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Schulpädagogik (Fach) / Vorlesung 2 (Lektion)
- Lehrerpersönlichkeit in der Reformpädagogik (Mayr 2011) / Kritik an den Anforderungen Die Lehrerpersönlichkeit ist ein "Ensemble relative stabiler Dispositionen, die für das Handeln, den Erfolg, und das Befinden im Lehrberuf bedeutsam sind" (Mayr 2011): Belastbarkeit Extraversion Offenheit für Erfahrungen Verträglichkeit Gewissenhaftigkeit Kritik: Anforderungen nicht erlernbar keine Lehramtsspezifischen Merkmale
- Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften (1) (KMK 2004) 4 Oberbegriffe Erziehen Unterrichten Diagnostizieren Innovieren planen Unterricht sach-/fachgerecht und führen ihn durch motivieren und unterstützen das Lernen der SuS durch Gestaltung des Unterrichts fördern selbstbestimmtes Lernen und Arbeiten nehmen Einfluss auf die individuelle Entwicklung vermitteln Werte und Normen, unterstützen selbstbestimmtes Urteilen finden Lösungsansätze bei Konflikten diagnostizieren Lernvorraussetzungen und fördern SuS, beraten Eltern erfassen Leistungen aufgrund transparenter Beurteilungsmaßstäbe verstehen Lehrer sein als öffentliches Amt mit besonders großer Verpflichtung und Verantwortung Lehrer sein als ständige Lernaufgabe Beteiligung an Schulprojekten (Planung und Umsetzung)
- Professionelle Handlungskompetenz (Baumert) Grafik: https://www.zg.ch/behoerden/direktion-fur-bildung-und-kultur/schulinfo/fokus/gute-schule-2014-durch-gute-lehrerinnen-und-lehrer/modell-professioneller-handlungskompetenz-2/
- Pädagogisches Verstehen (Klafki 2002) Das Bemühen von LuL die unterrichtliche und außerunterrichtliche Lebens- und Lernsituation der SuS von der anderen Seite zu erfassen. Brücke schlagen zwischen individuellen SuS und Anforderungen der Schule als Institution
- Der pädagogische Takt (Benner 1993) 1. Professionalität wird in der Praxis erworben 2. Professionalität erwirbt nur, wer sich zuvor mit wissenschaftlichen Theorien auseinandergesetzt hat Theorie ↔ pädagogischer Takt ↔ Praxis
- Reflexive Distanz zur Praxis Pädagogisches Wissen ist nicht handlungsleitend, aber handlungsvorbereitend, handlungsrechtfertigend, wahrnehmungsleitend und problemdefinitionsleitend. Dies gelingt nur mit einer gewissen Distanz zur Praxis.
- Antinomien des Lehrerhandelns (Terhart und Helsper) Antinomie (= in sich wiedersprüchlich) Probleme: Nähe vs. Distanz Einheitlichkeit vs. Differenz Person vs. Sache Autonomie vs. Zwang Organisation vs. Interaktion
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