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Schadstofffffff (Fach) / ss (Lektion)

ss

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  • Was sind Hormon-Mimiks? Nennen Sie ein Beispiel! - das sind hormonwirksame Fremdstoffe oder deren Metabolite- zB Xenoöstrogene wie Nonylphenol und Tributylzinn
  • Welche Rolle spielen Glykokonjugate für das Umweltverhalten von Hormo - Hormone sind oft unpolar und somit hydrophob  fettlöslich- für den Transport werden Zucker an die Hormone angelagert so, dass sie Wasserlöslichwerden und im Organismus transportfähig sind als Glykokonjugat haben die Hormone somit ein ganz anderes Verteilungsverhalten alsdas eigentlich wirkende Hormon
  • Zu 12. Wie Unterscheidet sich das Umweltverhalten vieler Humanarzneimittel von demjenigen der Tierarzneimittel? - Humanarzneimittel: über Ausscheidungen in Abwasser (Kläranlangen,Abwasserverregnung, Auswaschung aus Deponien; Müll- Tierarzneimttel: mit Gülle auf Felder  Erodiert in OF Wasser oder ausgewaschen
  • Wie wirken Antibiotika? Nennen Sie mindestens 5 Beispiele - Zellwandsynthese-hemmende Antibiotika (z.B. Penicilline)- Cytoplasmamembran-aktive Antibiotika (z.B. Polimixin)- Proteinsynthese-hemmende Antibiotika (z.B. Tetracycline, Aminoglykoside, Makrolide)- m-RNS-polymerasenhemmende Antibiotika (z.B. Rifamycine)- Folsäuresynthese (Sulfonamide)Was versteht man unter der Minimalen Hemmstoffkonzentration und warum ist diese Größenur bedingt ökotoxikologisch aussagefähig?- ist die kleinste Wirkstoffkonzentration einer antimikrobiellen Substanz, die die MOVermehrung verhindert
  • Welche SM sind in ultrabasischen Gesteinen besonders stark angereiche - Chrom (1600 mg/kg) und Nickel (2000 mg/kg)[- Granit: Blei- Tonstein: Kupfer und Arsen Zink]
  • Welche Schwermetalle (SM) sind essentielle Pflanzennährstoffe? Welche weiteren SM sind zusätzlich für Menschen und Tiere erforderlich? - Mikronährelemente: Mn, Fe, Cu, Zn, Mo- zusätzlich für Menschen und Tiere: Co, Se, Cr(III), Ni
  • Was ist Radon und warum ist es gefährlich? - es ist ein Gas  flüchtig und führt zur Luftbelastung- radioaktiv- zerfällt in Lunge zu nicht flüchtigen Verbindungen  Kanzerogen
  • Nennen Sie 3 Beispiele für Bodensanierungsverfahren? - Wenn Dekontamination: lösliches Uran bilden und entfernen biologisch, Pump and threat (in situ), Bodenwäsche (ex situ)[- wenn Ausbreitung verhindern, dann unlösliches Uran bilden  anaerobe Bedingungenbzw. reduzierende Bedingungen  keine wirkliche Sanierung]
  • Was sind Radionuklide? - Isotope von Elementen die radioaktiv zerfallen- unterschiedliche Herkunft (Gestein=Primordial; Kosmische Höhenstrahlung 14C)Warum sollten uranbelastete Böden eher anaerob sein? Welche Nebeneffekte können dabeiauftreten?- bei anaeroben Bedingungen herrschen reduzierende Bedingungen  Uran hat dann dieOxidationsstufe +4 und ist unlöslich als Uranit UO2 oder U(OH)4- durch die reduzierenden Bedingungen werden die SM im Boden mobil
