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Allgemeine Psychologie (Fach) / Aufmerksamkeit (Lektion)
Stichwortliste Klausur SS 11
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- Filtertheorie nach Broadbent early dichotisches Hören zeitgleiche Präsentation von 2 Stimuli, Versuchsperson konzentriert sich auf Shadowing nur ein konzentrierter Stimulus wird verarbeitet Herausfiltern aus sensorischerm Register, frühe Selektion Zwei gleichzeitig dargebotene Eingangsreize bzw. Nachrichten erlangen parallel, d.h. simultan, Zugang zu einem sensorischen Speicher (buffer, Puffer). Nur einer der Reize darf einen selektiven Filter passieren auf der Basis seiner physikalischen Merkmale (z.B. Ohr). Der andere Reiz wird abgeblockt, verbleibt aber vorübergehend im Puffer für eventuellen späteren Zugriff. Der Filter ist notwendig, um ein kapazitäts-limitiertes, strikt serielles Verarbeitungssystem (limited-capacity channel) jenseits des Filters vor Überlastung (overload) zu schützen. Dieses System verarbeitet die Eingangsinformation „gründlich“(d.h. semantisch). Nur Information, die dieses System durchläuft, kann bewußtund Bestandteil des Langzeitgedächtnisses werden.
- Treisman Merkmalsintegrationstheorie early schwacher Input wird vernachlässigt, abgeschwächt, gedämpft. NICHT herausgefiltert Abgeschwächte Weiterleitung und –verarbeitung nichtbeachteter Information (Mehr-oder-weniger-Prinzip). Flexibler Lokus des Verarbeitungsengpasses (aber relativ früh). Hierarchie der Analyse der Eingangsinformation (physikalisches Reizmuster →Silben →Wörter →grammatische Struktur → Satzbedeutung). Nicht-Erreichen höherer Analysestufen bei unzureichender Verarbeitungskapazität. Modell der Worterkennung (dictionary analysis of meaning) (vgl. Mortons, 1969, „logogen“-Modell).
- Deutsch & Deutsch späte Selektion GEGENÜBERSTELLUNG ALLER 3 THEORIEN late Vollständige Analyse aller Stimuli, wobei relevantester Stimulus die Antwort determiniert Volle Analyse aller Eingangsreize: „a message will reach the same perceptual and discriminatory mechanisms whether attention is paid to it or not; and such information is then grouped or segregated by these mechanisms" Bestimmung der weiteren Verarbeitung, wie z.B. Speicherung im Gedächtnis bzw. (motorische) Reaktion, nur durch die (für die Aufgabe) bedeutsamsten bzw. relevantesten Reize. Paralleler Prozess der Gewichtung aller Eingangsreize nach ihrer Relevanz. GEGENÜBERSTELLUNG D.Broadbent (1958), A.Treisman (1964): (Relativ) frühe Selektion –Selektion amEingangsende des Verarbeitungssystems J. A. Deutsch & D. Deutsch (1963): Späte Selektion –Selektion näher amAusgabeende (output, Reaktion) des Verarbeitungssystems
- Posner endogene und exogene Aufmerksamkeitssteuerung endogen zielgesteuert, top down Prozesse, dorsal exogene reizgesteuert, bottom up prozess, ventral Aktivierung hauptsächlich rechte Hemisphäre, klare Trennung nicht möglich.
- Modelle visueller Aufmerksamkeit Spotlight: Aufmerksameit als Lichtkegel, in dessen Fokus sich die visuelle Aufmerksamkeit jedes Objektes fallen kann Zoomlens: Lichtkegel kann wie Linse vergrößert oder verkleinert werden Multispotlight: A wird auf 2 oder mehr Regionen gerichtet, die nicht nebeneinander liegen. Unrelevante Reize werden ausgeblendet
- inhibition of return Visuelle Aufmerksamkeit ist meist objektbezogen gerade beachtete Objekte werdn unmittelbardarauf nicht wieder beachtet. IOR kann Objekt- und Ortsbezogen sein.
- Perceptual load Lavies Theorie Bei Aufgaben, die wenig Aufmerksamkeit fordern, ist mögliche Ablenkung größer hohe Aufmerksamkeit benötigt Aufgaben mit kognitiver Kontrolle Offensichtlich unrelevante Reize wirken am ablenksten (Insekt im Auto) 1) Aufgabenrelevante Distraktoren stöern A. genau wie unrelevante 2) Störungseffekt kann durch höhere A verringert werden --> Ablenkungseffekt abhängig vom Mass der A und Mass der kognitiven Kontrolle
- Visuelle Suche Feature-Integrations-Theorie Zielreiz im Suchdisplay schnellstmöglich entdecken Merkmals-Integrations-Theorie (Treisman) single feature: parallele, automatische Unterscheidung in einer Dimension (Form/Farbe), Objekt springt sofort ins Auge conjunction: serielle Suche, Items werden algorythmisch betrachtet Generell: 1) Merkmalsdetektion: bestimme Feature 2) Objekterkennung: Feature detektiert, aber noch keine Aussage über Objekt selbst möglich Objektspeicherung (nach Erkennen wedern alle Details gespeichert) Objejtidentifizierung
- Guided Search Therory Unterschiede zu Feature Integration Erste (parallele) und zweite (serielle) Suche nicht strikt voneinader getrennt Zusammenarbeit und Informationsweitergabe. Aufmerksamkeit muß auf gefundene Region gerichtet werden Außerdem Überlappung der Kortex-Aktivierung Multiple Target Multiple Suchaufgaben 72% der Aufg. wurden parallel verarbeitet, 28% seriell
- automatische Prozesse Shiffrin&Schneider ...
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