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Ackerbaumanagement (Fach) / ackerbaumanagement (Lektion)
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Diese Lektion wurde von RoxiBell erstellt.
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- aufgaben der Bodenbearbeitung Erhaltung und Verbesserung Bodengefüge und Bodenfruchtbarkeit Erhaltung und Verbesserung Bodengare (Luft- und Wasserführung, Schaffung stabiler Bodenaggregate) Herstellen Lebensbedingungen,-raum und Klima für Kleinlebewesen und mikrobakterielle Aktivität zur Begündstigung des Flanzenwachstums -> pflanzenorientiert
- Belastung und Verdichtung des Bodens -> Verlauf Grobporen verschwinden, keine Luftleitung mehr Zerstörung wasserführender Feinporen Vollständige Umlagerung des Gefüges bei hoher Setzung
- Definieren : Bodenbelastung Beanspruchung Tragfähigkeit Verdichtung Bodenbelastung: Radlast=Ursache ; Kontaktflächendruck ist die Schnittstelle zwischen Rad und Boden Bodenbeanspruchung: Reaktion des Bodens auf die Belastung abhängig von der Bodentragfähigkeit Bodentragfähigkeit: Feuchtegehalt, Gefügestabilität Bodenverdichtung: Differenz der Bodendichte vor und nach dem Befahren, Folge einer Überbeanspruchung -> Schädigung
- Schädliche Bodenverdichtung -> Schadschwellen Änderung der Bodenstruktur (Lagerungsdichte) und Bodenfunktion (Luft-,Wasserleitung, Tragfähigkeit, Wurzelwachstum) Schadschwellen: Weniger als 5% Luftkapazität und weniger als 10cm/Tag gesättigte Wasserleitfähigkeit ist schlecht
- Pflugsohlenverdichtung der Jahrzehnte -> Oberboden immer gelockert, verschieden zum Unterboden -> dazwischen Pflugsohle (meist stark verdichtet) => zunehmende Dichte = abnehmendes Porenvolumen 1952: Oberboden nicht stark gekockert 1,52g/cm-3 Bodendichte 1982: Oberboden stärker gelockert, Pflugsohle tiefer(tieferer Eingriff) => schwere Geräte, Pflugsohle verdichtet => höhere Bodendichte 2002: Bearbeitungshorizont , kaum Sprung zwischen Ober- und Unterboden aufgrund verdichteter Pflugsohle. Verbesserte Technik und durchdachte Fruchtfolgegestaltung
- Funktionen Penetrometer Ermittlung: Eindringwiderstand eines Bodens -> Lagerungsdichte: wie stark ist er verdichtet und wie groß ist Porengehalt -> höhere Lagerungsdichte => höherer Eindringwiderstand (Bsp. Pflugsohle) -> Feuchtegehalt hoch => höherer Widerstand (muss Berücksichtigt werden) -> von Lagerungsdichte sind Bodenfunktionen (Luftkreislauf, Wasserkreislauf, Ertragsfähigkeit(Durchwurzelbarkeit)) abhängig
- Innere und äußere Faktoren der Bodenverdichtung Innere: Bodenart, Aggregatgröße, Porenvolumen, Lagerungsdichte, organische Anteile, Feuchte Äußere: Lasthöhe ,Lastart , Häufigkeit , Form , Dauer (Fahrgeschwindigkeit)
- Sähverfahren -BB ausschließen -> Direktsaat -PrimärBB ausschließen -> Mulchsaat
- Struktur ZRanbau auf, besonders im Rheinland ca 4% der Gesamtfläche sehr stabile Entwicklung in Ertragssteigerung Strukturwandel Weiterverarbeitung ZR -> größere Mengen pro Fabrik (Rückgang Anzahl) Seit Zuckermarktreform => Anbau weniger Effizient Südzucker größter ZR verarbeiter GB>Frankreich>Finnland>Deutschland Kosten Arbeitserledigung: Ernte>Transport>Ladereinigung>Pflege,Saat,Düngung Rohrzucker größere Bedeutung als ZR zwar weniger aber immer größere LW Betriebe im ZR Anbau
