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WisoII (Fach) / bp4 (Lektion)
bp4
Diese Lektion wurde von vanbeeka erstellt.
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- 141. Wie lassen sich Maßnahmen und Wirkungen einer Alternative beschreiben?Arten? durch eine Menge von Attributen. Domäne = mögliche Ausprägung eines Attributes Arten von Attributen: Entscheidungsvariablen:>direkt beeinflussbare Tatbestände einer Maßnahme und Ergebnisse>Folge einer gewählten Maßnahme>bestimmbar aus Ausprägungen der Entscheidungsvariablen, externen Umweltlagen und Wirkungszusammenhänge
- 142. Was sind Dependenz und Interdependenz von Entscheidungsvariablen? Dependenz = Ausprägung einer Entscheidungsvariable beeinflusst einseitig die möglichen Ausprägungen einer anderen Variable Interdependenz = Ausprägung mehrerer Entscheidungsvariablen beeinflussen sich gegenseitig können die Realisierung bestimmter Ausprägungskombis verhindern (> in Restriktion abgebildet)
- 143. Kreativitätstechniken zur Alternativenkreierung und worauf basieren sie? i.d.R. sind weder die Entscheidungsvariablen noch die Domänen bekannt (offenes Entscheidungsfeld)basieren auf Kreativität und Wissensvielfalt von Gruppen, Freiheit des Denkens, Denken in Analogien, Wechseln des Betracherstandpunktes, etc Brainstorming = zur Ideenfindung zwischen 5-8 Teilnehmern mit verschiedenen Wissensschwerpunkten. Aktueller Problemzustand und Zielzustand sind möglichst genau zu erfassen/festzulegen Brainwriting = schriftliches Brainstorming (zB 635) Synektische Methoden = versuch scheinbar irrelevante Denkelemente verschiedener Erfahrungsbereiche miteinander zu verknüpfen. Es werden Reizworte gesucht, verknüpft und auf Ausgangsproblem übertragen
- 144. Phasen des Brainstormings und was liefert es? VorbereitungKreative Phase, Ideen sammelnZusammenfassung; StrukturierungAuswertung: Ideen ordnen, clustern, werten liefert erste Lösungsideen. Konkretes muss danach noch ausgearbeitet werden
- 145. Brainwriting: was ist die 635 Methode? 6 Gruppenmitglieder tragen3 Lösungsvorschläge innerhalb von5 Minuten in ein Formblatt ein Prozess wird so lange forgesetzt bis jedes Formblatt von jedem einmal bearbeitet worden ist und anschließend wird ausgewertet
- 146. Schritte der Synektisches Methode Problembeschreibung Spontane Lösungsvorschläge Neuformulierung des Problems Direkte Analogien bilden Persönliche Analogien bilden Symbolische Analogien bilden Direkte Analogien bilden Ausgewählte Analogien beschreiben Verbindung zum Ausgangsproblem herstellen Lösungsansätze festhalten & bewerten
- 147. Techniken zur Alternativengenerierung wenn bereits Lösungsansätze vorhanden sind Mittel-Ziel-Netzwerk:Ziele generieren und strukturierenNachdenken über Maßnahmen zur Erreichung von InstrumentalzielenAbbildung der aufgedeckten Relationen in einem Mittel-Ziel-Netzwerk Morphologische Methoden>kombiniert Teillösungen zu neuen Gesamtlösungen>"morphologischer Kasten" zeigt verschiedene Entscheidungsvariablen
- 148. Welche Annahmen gelten für die Präferenzrelation ? Entscheider sind Nutzenmaximierer Nutzen ist eine abstrakte Größe die den Grad der Bedürfnisbefriediung erfasst dass vollständige und transitive Präferenzordnung gilt
- 149. was ist eine Nutzenfunktion? wann ist sie ordinal? und kardinal? = mathematische Abbildung die einem Ergebnis (e) bezüglich einer Zielgröße einen reelen Nutzenwert u(e) zuordnet ordinal, wenn die Nutzwerte der Ergebnisse in eine Rangfolge gebracht werden können, dazu muss eventuell die Stärke der Präferenz ermittelt werden (vollständig und transitiv) aus der Präferenzordnung der Übergänge (von schlechterem zu besserem Ergebniss) lässt sich eine messbare (=kardinale) Nutzenfunktion ableiten
- 149. Wie wird der Gesamtnutzen einer Alternative ermittelt? es müssen erst die Teilnutzenwerte definiert werden durch Bestimmung der Höhenpräferenz (=beschreibt den Teilnutzen bezüglic des jeweils betrachteten Ziels in Form einer Nutzenfunktion)
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- 149.a Was ist eine Nutzwertanalyse , wozu dient sie? = Verfahren zur Alternativenbewertung. Methode zur Entscheidungsfindung oder -vorbereitung in mehrdimensionalen Zielsystemen dient der Bewertung und Vorauswahl von Handlungsalternativen
- 149.b Wie funktioniert die Nutzwertanaylse? Handlungsalternativen werden Punktwerte zugeordnet, die aus den Ausprägungen von Beurteilungskriterien abgeleitet werden (je nach Vorziehenswürdigkeit eines Vorhabens) Die Handlungsalternativen werden geordnet und die Infos zu einer dimensionslosen Zahl verdichtet die Teilnutzwerte werden dann additiv verknüpft: Nutzwert der Alternative i = Summe ((Punktwert der Alternative i bei Kriterium j) * (Gewichtung für Kriterium j)) Ni= Summe (Gj Pij)
- 149.c Wann werden Nutzwertanalysen eingesetzt? und Anwendungsgebiete wenn quanititative Daten fehlen und wenn neben monetären auch nicht-monetäre Ziele verfolgt werden Anwendungsgebiete: Arbeitsplatzbewertung, Standortwahl, Erklärung von Käuferverhalten...
- 149.d Präferenzrelationen: Was beschreibt Artenpräferenz? beschreibt den Einfluss der einzelnen Ziele auf Gesamtnutzen, wenn sich die Zielvorstellungen auf mehrere Arten von Ergebnisgrößen zugleich beziehen (zB Gewinn und Umsatz)
- 149.e Welche Zielbeziehungen in Systemen mit mehreren Zielen gibt es? Zielkonflikte bzw ZielkonkurrenzZielkomplementaritätZielneutralität
- 149.f Wie muss bei Zielkonflikten die Artenpräferenz definiert werden? wie bezeichnet man in dem Fall die Nutzenfunktion? es muss eine Artenpräferenz definiert werden, die den Einfluss der einzelnen Ziele auf Gesamtnutzen der Alternativen beschreibt Nutzenfunktion U wird dabei als multriattributive Nutzenfunktion bezeichnet > Jeder Alternative A wird ein Gesamtnutzen U(Ai) zugeordnet>ist von den Einzelnutzenfunktionen abzuleiten
- 149.g Welche Präferenzrelation muss ermittelt werden um den Nutzen von Handlungsalternativen bei stochastischen Entscheidungsmodellen zu ermitteln? die Risikopräferenz
- 149.h Zwischen welchen Risikoeinstellungen unterscheidet man bei der Risikopräferenz? und wie verlaufen die jeweiligen Risikonutzenfunktionen ru (e)? Risikoscheu =konkaver Verlauf Risikofreude = konvexer Verlauf Risikoneutralität = linearer Verlauf