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Schulpädagogik (Fach) / Vorlesung 5 (Lektion)

Schulentwicklung

Diese Lektion wurde von Alyson erstellt.

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  • Mögliche Herausforderungen für Schulen Leistungen der SuS Wandel der Familien und ihrer Bedürfnisse Neue Unterrichtsmethoden und -medien Neue Unterrichtsinhalte Gewalt unter SuS Unterricht von Flüchtlingen Lehrergesundheit und -zufriedenheit Inklusion ...
  • Ebenen, auf denen die Schule mit den Herausforderungen reagieren kann Ebene der Individuen (Lehrkräfte): Professionalität Ebene der Einzelschule: Schulentwicklung Ebene des Bildungssystems: Bildungsreform
  • Ebene der Einzelschule: Drei Bereiche der Schulentwicklung näher betrachtet Drei Bereiche der Schulentwicklung: Unterrichtsentwicklung Organisationsentwicklung Personalentwicklung →Diese 3 Bereiche bilden die Schulentwicklung! Die Organisationsentwicklung ist die Basis und der Ausgangspunkt der Schulentwicklung.. Schulentwicklung muss Unterrichtsentwicklung zum Ziel haben. Alle drei Bereiche sind voneinander abhängig.
  • Schule als Bürokratie (1. Perspektive auf Schule) Hierarchische Struktur Formalisierte Kommunikation Spezialisierung und Arbeitsteilung Feste Kompetenzen Für alle geltendes System von Regeln und Abläufe Amtsdisziplin Kontrolle
  • Schule als Organisation (2. Perspektive auf Schule) / Kritik an dieser Perspektive Organisationsziele: Dauerhafte Vorstellung über Zwecke der Organisation sowie daraus abgeleitete Unterziele Mitgliedschaft basiert auf vertraglichen Beziehungen Formale Organisationsstruktur: Ein System geltender Regelungen zur Steuerung von Leistungen und Verhalten der Organisationsmitglieder Kritik: Regeln werden nicht notwendigerweise vorschriftsmäßig befolgt Die Perspektiven der handelnden Individuen werden nicht berücksichtiget; Lehrkräfte sind keine Konsumenten neuer Ideen. Zentralisiertes Wissen über Bedingungen an Einzelschulen ist nicht vorhanden Innovationen lassen sich nicht zielgetreu implementieren Nicht-Standardisierbarkeit der Arbeit von Lehrkräften
  • Die informale Ordnung einer Organisation Organisationsmitgleider wechseln zwischen formaler Ordnung und informaler Ordnung hin und her Formale und informale Ordnung können, müssen sich aber nicht widersprechen "brauchbare Illegalität" Die formale Ordnung ist nur ein Teil, der organisationalen Ordnung!
  • Schule als System Lose Kopplung der Systeme Wandel als zentrale Regel: Systeme erfinden sich ständig neu Ziele auf sie bezogene Handlungen von Organisationsmitgliedern hervorgebracht Beschreibung von Handlungsmustern zielführender als Beschreibungen von Regeln Anerkennung von Unbestimmtheit und Ungewissheiten
  • Vom traditionellen Schulmanagement zum Leadership Bisher - In Zukunft Die Schulentwicklung kann nicht alleine über eine systematische, von oben verfügte und geleitete Planung erfolgen, sondern sie ist als gemeinsamer Plan aufgrund gemeinsamer Zielvorstellungen zu verstehen und in ihrem Ablauf durch die Schulleitung zu erleichtern und zu unterstützen. Deshalb sind für die Führung nicht nur die Produkte, sondern auch die Prozesse mit allen ihren Problemen bedeutsam, wobei der Gefolgschaft alle Beachtung zu schenken ist. Nicht nur das, was erfolgreich getan wurde, wird belohnt, sondern echte Leadership schafft die Vorrassetzung dafür, dass etwas aus innerer Verpflichtung und aus Freude an der Arbeit getan wird. Die Administration sorgt für reibungslose, standartisierte Abläufe und ist effektiv geführt.Sie nimmt aber ebenso eine alle Schulangehörigen unterstützende Rolle wahr, die das Zusammenleben nicht formalisiert und einengt, sondern es erleichtert. Die Kontrolle erfolgt in erster Linie durch Überwachung der Zielerfüllung durch den Vorgesetzten. Sie sollen jedoch viel mehr zur Selbstkontrolle werden, was umso mehr möglich ist, je mehr gemeinsame Ziele verfolgt werden.
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