- Erläuterung Teilprozessphasen ZR Ernte Köpfen: Trennung Blatt und Rübe (Entblättern, Tasten, Köpfen,, Nachputzen) Roden: Trennung Boden und Rübe Reinigen: Trennung Erde und Rübe Sammeln Entladen: Trennung Rübe und Maschine -> meist Zwischenlagerung auf Feldrandmieten
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- Möglichkeiten Rübenreinigung -Über Schare weniger Erde aufnehmen -> Polderschar mit Hubrad und Rüttler -kein tiefes Roden -Reinigung nach Roden: Erde durch Schwerkraft abgetrennt -> Siebsterne (je höher Drehzahl desto mehr Erde aber steigende Verletzungen), Siebketten -> anhafftende Erde kaum zu lösen, Stern-/Wendelwalzen: geringer als Siebsterne -Lagerung in Mieten -> bis 10% der Erde -Reinigungslader -> Finger-,Stern-,Nocken-,Wendel- und Siebwalzen => Entfernung Erde
- Getreideernte Trenn- und Abscheideeinrichtung mit Funktionen -Tangential-Dreschtrommel + Schüttler schlagender Drusch, großer Teil Körner wird im Dreschwerk abgeschrieben, Mehrtrommelsysteme zur Leistungssteigerung , Schüttler begrenz Leistung Schwerkrafttrennung -Axial-Dresch und Abscheiderotoren reibender Drusch und Fliehkraftabscheidung, höhere Druschleistung, höherer Antriebsbedarf, Probleme bei feuchtem Erntegut, Starke Strohbeanspruchung -Tangential-Dreschtrommel und Abscheiderotoren schlagender Drusch, großer Teil Körner im Dreschwerk abgeschieden Leistungssteigerung durch größere Abscheidefläche, Trennung über Zentrifugalkraft durch Rotor, höherer Arbeitsbedarf , höhere Durchsatzleistung
- Getreideernte Trennsysteme Dreschkorb, Dreschtrommel, Wendetrommel Mit Abscheidetrommel nach Wendetrommel Hordenschüttler ersetzt durch Abscheider am Ende
- definition Körnerkonservierung Ziel der KK ist eine Langzeitlagerung ohne Verluste zu ermöglichen. Dazu muss die mikronielle Aktivität durch Entzug der Lebenswichtigen Bestandteile verringert werden hierzu existieren verschiedenen Möglichkeiten
- Körnerkonservierung Erhöhung Säuregehalt Wärmeentzug = Kühlung Sauerstoffabschluss Wasserentzug = Trocknung -> Kontankttrocknung, Konservierungstrocknung, Strahlungstrocknung Befüllungstrocknung: Trocknungsluft nicht erwärmt TKorn>TLuft => Belüftung im Lager Körnerkühlung: Außenluft technisch gekühlt in Lagerbehälter/Zwischenlager geblasen geringere Luftgeschwindigkeit (<0,2 m/s) als bei Belüftungstrocknung
- Wichtige Aspekte der Arbeitsqualität von Erntemaschinen -Arbeitsprinzip -Arbeitsleistung -Arbeitsqualität -Kosten
- Köpfqualität => Köpfschnitt unterhalb des grünen Blattansatzes nicht geköpft zu hoch geköpft richtig geköpft zu tief geköpft schief geköpft
- "ideales Saatbett" für verschiedene Ackerbaukulturen Roggen, Rüben, Raps Weizen, Gerste, Hafer Mais, Erbse Ackerbohne Kartoffel
- Ziele Pflanztechnik -Verfrühung (Wachstumstemperatur niedriger als Keimtemperatur) Verkürzung Kulturzeit auf Feld exakte Terminierung gleichmäßige Qualität Bestandssicherheit
- Nachteile Pflanzung hohe Anbaukosten hoher Arbeitsbedarf hoher Arbeitszeit. und Maschinenbedarf geringere Flächenleistung hoher Investitionsbedarf
- Entscheidung für Pflanzung statt Saat pflanzenbauliche Aspekte betriebswirtschaftliche Aspekte verfahrenstechnische Aspekte ökologische Aspekte