  • Warum sollten uranbelastete Böden eher anaerob sein? Welche Nebeneffekte können dabei auftreten? - bei anaeroben Bedingungen herrschen reduzierende Bedingungen  Uran hat dann dieOxidationsstufe +4 und ist unlöslich als Uranit UO2 oder U(OH)4- durch die reduzierenden Bedingungen werden die SM im Boden mobil
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  • Wie entsteht die Vergilbung junger Nadeln? - durch einen Magnesiummangel der durch eine Versauerung des Bodens und eineÜberdüngung mit N (Nährstoffungleichgewicht) induziert ist. Nährstoffungleichgewicht
  • Welche Schäden bewirken N-Emissionen für Wälder? - N Eintrag über Filterung der Atmosphäre (trockene Ablagerung), Auswaschung dertrockenen Deposition und Blattleaching, Nasse Deposition,- vergilben der Nadeln und Blätter bis zum Verlust, Wachstumsanomalien, Wurzelschäden absterben der Bäume- Sekundärschäden: Befall der geschwächten Bäume mit Pilzen und anderen Pathogenen- Störung der natürlichen Kreisläufe durch:- Bodenversauerung durch saure Einträge (NOx , Salpetersäure (HNO3), Ammonium,Ammoniak aus LWF) Al und SM mobilisiert und Nährstoffmangel induziert (Schäden an Feinwurzeln)- Überdüngung mit Stickstoff- N normalerweise limitierende Element im Wald  Eintrag induziert Wachstum  dadurchMangel an anderen Nährstoffen (Mg, Ca, K) (verstärkt durch Versauerung),Nährstoffungleichgewichte!!
  • Was passiert im Boden, wenn der pH-Wert von 5 auf 3,5 sinkt? - Austauscher fangen an zu Puffern und austauschbares Ca, Mg und K wird ausgewaschen- P-Fixierung an Fe und Al- gute Verfügbarkeit von Mikronährelemente (außer Mo)- Schwermetalle werden Mobil  Fe und Al toxizität, hemmen das Wachstums- weiter sinken führt zur Pufferung von Al und zu einer fast vollständigen NährstoffAuswaschung
  • In welchen Böden tritt präferenzielles fließen auf? - Lehm-/Schluffböden: Bioporen (Würmer, Wasserratten: Uferrandstreifen!) KonvektiverTransport- Tonböden: Schrumpfrisse- Sandböden: Fingering
  • Nennen Sie mögliche Vor- und Nachteile von Uferfilterstreifen. Vorteile- Verminderung stofflicher Einträge ins Gewässer filtern Partikel aus oberflächlicher Erosion Pufferzone ohne Bearbeitung- Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten- bieten Raum für die eigendynamische GewässerentwicklungNachteile- Bodenwühlende Tiere (Wasserratten! Und Würmer) = Bioporen starke Verkürzung des Fließweges, konvektive Fluss (Rohr)ore- Verminderung stofflicher Einträge ins Gewässer filtern Partikel aus oberflächlicher Erosion Pufferzone ohne Bearbeitung- Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten- bieten Raum für die eigendynamische GewässerentwicklungNachteile- Bodenwühlende Tiere (Wasserratten! Und Würmer) = Bioporen starke Verkürzung des Fließweges, konvektive Fluss (Rohr)- Verminderung stofflicher Einträge ins Gewässer filtern Partikel aus oberflächlicher Erosion Pufferzone ohne Bearbeitung- Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten- bieten Raum für die eigendynamische GewässerentwicklungNachteile- Bodenwühlende Tiere (Wasserratten! Und Würmer) = Bioporen starke Verkürzung des Fließweges, konvektive Fluss (Rohr)
