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Medizinische Psychologie (Fach) / Atmung (Lektion)

Fragenkatalog SS15

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  • Die folgenden Messwerte wurden bei einer Versuchsperson gemessen. Vitalkapazität 6,0 L Inspiratorisches Reservevolumen 2,5 L Funktionelle Residualkapazität 4,0 L Totalkapazität 7,5 L Hiernach ist der Wert des Residualvolumens: A 0,5 L B 1,0 L C 1,5L D 2,0 L E nicht berechenbar C
  • Eine Hypoventilation liegt vor, wenn... A die Lungenventilation erniedrigt ist B das Atemzugvolumen erniedrigt ist C die Atemfrequenz erniedrigt ist D der arterielle CO2-Partialdruck erhöht ist E der arterielle O2-Partialdruck erniedrigt ist D
  • Wird bei unveränderter CO2-Produktion die Atemfrequenz erhöht, die alveoläre Ventilation aber unverändert gelassen, so erhöht sich typischerweise... A das Atemzugvolumen B die Totraumventilation C der alveoläre CO2-Partialdruck D die Druckamplitude im Pleuraspalt E der physiologische Totraum B
  • Welches der folgenden Lungenvolumina kann nicht allein mit dem Spirometer bestimmt werden? A Atemzugvolumen B Inspiratorisches Reservevolumen C Exspiratorisches Reservevolumen D Funktionelle Residualkapazität E Vitalkapazität D
  • Bei einem Patienten werden die relative exspiratorische Sekundenkapazität (rel. ESK) und Vitalkapazität (VK) bestimmt. Was ist für eine restriktive Ventilationsstörung typisch? rel. ESK VK A normal erhöht B vermindert normal C normal vermindert D vermindert erhöht E vermindert vermindert C
  • Welches der Diagramme stellt den Zeitverlauf des intraalveolären Drucks (PA) während Inspi- ration und Exspiration am ehesten dar? B (untere parabel, obere parabel)
  • Die durchgezogene Kurve stellt den normalen Verlauf des Lungenvolumens während des Tif- feneau-Tests dar (= forcierte, maximale Exspiration nach maximaler Inspiration). Welche der folgenden Aussagen trifft für den Patienten zu, dessen Kurvenverlauf der gestrichelten Kurve entspricht? A Compliance der Lunge erhöht B Vitalkapazität erniedrigt C Atemwegswiderstand erhöht D Einsekundenkapazität erhöht E maximale Atemstromstärke erhöht C
  • Bei welchem der folgenden Zustände ist die Differenz zwischen den Drücken im Alveolar- raum und im Pleuraraum am geringsten? A Nach maximaler Einatmung bei offener Glottis. B Nach normaler Einatmung bei offener Glottis. C In Atemruhelage. D In maximaler Exspirationslage bei offener Glottis. E Bei maximalem Preßdruck (Versuch nach Valsalva). D
  • Während der normalen Inspiration des Menschen... A kann der intrapleurale Druck positive Werte annehmen, B wird der intrapleurale Raum durch die Thoraxerweiterung deutlich vergrößert, C sinkt der Alveolardruck auf negative Werte ab, D werden die Lungendehnungsrezeptoren gehemmt, E nimmt die Compliance der Lunge zu. C
  • Während einer Ruhe-Inspiration... A nimmt der arterielle Blutdruck zu. B nimmt der Pleuradruck zu. C nimmt der alveoläre Druck ab. D nimmt der zentrale Venendruck zu. E nimmt der abdominelle Druck ab. C
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  • Welche der folgenden Symptome weisen auf eine obstruktive Ventilationsstörung hin? A Erhöhte Vitalkapazität, B erhöhte Compliance, C gesenkte Einsekundenkapazität, D verminderte Aktivität exspiratorischer Muskeln in körperlicher Ruhe, E vermindertes Atemzugvolumen. C
  • Bei Atmung von normaler Luft liegt eine Hyperventilation mit Sicherheit vor, wenn... A die Lungenventilation erhöht ist B der arterielle CO2-Partialdruck erniedrigt ist C das Atemzugvolumen erhöht ist D die Atemfrequenz erhöht ist E der arterielle O2-Partialdruck erhöht ist B
  • Der/die wichtigste/n Inspirationsmuskel/n ist/sind... A das Zwerchfell B die Interkostalmuskulatur C die Bauchmuskulatur D die Mm. pectorales E die gerade Halsmuskulatur A