- Pflanzgutarten Nacktpflanzung -> ohne Erdanhang, günstig Ballenpflanzung -> umgeben von Anzuchtsubstrat Erdpresstopf -> Würfel gepresst, teuer
- Ziele Einzelkornsaat Erzeugung gleichmäßigen Bestandes Senkung Anbaukosten Vermeidung zusätzlicher Pflegemaßnahmen -> Problem Gemüse: unterschiedlice Pflanzen- und Reihenabstände je nach Kultur und Anbauverfahren, unterschiedliche Anbauverfahren je nach Kultur und Verwertung, unterschiede zwischen Saatgut der verschiedenen Kulturen, Keimfähigkeit (variabel 50-90%)
- Saatgutarten Normalsaatgut Kalibriertes Graduliertes Pillitiertes
- Saaten Breitsaat Reihensaat Einzelkornsaat
- Arbeitsschritte Sähen Räumen, Verfestigen, Erzeugen Säfurche, Zustreichen Säfurche, Andrücken
- Sortenanforderungen äußere Qualität innere Qualität Anforderungen an verschiedene Ernteverfahren Toleranz gegenüber Pilzen und Bakteriellen Krankheiten
- Anforderungen an Mähdrescher Aufnahme gesamter oberirdischen Pflanze Trennung Korn und Stroh Abwicklung Ernte in verfügbaren Mähdruschzeiten hohe Arbeitsqualität hoher Durchsatz (t/h) Einsetzbarkeit bei hoher Feuchtigkeit Einsetzbarkeit versch. Ku´lturen und Sorten / versch. Bestandsverhältnissen Max. Durchsatz bei minimalen Verlusten
- Aufgabe Baugruppen Mähdrescher Schneidwerk: Mähen und Aufnahe Dreschwerk: Trennen Körner/Samen aus Ähre Abscheidung: Trennen Ähren und Körner Reinigung: Trennen Komponenten in Körner und Nichtkornanteile Häcksler/Spreuverteiler: Ablage NKB auf Feld Korntank: Sammeln und Übergabe
- Abscheidung Körner und Ähre Schwerkrafttrennung -> Hordenschüttler (passiv) Zwangsabscheider -> Rotoren (aktiv)
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- Viertrommeldreschwerk Dreschtrommel Wendetrommel Zentrifugalabscheider Wendetrommel
- Bestimmung Häcksellänge Drehzahl und Messerzahl
- Bruchverluste Entstehung in Dreschwerk (zu hohe Trommeldrehzahl, sehr trockene Körner)
- Boden Natürliche Funktionen , Nutzfunktion Nat. F.: Lebensgrundlage und -raum, Bestandteil Nahrungshaushalt, Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium für stoffliche Entwicklung Nutzungsf.: Standort, Fläche, Rohstofflagerstätte, Standort für weitere wirtschaftliche und öffentliche Nutzung Archiv der Natur- und Kulturgeschichte
- Bodenbildungsprozesse Humusbildung: tote org. Substanz 85% , lebende Pflanzenwurzeln 8,5% , Edaphon 6,5% Gefügebildung: Anordnung und Zusammenhalt fester Bestandteile des Bodens und Porensystem, Je gröber Gefüge desto ungünstiger sind die Bodeneigenschaften
- LW Böden leichte B: Sand mittlere B: Schluff, Lehm schwere B: Ton
- Sästärkenberechnung angestrebte Pfl./m^2 * TK g / Keimfähigkeit % = Aussatmenge kg/ha
- greeningverfahren -> ganzjährige Bodenbedeckung -> mehrjährige Pflanzen Humusbildung,Lebensraum Tiere, Stickstoffixierung,Nitretauswaschungen,Erosionen, Nährstoffkonservierung,Bodenverbesserung, unkrautunterdrückung,nematodenbekämpfung
- Strip-till Verfahren Streifenbodenbearbeitung
- Cultan düngung Kontrollierte Langzeit-Ammonium-Ernährung 1malige düngung durch Gülle ausbringung Injektionspunktdepot
- Erhöhung Bodendruck: Erhöhung Radlast bei gleichem Kontaktflächendruck zunehmende Feuchte bei gleicher Radlast hoher Reifendruck bei gleicher Radlast