  • Warum zeigen Tonböden u.U. höhere Schadstoffausträge als Lehmböden - Tonböden haben starke schrumpf und quell-Eigenschaften- Wasser  quellen, trocken  Schrumpfungsrisse  bevorzugte Fließwege bei starkregen nach langer Trockenphase können Schadstoffe ausgetragen werden- Lehmböden sind gut strukturiert mit vielen Regenwurmgängen  Fließpfade- also viele Fließwege für Schadstoffe
  • 20. Wie entsteht Fingering? 20. Wie entsteht Fingering?- ausgelöst durch Instabilitäten in einer homogenen Befeuchtungsfront- z.B. an Schichtwechseln im Boden (Ton über Sand) bei trockenen Ausgangsbedingungen- hydraulische Leitfähigkeit sinkt an Schichtwechsel ab- Infiltrierendes Wasser staut sich dort und infiltriert die untere Schicht, nach Aufsättigungdieser, nicht flächig sondern nur an einzelnen Stellen- durch höheren Wassergehalt nimmt an diesen Stellen hydr. Leitfähigkeit zu führt zu positive Rückkopplung von höherem Wassergehalt  höhere Leitfähigkeit höherer Wasserfluss  zunehmender Wassergehalt und dadurch dauerhaft stabilisiertefingerförmigen Struktur- auch durch hydrophobe Substanzen im Boden z.B. DOM- in unstrukturierten, sandigen Böden eine Form des Präferenziellen Flusses- es führt zu einer Verringerung des effektiven Fließquerschnitts
  • Was passiert bei der sog. Alterung von Stoffen - Alterung = Verlust an Extrahierbarkeit (technisch; phenomeologisch)- der bioverfügbare Anteil nimmt mit der Verweilzeit im Boden ab- durch Diffusion der Stoffe in Poren die zu klein für MO und deren Enzyme sind  keinAbbau- Matrix rearangement
  • 18. Wie beurteilen Sie die Messung der Bioverfügbarkeit mit sog. C-18 dis ks?- die Disk spiegelt die qualitativ höhere Bioverfügbarkeit der PCB gegenüber den PAK wieder- Aufnahme von PCB in Regenwürmer ist höher im Verglich zur Disk (Sobulisierung imDarm, selektive Aufnahme)- eine quantitative Vorhersage des BSAF (Biota Soil Accumulation Factor) ist mitstoff(klassen)spezifischen, einfachen Modellen auf Basis der Disk-Extraktion möglich log BSAf = a log Kdisk + b Steigung a: ähnlich für alle PAK bzw. PCB (MW)Konst. b: hängt von Hydrophobizität ab (Fkt. von Kow)
  • Zu 6. 17. Erklären Sie den Begriff Bioverfügbarkeit und Biozugängichkeit - Bioverfügbarkeit = effektive Verfügbarkeit eines Stoffes für die Aufnahme bzw. den Abbaudurch Organismen- Steuert die Abbauarbeit, Toxizität, Sanierbarkeit- Biozugänglichkeit = physikalische Zugänglichkeit eines Stoffes für die Aufnahme bzw. denAbbau durch Organismen- Abhängig von Porenstruktur- u. Form, Aggregierung, Qualität der org. Substanz
  • Welche Konzentration ist wichtiger/gefährlicher? 10 mg PAK in einer alten Deponie oder 10 mg nach einem rezenten Unfall? - immer im rezenten Fall wichtiger/gefährlicher (denn es gilt je älter ist die Kontaminationdesto ungefährlicher ist sie).