  • Welche Aussage zur Blut-Luftschranke ist nicht richtig? A Sie besteht aus Alveolarepithel, Interstitium und Kapillarendothel B Sie ist ca. 1 μm dick C Sie hat eine Fläche von ca. 80-100 m2, D Sie ist für Sauerstoff durchlässiger als für Kohlendioxyd E Ihre Dicke kann bei Lungenödem zunehmen D
  • Welche Aussage zum Lungenkreislauf ist nicht richtig? Im Lungenkreislauf... A enthalten die Arterien sauerstoffarmes Blut. B enthalten die Venen sauerstoffreiches Blut. C wird in den Kapillaren Sauerstoff aufgenommen. D wird in den Kapillaren CO2 aufgenommen. E wird das Blut in Venen zum Herzen zurücktransportiert. D
  • Der Atemwegswiderstand der Lunge beim gesunden Menschen... A nimmt im Verlauf der Ausatmung ab B lässt sich aus den röntgenologisch bestimmten Innendurchmessern von Trachea und Hauptbronchien abschätzen C ist bei forcierter Inspiration höher als bei forcierter Exspiration D stellt den Hauptanteil des nichtelastischen Atemwiderstands dar E lässt sich aus (Atemzugvolumen – Totraum) / (Änderung des intrapleuralen Drucks) berechnen D
  • Welche der folgenden Aussagen zur Atmungsregulation ist nicht richtig? A Der arterielle PCO2 ist der stärkste chemische Atemantrieb. B Bei körperlicher Arbeit ändern sich die arteriellen PCO2 und PO2 –Werte nur geringfügig. C Die zentralen Chemosensoren reagieren deutlich auf pH, PCO2 und PO2. D Atemregulatorische Neurone finden sich vor allem in der Medulla oblongata. E Mitinnervation führt zur Steigerung des Atemminutenvolumens bei körperlicher Ar- beit. C
  • Welche Aussage zum Atemwegswiderstand R ist nicht richtig? A Die oberen Atemwege (proximal der kleinen Bronchien) tragen am meisten zu R bei. B Der Atemwegswiderstand nimmt bei Exspiration zu. C Erhöhung des R kann an einer Zunahme der Einsekundenkapazität erkannt werden. D Bei körperlicher Arbeit sinkt R. E Zunahme des Parasympathikustonus in den Atemwegen führt zur Erhöhung von R. C
  • Alveolar-Epithelzellen... A sind Teil der Blut-Luft-Schranke B entfernen Fremdkörper aus dem Alveolarraum (Phagozytose) C besitzen Flimmerhaare D sezernieren serösen Schleim E sind eine V orstufe der Alveolarmakrophagen A
  • Welche Aussage trifft nicht zu? Das Atemminutenvolumen... A steigt bei Hypoxie auf bis zu 70 l/min B steigt bei Hyperkapnie auf bis zu 70 l/min C steigt bei körperlicher Arbeit auf bis zu 100 l/min D ist gleich Atemfrequenz mal Atemzugvolumen E ist gleich alveoläre Ventilation plus Totraumventilation A
  • Welche Aussage zum Atemapparat trifft zu? A Die Compliance des Atemapparates ist der Kehrwert der Resistance. B Die elastische Rückstellkraft der Lunge ist in ihrer Gleichgewichtslage am größten. C Die Gleichgewichtslage des Thorax (ohne Lunge) ist am Ende einer normalen Ausat- mung erreicht. D Die Gleichgewichtslage des gesamten Atemapparates (Ruhestellung des ventilatori- schen Systems) ist bei maximaler Ausatmung erreicht. E Die Compliance von Lunge und Thorax zusammen ist geringer als die Compliance des isolierten Thorax. E
  • Dargestellt sei die Beziehung zwischen dem Lungenvolumen V (Ordinate) und dem intrapul- monalen Druck P. Die gestrichelten Linien entsprechen der Atemruhelage. Welche der Kurven (A-E) stellt am ehesten das passive Druck-Volumen-Verhalten des Atemapparates dar ( = Ruhedehnungskurve von Lunge und Thorax)? A
  • Aus welchen Volumina oder gegebenenfalls Kapazitäten setzt sich die Vitalkapazität zusammen? A aus der Inspirationskapazität und der funktionellen Residualkapazität B aus dem Atemzugsvolumen und dem inspiratorischen Reservevolumen C aus dem inspiratorischen Reservevolumen, dem Atemzugsvolumen und dem exspiratorischen Reservevolumen D aus dem Residualvolumen, dem exspiratorischen Reservevolumen und dem Atemzugsvolumen E aus Residualvolumen und dem exspiratorischen Reservevolumen C
