenistisch). Einfluss: Lebensspannenpsychologie (Stufen), Selbstkonzept, Identität, Peers (Pbl.: Vagheit über Einfluss auf die Entwicklung).
  • Entwicklungsstufen Erikson: Geburt - 1: Vertrauen/Misstrauen. 1-3: Autonomie/Scham und Zweifel. 3-6: Initiative/Schuld. 6-12:Betriebsamkeit/Unterlegenheit. 12-20: Identität/Rollendiffusion. 20-40: Intimität/Isolation. 40-65: Generativität/Stagnation. hohes Alter: Ich-Integrität/Verzweiflung.
  • Kognitive soziale Lerntheorie Bandura: Lernen durch Beobachtung - Modell-Lernen. Unterscheidung von Kompetenz (Gelerntem) und Performanz (Gezeigtes). interaktionistisch: Menschl. Entwicklung ist eine kontinuierliche reziproke Interaktion zwischen einer aktiven Person (P), ihrer Umwelt (U) und ihrem Verhalten). Bobo-Doll-Experiment zeigt uns: Darbietung kontingenter Stimuli allein reicht zum Lernen nicht aus. Lernvorgänge werden durch Kognitionen vermittelt (Beobachtung und nachfolgende Bewertung des Verhaltens und der damit einhergehenden Konsequenzen).
  • Kognitive Entwicklungstheorie Piaget: Entwicklung entsteht aus der Auseinandersetzung des Individuums mit seiner Umwelt auf der Basis der jeweiligen biologischen Fähigkeiten. Schemata, Assimilation, Akkomodation, Äquilibrium, Unumkehrbare Abfolge von Entwicklungsschritten.
  • Sozial-kulturelle Theorie Wygotski: Die kognitive Entwicklung findet stets im sozial-kulturellen Kontext statt → kooperative Dialoge mit weiter entwickelten Mitgliedern der Gesellschaft. Ablehnung universeller Stufen.
  • Informationsverarbeitungsansatz Computeranalogie: Daten kommen rein, werden verarbeitet, kommen wieder raus. Entwicklungen sind altersgemäße Veränderungen (größere Schnelligkeit und Wissen) in der Hardware (Gehirn, ZNS). Software: Aufmerksamkeit, Wahrnehmung ... Entwicklung = quanitatives Voranschreiten → Ablehnung von Stufen.
  • Evolutionäre Theorie Alle Lebewesen sind biologisch programmiert: Verhaltensweisen sind Ergebnisse der Evolution (→ angeborene Verhaltensprogramme) und sind adaptiv, da sie zum Überleben beitragen. endogenistisch.
  • Ökologische Systemtheorie Bronfenbrenner: Natürliche Umwelten haben den größten Einfluss auf die mensch. Entwicklung auf der Basis seiner biolog. Ausstattung. verzahnte Systeme und immer andere Kontexte stehen miteinander in Verbindung: Mikrosystem: unmittelbare Umgebung (z.B. Kind). Mesosystem: größere Einheiten (z.B. Familie, Schule). Exosystem: beeinflussende Systeme, in dem man selbst nicht Mitglied ist (Rechtssysteme, Freunde) Makrosystem: Kultur, Werte. proximaler Einfluss: direkter (z.B. Eltern). distaler Einfluss: über einige Ecken (z.B. Arbeitsplatz der Eltern).
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  • Lerntheorien Behaviorismus, Watson: Menschl. Entwicklung besteht aus gelernten Verbindungen zwischen externalen Stimuli und beobachtbaren Verhalten.  Tabula Rasa  die Eltern sind die Former ihrer Kinder.  Skinner: Verhalten entsteht durch lange Verhaltens-, Verstärkungsketten und nicht durch Instinkte, Triebe, Reifung. Pbl.: Berücksichtigen nicht Gene, Gefühle, Gedanken, Motive...