  • 6.Wie beurteilen Sie die Verlagerung eines Stoffes mit log Kow = 7 16.Wie beurteilen Sie die Verlagerung eines Stoffes mit log Kow = 7- 1 Teil in Wasser und 107in organischer Phase- unpolar und daher hydrophob bzw. lipophil = nicht wasserlöslich- wird an org. Stoffe im Boden gebunden und nicht direkt ausgewaschen- Verlagerung als Partikel z. B.über Erosion- kann sich im Fettgewebe von Organismen anreichern wenn er nicht zu stark fixiert is
  • Erklären Sie den Unterscheid zwischen dem log Kow und log Koc-Wert 5.- log Kow = Logarithmus des Verhältnisses aus der Lösung in Oktanol und Wasser zeigt ob ein Stoff lipo- oder hydrophil ist, bzw. zeigt die Wasserlöslichkeit des Stoffes- log Koc = Logarithmus des Verteilungskoeffizienten zwischen dem organischen Kohlenstoffim Boden und Wasser Wenn kein keinen Koc Wert dann arbeitet man mit dem Kow Wert- log Kow = 0  50:50 log Kow = 1  0
  • Was versteht man unter dem „dual-mode“-Modell? - Beobachtungen  zeitliche Änderung der Sorption (Real Nicht lineare/ideale Adsoption)- an Grenzflächen (Primär- und Sekundärreaktionen)- in Polymeren gibt es 2 Domänen „rubbery“ regions (PE, Chitin, Cellulose): thermische Bewegung freier Gruppen; Sorptionerfolgt durch Lösung und ist linear „glassy“ regions (PVC, Lignin, Kohle): starke Kohäsion, kondensiert, nicht-relaxierteVolumina (Voids), Sorption erfolgt durch Lösung und „hole filling“, nicht linear, Konkurrenzum voidsGlassy Strukturen sind starre Strukturen an denen die Schadstoffe hängen bleiben undsind umgeben von sogenannten voidsFolgerungen:- Die organische Bodensubstanz besitzt „glassy“ und „rubbery“ Phasen- Die Lösungsdomäne besteht aus thermisch dynamischen Plätzen, die verschwinden undsich ständig neu bilden  Energiemittelung, Transporterleichterung- die “voids” stellen Zonen geringerer potenzieller Energie dar (Energiefallen) und sind innatürlichem Zustand mit Wasser oder NOM gefüllt- Hydrophobe org. Schadstoffe bewegen sich zwischen voids durch Austauschmechanismen(kooperative WSW mit Huminsegmenten) oder sie “springen”Kritik:- Es gibt auch lineare Sorption an “glassy” phases”und auch nicht-lineare Sorptionsprozessean “rubbery phases”- Temperaturexperimente sind unzulässig- Freundlich lässt sich für Ungleichgewichte nicht anwenden- Aldrich-Huminsäuren sind schlechte Modellsubstanzen- Konzept scheitert für polare Stoffe (bei hoher Stoffkonzentration werden polare Stoffebevorzugt aus Wasser aufgenommen  Wasserbrücken statt „voids“)
  • Was ist eine Adsorptionsisotherme? Nennen Sie 2 Beispiele! - spontane Adsorption durch Gleichgewichtsreaktionen, Konzentrationsabhängig undspezifisch für eine Temperatur (Q-I, empirisch)- funktioneller Zusammenhang zwischen der Beladung eines Adsorbens und der Aktivität derzu adsorbierenden Stoffe in der gasförmigen oder flüssigen Phase. Sie gilt streng nur fürkonstante Temperaturbedingungen (isotherm).- linear/ideal (Paritioning)  Konzentration im Boden geht einher mit Konzentration inLösung- nicht-linear (Freundlich)  Freundlich Koeffizient KF < 1; N-Punkt (Höchste Konzentration)Stoffe kommen nicht mehr raus (weil sie zu fest gebunden sind)
