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Bioreaktortechnik (Fach) / VL 18-19 (Lektion)

Durchmischung und Viskosität

Diese Lektion wurde von salatass erstellt.

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  • Welche Durchmischungsprobleme können im Bioreaktor auftreten? 1.Sauerstoff Sauerstofftransfer von den Blasen in die Flüssigkeit findet überall im Reaktor statt, allerdings unterscheidet sich die Transferintensität zwischen Rührerzone und dem restlichen Volumen deutlich. 2.Gelöste Komponenten, die zugefüttert werden (C-Quelle, Säure/Base)Die Feedlösung wird normalerweise nur an einer Stelle im Reaktor dazugegeben. Die Komponenten müssen noch durch die Rührer verteilt werden. Eine mögliche Lösung ist die Zufütterung an unterschiedlichen Stellen
  • Was sind die Unterschiede bezüglich der Durchmischung bei radialen und axialen Rührern? Bei Rührern mit axialer Rührergeometrie ist die Durchmischung zwischen denRührerstufen schneller erreicht als bei Rührern mit axialer Rührergeometrie. Bei Rührern mit radialer Rührergeometrie ist eine vollständige Durchmischunginnerhalb einer Rührerstufe schneller erreicht als bei Rührern mit radialerRührergeometrie.
  • Was sind Newtonsche und nicht-Newtonsche Flüssigkeiten? Welche nicht-Newtonsche Flüssigkeiten unterscheidet man? Ein newtonsches Fluid ist ein Fluid mit linearem, unelastischem Fließverhalten, bei dem die Scherrate proportional zum Scherstress ist. Diese Flüssigkeiten werden durch die Viskosität charakterisiert. Zudem bleibt die Viskosität konstant bei unterschiedlichen Scherraten. Davon abweichendes Verhalten heißt nicht-newtonsch. Der Grund für das Verhalten ist eine Abnahme bzw. Zunahme der Wechselwirkungen in dem Fluid auf Grund der geänderten mikroskopischen Struktur. -Binghamsche Fluide (fangen erst ab einer bestimmten Scherbelastung an zu fließen)- Dilatante (scherverdickende) Fluide- Scherverdünnende Fluide (Scherverdünnende Fluide zeigen bei sehr niedrigenbzw. sehr hohen Scherraten ein newtonsches Verhalten.)
  • Wie verhält sich der kla-Wert bei Höherer Viskosität? Höhere Viskosität  niedriger kLa-Wert (Abhängigkeit vgl. vorherige Folie) niedriger OTRmax
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