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Grundlagen Der Pflanzenproduktion II (Fach) / Pflanzenbau (Lektion)
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- monokarp blühen/fruchten nur einmal Getreide
- polykarp blühen/fruchten mehrmals Luzerne Pollakanth
- Entwicklungstadien Stufe der Entwicklung, Zeitpunkte
- Entwicklungsphasen Abschnitte zwischen Entwicklungsstufen, Zeitabschnitte vegetative Phase = Wachstumsvorgänge bis zur Ausbildung der Blüte, ungeschlechtlich generative Phase = geschlechtliche Entwicklung
- einjährige Pflanzen Sommergetreide
- Zweijährige Pflanzen Zuckerrüben, Wintergetreide
- mehrjährige Pflanzen Luzerne, Wein
- determiniertes Wachstum begrenzt wachsend, zB Getreide
- indeterminiertes Wachstum unbegrenzt, ZB Baumwolle
- Makrostadien 00 Saatgutbehandlung 99 Nacherntebehandlung 0 = Keimung, Austrieb 1 = Blattentwicklung (Hauptspross) 2 = Bilung Seitensprosse/Bestockung 3 = Längen- bzw. Rosettenwachstum hauptspross/Triebentwiclkung/schossen (Haupttrieb) 4 = Entwicklung vegetativer Pflanzenteile (Erntegut) bzw vegetativer Vermehrungsorgane/ Rispen- bzw Ährenschwellen 5 = Erscheinen der Blütenanlage (Hauptspross) / Ähren- bzw. Rispenschieben 6 =Blüte 7 = Fruchtentwicklung 8 = Frucht- und Samenreife 9 = Absterben bzw Eintreten der Vegetationsruhe
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- Bestockung idR bicht mehr als 5 primäre Seitentriebe sekundäre und tertiäre Seitentriebe möglich Sorte, Saatzeitpunt, Betsandesdichte, Ressourcenverfügbarkeit Ende: Temperatur, Tageslänge Ausbildung von Seitentrieben, insbesondere bei Süßgräsern Ausgehend vom dicht unter der Erd-OF liegender Bestockungsknoten Seitentrieb Nummer 1 entsteht aus der Blattachsel des ersten Blattes (Blatt 1),… (usw.)
- Phyllochron Intervall zwischen gleichen Wachstumsstadien aufeinanderflgender Blätter eines TRiebes (Blatterscheinungsintervall) idR in Temperatursummen erfasst
- Halmheber Internodium zwischen Koleoptile & Bestockungsknoten Positionierung des Bestockungsknoten in die Nähe der Erdoberfläche Bildung bei Saattiefen > 30 mm Wachstum bis 10 cm
- Schossen Von den Knoten ausgehendes Streckenwachstum der Zwischenknotenglieder (Internodien), Halmentwicklung Am schossenden Trieb 3-7 Knoten: Ansätze für Blattorgane Reduktionsprozesse: Resorption/Absterben von nicht weiter entwickelten Bestockungstrieben (Bereitschaft neue Bestockungstriebe zu bilden bleibt bestehen! („Zwiewuchs“, Nachschosser)
- Nodien Knoten
- Internodien Stengelglieder die durch Knoten getrennt sind
- Blüte Spikelet = Ährchen Rachis = Spindel (verlängerter Halm in der Ähre) Weizen: bis zu 5 Blütchen/Spindelstufe werden angelegt: i.d.R. ~ 3 Körner (Reduktion) einzelne Ähre: 2-3 Tage Betsand: 10-14 Tage
- Vegetationskegel Apex Spitze des Sprosses, an dem sich das LÄngenwachstum vollzieht
- Glume Hüllspelze
- Lemma Deckspelze
- Floret Blütchen
- Getreide Milchreife alle Organe voll ausgebildet morphologische Reife (größtes Volumen) Keimruhe wird eingeleitet
- Getreide Gelbreife Trockensubstanzeinlagerung abgeschlossen: physiologische Reife (stoffwechselbedingte Reifung abgeschlossen)
- Getreide Vollreife und Totreife „passive“ Austrocknung („technologische Reife“), Wassergehalt < 14%
- Gerste Hordeum vulgare Ligula leichte gezähnt Blattöhrchen unbewimpert, von allen Getreidearten am längsten
- Weichweizen Triticum aestivum Ligula mittelgroß, kurz gezähnt Blattöhrchen kurz, bewimpert, kaum stängelumfassend
- Roggen Secale cereale Ligula schmal, kaum zu erkennen Blattöhrchen klein , unbewimpert
- Hafer Avena sativa Ligula mittelgroß und fransig Blattöhrchen fehlen
- Saattermin Unterschiede zwischen Saatzeiten verringern sich mit zunehmender Entwicklung >> Synchronisation je nördlicher, desto später (abhg von geografischer Lage) Entwicklungsdauer verringert sich mit zunehmender Temperatur Entwicklunsgrate erhöht sich mit zunehmender Temperatur
- Temperatursummen Tt=∑ (Ti-Tb) Ti= Temperaturmittel Tb= Basistemperatur = Mindesttemperatur, die erreicht werden muss damit Pflanze beginnt sich zu entwickeln, abhg von Anbaufrucht und Entwicklungsstadium
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- Photoperiodismus Abhängigkeit des Wachstums , der Entwicklung und des Verhaltens von Pflanzen/Tieren von bestimmten Tages- und Nachtlängen
- qualitative benötigen absolute KT- bzw LT- Bedinungen (spezifische kritische Tageslänge 5- ca 11 h bzw >11h/Tag) für Blühinduktion)
- quantitativ Pflanzen benötigen für Blühinduktion umso mehr Tage mit Kt- oder Lt- Bedingungen je größer die Abweichung von den Normalbedingungen ist Blühinduktion wird beschleunigt
- Tagneutral Pflanzen verhalten sich ggüber Kt und LT indifferent
- Quantitative LT-Pflanzen Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Futtergräser, Raps, Lein, Rotklee u.a.
- Qualitative LT-Pflanzen Zuckerrüben, Spinat, Mohn, u.a.
- Quantutaive KT-Pflanzen Mais, Reis, Zuckerrohr, Baumwolle, u.a
- Qualitative Kt-Pflanzen Soja (einige Sorten), u.a.
- Tagneutrale Pflanzen Gurken, Bohnen, Tomaten, u.a.
- Vernalisation Induktion der generativen Entwicklung (Schossens und Blühen) durch längere Kälteperiode/ Kältewirkung (0-10 °C), z.B. bei Wintergetreide, Zuckerrübe Vernalisation wirkt für Winterweizen am effektivsten bei Temperaturen zwischen 3 und 5 °C Kulturpflanzenarten und Sorten unterscheiden sich hinsichtlich ihres Vernalisationsbedarf
- Klimawandel langfristige Trends langfristige temperaturänderungen Veränderung im Entwicklungsverlauf (schneller, früher) Veränderung im Saattermin (früher)