  • Wie beurteilen Sie die Bindungsstärke von Phosphat, Sulfat und Nitrat? - alle sind Anionen: Die Abstoßung von Anionen oder negativ durch ebenfalls negativgeladene Tonteilchen führt zu einem bevorzugten Transport der Anionen in denMakroporen eines Grundwasserleiters- werden in einem viel geringeren Maße adsorbiert als Kationen - unspezifische Adsorption durch positiven Ladungsüberschuss von Bodenpartikeln (starkvom pH-Wert abhängig)- Phosphat (PO43-): im Boden pH-Abhängig mobil bzw. immobil  bei hohem pH alsmehrfaches Ca-(F-)Phosphat (Apatit) sehr immobil; im pH Bereich 6,5-5 als einfaches CaPhosphatPflanzenverfügbar, im sauren Bereich als Fe oder Al-Phosphat spezifisch sorbiertund ausgefällt. Insgesamt kaum Auswaschung, wenn dann als gebundene Partikelausgewaschen oder durch Erosion verlagert. Bindungsstärke hoch mit mehrwertigenKationen!- Sulfat (SO42-): Schwefel wird von sauerstoffreichem Wasser aus den Gesteinen gelöst(oxidiert). Mit Calcium als Gips ausgefällt im Boden aber z.T. gut wasserlöslich.- Nitrat (NO3-): schwach negativ geladen, wird nicht an den negativ geladenen Tonteilchengebunden  keine starke Bindung d.h. starke Auswaschung, Problematik im Grundwasser- Bindungsstärke: Phosphat > Sulfat > Nitrat
  • Nennen Sie wichtige Adsorbentien im Boden. - Adsorbtion = Anlagerung eines Stoffes/Substanz an eine Grenzfläche zwischen einerfesten Phase und einer mobilen Phase (umfasst nicht die Präzipitation oder Polymeriation)- alles was Grenzflächen zur Verfügung stellt: Partikel im Boden, Tonminerale, Huminstoffe,Metalloxide, Black Carbon Physikalische Kräfte (London-van der Waals Kräfte, Ionenaustausch), Chemische Kräfte(Ligandenaustausch, Kovalente Bindungen, Wasserstoffbrückenbindungen)
  • . Wann steigt der Abbau von Schadstoffen durch Zugabe von Stroh? Erklären Sie den Effekt - durch Ko-metabolischer Abbau des Schadstoffes: weil es sich bei den Schadstoffen in derRegel nicht um die Zielnahrung der Mikroorganismen handelt sondern sie werden„nebenbei“ abgebaut (beginnt umgehend) Abbau pseudo-1. Ordnung (exponentieller Verlauf von links oben nach rechts unten) C aufder Y-Achse und t auf der X-Achse. Kein Energiegewinn, kein mikrobielles Wachstum An zusätzliche Nährstoffe und C-Quellen (z.B. Stroh) gebunden Meist vollständigWarum ist die Dissipation in der Wassersäule so langsam im Vergleich zum Boden?- Weil nicht so viele Mikroorganismen im Wasser vorkommen, denn MOs brauchen reaktiveOberflächen zum mikrobiellen Abbau/Wachstum.- Im Boden ist die Dissipation deutlich schneller:Chemisches Milieu: Sauerstoff denn viele Abbauprozesse sind aerobAdaption: MOs sind es einfach gewohnt das Schadstoffe kommen und haben sich gegenandere Organismen durchgesetzt. Also wenn ich einen Acker erstmals mit
  • Wo erwarten Sie höhere Schadstoffeinträge: Acker, Grasland, Laub- oder NadelwaldPrall oder GleithangAn einer Steilstraße, neben der AutobahnNennen sie ein Beispiel für biologisch synthetisierte Schadstoffe- Stadt >> Nadelwald > Laubwald >> Wiese > Acker- Gleithang > Prallhang (Gleithang kleinere Fließgeschwindikeit  Sedimentation )- Steilstraße > Autobahn (Autobahn vollständige Verbrennung des Kraftstoffe???)- Beispiel: Dioxinen können durch den Abbau von Lignin und Huminsäure entstehen; auchPAK  Naphthalin (Termiten)
