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Allgemeine Psychologie Mainz (Fach) / Entscheiden & Urteilen 1 (Lektion)
- Optionen (3 Arten) - Objekte (Nutella ODER Marmelade) - Handlungsoptionen (Spazierengehen ODER Fahrradfahren) - Strategien: legen nur den Rahmen für Handlungsoptionen fest, nicht konkrete Optionen (Sparen ODER Geld ausgeben)
- Attribute einer Option Merkmal (z.B. Größe, Preis...)
- Ereignisse Vorkommnisse, Situationen usw., die nicht vom Entscheider selbst abhängen(z.B. Wetter, eigener Geschmack)
- Komponenten des Entscheidungsprozesses (2) - Urteil (Nutzen & Wahrscheinlichkeit der Konsequenzen) - Wahl (Wie werden die Informationen kombiniert, was hat mehr Gewicht etc.)
- 2 Ansätze der Entscheidungsforschung präskriptiv: - wie sollte man sich entscheiden (Stochastik, Ökonomie) deskriptiv: - wie entscheidet man sich tatsächlich & warum? (Psychologie)
- Nutzenfunktion (Verlauf beschreiben) - Beziehung zwischen objektiven Merkmalen einer Konsequenz (Geldbetrag, Anzahl Urlaubstage) und dem subjektiven Nutzen - verläuft wie log-Funktion, die bei 0 schnell ansteigt und dann immer flacher wird
- Einfluss von Kontexteffekten auf subjektiven Nutzen (Experiment von Loewenstein und Isacharoff) Bed. 1: Du wirst bei guter Leistung Becher bekommen Bed. 2: Ein Becher wird verlost Erfragt: minimaler Verkaufspreis--> Becher durch Leistung bekommen: 6.35 $ --> durch Glück: 4.71 $ Interpretation: Nutzen hat verschiedene Komponenten (Stolz & Kaffee trinken)
- Besitztumseffekt / endowment effect (Experiment von Kahnemann, Knetsch & Thaler) Bed. 1: Für wie viel würden Sie den Becher verkaufen? --> 7.12 $ Bed.2: Für wie viel würden Sie den Becher kaufen? --> 2.87 $
- Ausgabeneffekt / sunk cost effect Wer schon in etwas investiert hat, investiert eher noch mehr Bsp: schon 10 Millionen in Forschung gesteckt, dann Konkurrenz schneller, trotzdem letzte Million investieren? Spielsucht? somatoforme Störungen? Klausur?
- Prospect Theory von Kahnemann & Tversky mit Funktion - Gewinne bzw. Verluste werden relativ zum Referenzpunkt wahrgenommen (Kann der status quo sein, muss aber nicht, Bsp. erwartete Gehaltserhöhung) - bei wenig Nutzen/ Verlust starke Steigung des Werts, bei großem Nutzen/Verlust weniger starke Steigung/Abfall - Die Nutzenfunktion ist für Verluste steiler als für Gewinne (Menschen messen Nachteilen eine größere Bedeutung bei als Vorteilen -> loss aversion)
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