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WISO 2- (Fach) / (3) Zielbildung (Lektion)
1. Einführung
2. Zielgrößen
3. Bildung operativer Zielsysteme
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- Zielsystemen: Wo liegen die Unterschiede zwischen dem normativen und strategischen Zielsystem eines Unternehmens? 1. Unternehmensweite Zielsysteme= Zielsystem der Unternehmung (1) Normatives Zielsystem: Leitet sich aus dem Unternehmensleitbild ab Zumeist abstrakt formuliert (2) Strategisches Zielsystem: Unterstützt die Umsetzung der Unternehmensstrategie auf operativer Ebene Z.B. Rentabilitätsziele, finanzielle Ziele, Marktstellungsziele etc.
- Welche Zielgrößen kennen Sie? - Typen von Zielgrößen Monetäre und nicht monetäre Zielgrößen Qualitative und quantitative Zielgrößen Absolute und relative Zielgröße - ROI(return on investment)= Gesamtkapitalrentabilität = Gewinn + Fremdkapitalzinsen *100% Gesamtkapital - Umsatzrentabilität(Umsatzrendite) = Gewinn Umsatz Natürliche Zielgrößen Proxy-Zielgrößen Künstliche Zielgrößen
- Wozu dienen Proxy-Zielgrößen? Geben Sie ein Beispiel. Dienen zur Approximation für die eigentliche Zielgröße, wenn eine direkte Messung der eigentlichen Zielgröße nicht möglich ist z.B. Anzahl der Reklamationen als Proxy für Kundenzufriedenheit (schätzen)
- Erklären Sie die Begriffe Zielkonflikt, Zielkomplementarität und Zielneutralität und geben Sie jeweils ein Beispiel! 1. Zielkonflikte:bei Verbesserung der Erreichung eines Ziels verschlechtert sich der Grad der Zielerreichung eines anderen Ziels. Bsp.:Transportproblem= Minimierung der Transportzeit vs. Minimierung der Transportkosten Personalentscheidung= Kostenreduktion durch Personalabbau vs. Zufiredenheit der Mitarbeiter 2. Zielkomplementarität: Ein Ziel verstärkt ein anderes Ziel, verstärkt den Zielerreichungsgrad. (Qualitätsziel steigt, Kundenzufriedenheit steigt) 3. Zielneutralität: Die Nebenwirkungen lassen die Verfolgung anderer Ziele unberührt. Bsp.:Einführung von Englisch als Unrernehmenssprache und Steigerung des Marktanteils.
- Welche Anforderungen sind an Ziele und Zielsysteme zu stellen? Vollständigkeit: auch auf die Definition der Präferenzrelationen bei operationalen Zielsystemen Operationalität: Zielerreichung sollte möglichst genau und treffend gemessen werden können Redundanzfreiheit Koordinationsgerechtigkeit und Organisationskongruenz: Ziele sollen realistisch sein Einfachheit und Strukturiertheit: Aggregation von Zielgrößen ohne großen Informationsverlust, Zielhierarchie. Widerspruchsfreiheit Aktualität: keine überholten und bereits aufgegebenen Ziele. Unabhängigkeit der Ziele, wünscheswerte, aber häufig nicht erreichbare Eigenschaft,Präferenz für eine bestimmte Zielgröße sollte unabhängig von der Ausprägung anderer Zielgrößen sein.
- Was sind „wicked problems“? sehr komplexe "ill-defined problems" Klasse von Problemen sozialer Systeme mit verwirrenden Informationen viele Kunden und Entscheidungsträger mit kollidierenden Wertvorstellung wissen nicht WARUM?
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