  • Bewerten Sie das Umweltverhalten folgender Schadstoffe anhand der gegebenen Stoffdaten: Bewerten Sie das Umweltverhalten folgender Schadstoffe anhand der gegebenenStoffdaten:A) Benzol: Henry-Konstante = 56 atm m3 mol-1; Dampfdruck = 10 kPaB) Endosulfan: Henry-Konstante = 6,6 x 10-5atm m3 mol-1; Dampfdruck = 0,83 mPa- Henry-Flüchtigkeitskonstante als Quotient aus Partialdruck undFlüssigphasenkonzentration K=p/Cl  Verteilungsgleichgewicht gasförmig:flüssig- Dampfdruck zum Abschätzen des partikelgebundenen Anteils- (Henry-Flüchtigkeitskonstante als dimensionsloses Verhältnis zwischenGasphasenkonzentration einer Substanz und ihrer Flüssigphasenkonzentration KH=Cg/Cl)A:- leicht flüchtig und daher nahezu vollständig gasförmige Deposition (weit über 90 %) ausfeuchten Böden  Verteilung als Gas in der Luft sehr diffus- < 1 % partikegebunden  starke Verflüchtigung auch aus trockenen BödenB:- hohe Flüchtigkeit aus feuchten Böden  mehr als 90 % in der Luft- partikulär gebunden: 0.83 mPa = 0.83-3 Pa = 8.3-4 Pa  geringer Dampfdruck daher keineVerflüchtigung aus trockenen Böden
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  • Warum findet man chlorierte Pflanzenschutzmittel in der Arktis? - chlorierte PSM: sehr langlebige Verbindungen (Persistent)- sind eher fett- als wasserlöslich  reichern sich im Fettgewebe an am Ende derNahrungskette an- z. B. DDT, Aldrin,… in D. lange verboten- Reemission  Kreislauf langlebiger Substanzen (Global Distillation; Grashüpfereffekt!)(Stoffe werden von warmen Regionen in kältere transportiert und reichern sich dort an)- Mechanismus: Stoffe Evaporieren wenn es warm ist und werden mit dem Wind verteilt.Wenn es kalt wird (Klima, Jahreszeit) kondensieren die Stoffe. Es entsteht ein Nettoeffektan den Polen und in großen Höhen. Da der Prozess sehr langsam abläuft und aufwiederholter Evaporation und Kondensation basiert, geschieht dies nur mit flüchtigen undstabilen Stoffen.
  • Woraus bestehen Aerosole? - Aerosole sind Partikel mit einem Durchmesser zwischen 10-5bis 10-10 m  Großteil istSchwebend! Große Aerosole sind auch Sedimentierend. Dunst, Nebel, Rauch, Ruß, Feinstaub, Viren (fest, flüssig und gasförmig; in Literatur oftalle Partikel in der Luft)
  • Warum entspricht die Immission von Schadstoffen nicht der Emission? - Emission = Austrag, Freisetzung- Immission = Eintrag Schadstoffe werden während der Transmission (=Transport, Phasentransfer)umgewandelt/Verändert. (Änderung des Oxidationszustandes, Spezieierung bei anorg.Stoffen; Mineralisierung, Metabolisierung etc. bei org. Stoffen; Auswaschung Bindung anandere Stoffe, Photoreaktion)Außerdem werden nicht alle Stoffe die Emittiert werden an derselben Stelle Imitiert (fallsmit der Frage die Menge der Stoffe gemeint ist)
  • Was ist der Unterschied zwischen Grenz- und Richtwert? - Richtwert = Vorsorgestandards = 0.5*Grenzwert werden oft von Umweltverbänden vorgegeben- Grenzwert = sind in Gesetzen und Verordnungen politisch festgelegte Höchstkonzentrationenund verbindlich. Festlegung gemäß Toxikologischer Befunde, nat.Hintergrundkonzentration, Politische und pragmatische Erwägungen, u.a.
  • Wie berechne ich den PEC-Wert, was sagt er aus? - PEC = Predicted enviromental concentration- Expositionsabschätzung: PEC ist die vorausgesagte wahrscheinliche Konzentration einesbedenklichen Stoffes (z. B. Arzneimittel) in der Umwelt. Für die Bestimmung des PEC wirddie Mobilität, der Abbau, die Persistenz, die Bioakkumulation der Substanz unterBerücksichtigung der physikalisch-chemischen Eigenschaften und der biologischenAbbaubarkeit betrachtet- ERA Enviromental Risk AnalysisPEC Verbrauch od. Verkauf (g/a)*(100-Elimination)(g/L) 365*Einwohner*Abwasser*Verdünnungsfaktor- wenn PEC < 0.1 µg/L kein Problem- wenn PEC < PNEC bzw. wenn PEC/PNEC < 1 dann kein Risiko!
