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Umweltökonie (Fach) / Theorie Einsendearbeiten (Lektion)

Theoriefragen der Einsendearbeiten einschließlich des Glossars

Diese Lektion wurde von MichaelSantos erstellt.

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  • Beschreib der Aggregation graphischer Natur bei KE 1-3 Wie sieht es bei der grafischen Aggregation der Grenzvermeidungskosten aus? Die grafische Aggregation der Grenzvermeidungskosten erfolgtunter der Annahme, dass die Allokation der Vermeidungsanstrengungeneffizient erfolgt (𝐺𝑉𝐾𝐴′ 𝐺𝑉𝐾𝐵′). Da dieVermeidung ein „privates“ Gut ist (Die Einheit die A vermiedenhat kann B nicht mehr vermeiden), wird horizontal aggregiert.Grafisch wird der Vorgang durch die gestrichelte horizontaleLinie deutlich. Um den Punkt A der GVK zu berechnen werdendie individuellen Vermeidungsmengen der Länder beiGrenzvermeidungskosten von je 24 (GVK(A)) addiert (Streckea + b) und abgetragen
  • Beschreib der Aggregation graphischer Natur bei KE 1-3 Grafische Aggregation der Grenzschäden Bei der grafischen Aggregation der Grenzschäden sieht esanders aus. Die Emissionen sind ein (negatives) öffentliches Gut– egal wer eine Emission ausstößt, geschädigt werden beideLänder davon. Die Grenzschäden des Ausstoßes einerzusätzlichen Einheit hängen somit von den Emissionen beiderLänder ab. Deshalb muss horizontal addiert werden. Diegestrichelte vertikale Linie verdeutlicht dies Beispielhaft. Dabeistehen die GS-Kurven für jede beliebige Aufteilung derEmissionen auf Land 1 und Land 2. Um den Punkt A der GSKurve in zu berechnen werden die individuellen Grenzschädender Länder bei einer globalen Emissionshöhe von 12 (x(A))addiert (Strecke d + e).
  • Umweltministerin Berta Röntgen plant die Auflage durch eine Ökosteuer zu ersetzen. Ermitteln Sie für sie den optimalen Steuersatz t** . Wie hoch sind nach Einführung der Steuer die CO2-Emissionen der beiden Firmen und wie hoch sind ihre jeweiligen gesamten Kosten? Berechnung der optimalen Emissionen, sowie der dabei entstehenden Grenzvermeidungskosten bei optimaller(effizienter) Allokation der Vermeidungsanstrengungen analog zu Aufgabe a). Man setzt den Steuersatz t**= den GVK des sozialen Optimum Die Kosten der Firmen entsprechen den Vermeidungskosten. Zur Berechnung der Kosten der Steuer für die Firmenmüssen die Vermeidungskosten im Optimum berechnet werden. Zusätzlich dürfen auch die Steuern, welche für dieRestemissionen zu entrichten sind, nicht unberücksichtigt bleiben: Kosten der Firmen ergeben sich aus den Vermeidungskosten plus der Steuerlast Die Steuerlast berechnet man wie folgt: Steuerlast= E_w**  mal t
  • Umweltministerin Berta Röntgen plant die Auflage durch eine Ökosteuer zu ersetzen. Ermitteln Sie für sie den optimalen Steuersatz t** . Wie hoch sind nach Einführung der Steuer die CO2-Emissionen der beiden Firmen und wie hoch sind ihre jeweiligen gesamten Kosten? Wie berechnet man noch die Vermeidungskosten? Analog zu einer grafischen Bestimmung der Vermeidungskosten berechnet man die Fläche unter derGrenzvermeidungskurve als Integral der Grenzvermeidungskosten im relevanten Bereich. Der relevante Bereichwäre grafisch zwischen dem Punkt, wo die Grenzvermeidungskostenkurve die Abszisse schneidet und dentatsächlichen Emissionen, der Punkt in dem hier die Grenzvermeidungskosten der Steuer entsprechen. Rechnerischbestimmt sich der Punkt in dem Grenzvermeidungskosten die Abszisse schneiden als GVK=0. Dieser Punkt stelltdie Emissionen im Fall ohne Regulierung dar, im folgenden wird dies als Ew^opt bezeichnet. Man berechnet dieses Ew^opt in dem man für GVK jeweils Null einsetzt. Die Vermeidungskosten berechnet man dann als Integral von den GVK mit den Grenzen von Optimum der E bis zu den oben berechneten Ew^opt Dann noch die Kosten summerien fertig.
  • Was sind die gesellschaftlichen Kosten? Die gesellschaftlichen Kosten entsprechen der Summe aus privaten Kosten (hier Vermeidungskosten derFirmen zzgl. Steuern) und externen Schadkosten minus Transferzahlungen (hier Steuern).
  • Wieviel wird im sozialen Optimum produziert? Im sozialen Optimum wird genau so viel produziert, dass die sozialen Grenzkosten (Summeprivate Grenzkosten und Grenzschäden der Produktion) der marginalen Zahlungsbereitschaftentsprechen
  • Was macht man mit den Angebotsmengen? Bei vollkommenen Wettbewerb berücksichtigt die repräsentative Firma lediglich ihre privaten Kosten. Es gilt  Preis P(x)= private Grenzkosten (PGK). Es findet keine Internalisierung externer Effekte statt Bei Monopolisierung der repräsentativen Firma maximiert die Firma den privaten Gewinn, in dem sie den Grenzerlös (GE) mit dem privaten Grenzkosten (PGK) gleich setzt.Dadurch wird  das Angebot im Vergleich zu  Wettbewerbsergebnis verknappt. Im sozialen Optimum wird genau soviel produziert, dass die sozialen Grenzkosten (SGK) als Summe aus privaten Grenzkosten (PGK) und Grenzschäden (GS)  der marginalen Zahlungsbereitschaft (PAF) entsprechen. Das soziale Optimum liegt hier daher aufgrund der Umweltexternalität links von der Monopolmenge. Im Beispiel ist das Monopolergebnis einer Wettbewerbslösung daher vorzuziehen. Der Marktmachteffekt wirkt dem Marktversagen aufgrund der Umweltexternalität entgegen und verringert die Fehlallokation
  • Wann ist die Verschuldungshaftung der Gefährdungshaftung vorzuziehen? Die Verschuldungshaftung ist dann vorzuziehen, wenn der zusätzliche Nutzen, den die Firma Hundaus dem Geldwert der Schäden zieht, höher ist als der Nutzen den die Bürger von Lawland (oder der Staat) ausdiesem Geldwert ziehen. Bewerten beide Parteien den Geldwert gleichermaßen, so sind beide Instrumente im hiervorliegenden Beispiel gleichermaßen geeignet.
  • Benne die Trigger Strategie Trigger-Strategie: Kooperiere in Periode 1. Solange jeder kooperiert, kooperiere weiter. Falls einer defektiert, defektiere für immer. Somit muss dereinmalige Freifahrergewinn von 15 bzw. 30 gegen den Verlust von 105 bzw. 80 in unendlichvielen Folgeperiode abgewogen werden, der die Bestrafung für den Freifahrer darstellt. Soferndie Bestrafung ab Periode 3 nicht zu hoch diskontiert wird gegenüber dem Freifahrergewinn inPeriode 2, ist ein ausreichender Anreiz zur Kooperation durch eine (glaubhaft angedrohte) Triggerstrategiemöglich, der zu einer pareto-Verbesserung von D1/D2 hin zu K1/K2 führt.
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