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Nawaro und Bioenergie (Fach) / Energiegräser (Lektion)

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  • 1. Allgemeines zu Miscanthus ▪         Enorme Biomassepflanze mit raschem Wuchs (3 – 4 m) und hohen Erträgen ▪         Nicht säen, mehrjährig, nicht heimisch (Asien), C4 Pflanze ▪         „Low Input Pflanze“ mit enormen Erträgen ▪         Überwinterungsorgan = Rhizom ▪         Ernte März – April:   15 – 22 t TM-Ertrag ▪         20-jährig ▪         Geringe Düngung, kein Pflanzenschutz ▪         Gesamtkonzept -       Wildpflanze – Selektion / Züchtung – Anbau & Überwinterung – Ernte & Verarbeitung – Verwendung, Umsetzung in Praxis
  • Silphie merkmale 1.    Silphie ▪         Familie der Korbblütler, wird auch Becherpflanze genannt ▪         Ausdauernde Pflanze, blüht jedes Jahr neu ▪         Im 1. Jahr bodenbürtige Rosette, ab 2. Jahr 2 – 3m hoher, vierkantiger, fein behaarter Stängel ▪         Blätter können Tau- & Niederschlagswasser speichern ▪         Wassersammelfunktion:      Anbau auch an trockenen Standorten möglich                                                   (350 – 400 mm) ▪         Boden bis 600 m über NN & Ackerzahl ab 25 ▪         Im 1. Jahr auf Unkrautregulierung achten ▪         Lange Blütezeit  ausgezeichnete Bienenweidepflanze (viel Nektar & Pollen) ▪         Wasser in Bechern kann auch von Bienen genutzt werden ▪         Jungpflanzen werden mit Gemüse- & Erdbeerpflanzmaschinen ausgepflanzt ▪         Pflanzung Mitte April bis Mitte Juli ▪         20.000 – 40.000 Pflanzen pro Hektar ▪         Tausendkornmasse (TKM) 15 – 20 g ▪         Wegen geringer Triebkraft des Embryos Ablagetiefe von 5 – 15mm ▪         Umbau einer Einzelkornsämaschine für Mais – Drillsaat möglich ▪         Drillsaat leichter, wenn Saatgut pilliert ist ▪         Nutzung: -       Lange als Zierpflanze -       Ab 20. Jh als Futterpflanze genutzt  nicht erfolgreich, wg behaartem Stängel -       Erträge gleichwertig mit Mais -       Biomasse und Methan -       Aktuell ca. 250 – 300 ha in D
  • 1. Kurzumtriebsplantagen ▪         Anpflanzungen mit besonders gut dafür geeigneten Baumarten, Rassen oder Sorten auf (sehr) produktiven Standorten ▪         Erträge (Biomasse) wird in kurzen Zeiträumen erreicht ▪         Erträge übertreffen die Wuchsleistung von klassischen Hochwaldbeständen ▪         10.000 – 12.000 Pflanzen / ha ▪         Bodenvorbereitende Maßnahmen ▪         Pflanzung von Stecklingen in Einzel- oder Doppelreihen ▪         Umtriebszeit i.d.R. 3 – 10 Jahre ▪         Ernte mit Feldhäcksler oder Fällerbündler ▪         Wurzelstöcke bleiben im Boden ▪         Stockausschlag ▪         5 – 7 Wiederholungen, danach lässt die Wuchskraft nach ▪         Danach:         Wiederanpflanzung / Rekultivierung ▪         Schnellwachsende Baumarten:     Ernte alle 3 – 4 Jahre -       Weiden -       Paulownia Pappeln
  • tabelle Misanthus und KUP vergleichn è Paulownia und die Mischung Paulownia & Miscanthus (1:1) können am besten pelletiert werden è Schüttdichte > 600 kg/m³ è Abriebfestigkeit > 97,5%
  • warum Miscanthus wählen? - low input Pflanze 1:15 dauerhafte CO2 Speicherung it 30t CO2 pro ha/a Stoffliche Nutzung: höhere Wertschöpfung dauerhafte CO2 Bindung hohe BiomasseAkkumulation Mehrjähriges Landschilf ausAsien, C4-Pflanze• jährliche Wuchshöhe3 - 4 Meter• Ernte März-April; Erträge:15 - 22 t TM/ha
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