  • Was fordert das Bodenschutzgesetz hinsichtlich der stofflichen Bodenbelastung - Prüfwerte, Maßnahmewerte und Vorsorgewerte (vgl. holländische Liste A,B,C-Wert)
  • Nennen Sie wichtige Folgerungen des UN Millenium-Reports - schnelle Ökosystem-Veränderungen innerhalb der letzten 50 Jahre- Nutzen und Schaden mit 3 Problemen: Rückgang der Ökosystemaren Dienste,zunehmende Wahrscheinlichkeit für nicht-lineare Veränderungen, lokaleVerschlechterung der Armut- Aufstellung von Szenarien für die nächsten 50 Jahre- ein Grund von mehreren liegt in der stofflichen Umweltbelastung- Beeinflussung der biogeochemischen Kreisläufe: Verdreifachung der P-Flüsse reaktiver N! (Verdopplung der N Flüsse in terrestrische Ökosysteme und weitererAnstieg):Eutrophierung, saurer Regen, Verlust an Biodiversität, Beitrag zur bodennaherOzon-Bildung, Ozonabbau in Stratusphäre und Klimaerwärmung
  • was ist Sorption? ANreicherun eines Stoffes zwischen 2 Phasen auf einer Grenzfläche 
  • wann und wie werden PSM verlagert was hat geringen Einfluss? aussschlißelich im first flush verlagert fingering geringen
  • welches Messgerät eignet ich am besten und warum? Saugplatte als Messsstem am geeignesten aufgrund von Variabilität und Massenbilanz für Matrixfluss und präferenziellen Fluss geeignet
  • welche Schwermeall in welchem Gestein auffindbar? Tonstein ultra basisches Gestein -Tonstein -> Kupfer und Arsen -ultra basisch -> Nickel und chrom
  • was kennzeichnet Aerosole, welche Größe? wo auffindbar 1nm-1ym(mycrometer) DUnst, Sahara Schwefelverbindung in der Luft, Distanzen in Erdatmodphäre überwindbar
  • was sind PAK? Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
  • wo sind die höchsten Werte von PAKs Ton und Schluff, weniger in Sand
  • Ab und Umbau -chemische Transformation wie verändern sich anorganisch und organische Stoffe? anorganische ändern Oxidationsstufe und organische durch MIneralisierung uund Metabolisierung, Bildung kovalentgebundener Rückstände, Humifizierung
  • wie verläfut mikrobieller Abbau organischer scadstoffe? Mineralisierung -> Abbau zu CO2 Metabolischer Abbau und Ko-metabolischer Abbau ohen Energiegewinn 1. Ordnung
  • was bedeutet Dissipitatio? Verstreung
  • wie ist Oberflächengewässer, Sedimente und Regenwasser belastet? Oberflächengewässer < 0,1yg/l Sedimente <5yg/g und Regenwasser immer belastet
  • was beschreibt henry Konstante? Verteilungsgleichgewicht in der gas und wasserphase Hk klein -> eher in Wasserphase und  Hk groß dann in Gasphase
  • was ist Sequestrierung Zunehmende (anthropogene) Kohlenstoffbindung in Böden kann erreicht werden durch: -       Begünstigung von Biomassewachstum -       Förderung und Erleichterung von Karbonatisierungsprozessen -       Reduktion von Erosion und Erleichterung der Bodenbildung -       Entwicklung von organischer Materie reichen Bodenhorizonten -       Wiederherstellung von degradierten und kontaminierten Böden -       Gezieltes Abfallmanagement zur Minimierung von Treibhausgasen        (dies speziell durch die Produktion von Technosolen, Black Carbon und Biokohle)   Bemerkbare positive Effekte von Kohlenstoffbindung (C-Sequestration) -       Erhöhung der Bodenqualität -       Verbesserung der Bodenstruktur und -stabilität -       Verbesserung der Oberbodeneigenschaften -       Erweiterung der Durchwurzelungstiefe -       Erhöhung der verfügbaren Wasserkapazität -       Bessere Pflanzenverfügbarkeit von Wasser (Least Limiting Water Range) -       Erhöhung der Bodenbiodiversität -       Erhöhung der Nährstoffreserven -       Verbesserung der umweltbedingten regulativen Kapazität des Bodens