  • Was beschreibt das Residualvolumen? A den Anteil der Totalkapazität, der unter forcierter Atmung exspiriert werden kann B den Anteil der Vitalkapazität, der unter forcierter Atmung inspiriert und exspiriert werden kann C den Anteil der Totalkapazität, der nicht am Gasaustausch teilnimmt D den Anteil der Totalkapazität, der nicht exspiriert wird E den Anteil der Totalkapazität, der sich mit zunehmendem Lebensalter verringert D
  • Aus welchen Volumina oder gegebenenfalls Kapazitäten setzt sich die Totalkapazität der Lunge zusammen? A aus der Inspirationskapazität und der funktionellen Residualkapazität B aus dem Atemzugsvolumen und dem inspiratorischen Reservevolumen C aus dem inspiratorischen Reservevolumen, dem Atemzugsvolumen und dem exspiratorischen Reservevolumen D aus dem Residualvolumen, dem exspiratorischen Reservevolumen und dem Atemzugsvolumen E aus Residualvolumen und dem exspiratorischen Reservevolumen A
  • Aus welchen Volumina oder gegebenenfalls Kapazitäten setzt sich die funktionelle Residualkapazität der Lunge zusammen? A aus der Inspirationskapazität und der funktionellen Residualkapazität B aus dem Atemzugsvolumen und dem inspiratorischen Reservevolumen C aus dem inspiratorischen Reservevolumen, dem Atemzugsvolumen und dem exspiratorischen Reservevolumen D aus dem Residualvolumen, dem exspiratorischen Reservevolumen und dem Atemzugsvolumen E aus Residualvolumen und dem exspiratorischen Reservevolumen E
  • Worauf deutet der Quotient von FEV1/FVC < 75 % hin? A auf eine Erhöhung der Diffusionskapazität B auf eine obstruktive Lungenfunktionsstörung C auf eine restriktive Lungenfunktionsstörung D auf gar keine Störung, denn FEV1/FVC > 75 % zeigt eine Lungenfunktionsstörung an E auf eine Erhöhung der totalen Lungenkapazität B
  • Was ist bei einer rein obstruktiven Ventilationsstörung erhöht? A die Compliance (Dehnbarkeit) der Lunge B das inspiratorische Reservevolumen C das exspiratorische Reservevolumen D der Atemwegswiderstand C die Vitalkapazität E die Totalkapazität D
  • Was gibt einen Hinweis auf eine restriktive Ventilationsstörung? A die Compliance (Dehnbarkeit) der Lunge ist erhöht B das inspiratorische Reservevolumen ist erhöht C das exspiratorische Reservevolumen ist erniedrigt D der Atemwegswiderstand ist erhöht E die Vitalkapazität ist erniedrigt E
  • Eine bodyplethysmographische Messung des Atemwegwiderstandes ergab folgende Atemschleife – welche Lungenfunktionsstörung spiegelt diese Graphik gegebenenfalls wider? A dies spiegelt eine rein restriktive Lungenfunktionsstörung wider B dies spiegelt eine Diffusionsstörung wider C dies spiegelt eine Stenose wider D dies spiegelt eine obstruktive Lungenfunktionsstörung wider E gar keine, so sieht die Atemschleife eines gesunden Patienten aus D
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  • Die gewöhnliche Atemluft auf der Erde setzt sich hauptsächlich aus vier Komponenten zu- sammen: Sauerstoff (O), Kohlenstoffdioxid (K), Edelgase (E) und Stickstoff (N). Ordnet man die Fraktionen dieser Stoffe aufsteigend, ergibt sich folgende Reihenfolge... A E,K,O,N B K,E,O,N C K, E, N, O D E,O,K,N E N, E, K, O B
  • „Jedes Gas über einen Partialdruck aus, der seinem Anteil am gesamten Gasgemisch entspricht.“ Ist das Druck-Gesetz nach... A Dalton B Henry C Ohm D Laplace E Boyle-Mariotte A
  • Welche der folgenden Aussagen trifft nicht zu? A Im Blut liegen CO2 und O2 geringfügig physikalisch gelöst vor. B Im Blut wird O2 mittels Hämoglobin transportiert. C Im Blut wird CO2 mittels Hämoglobin transportiert. D Im Blut wird O2 über den Bicarbonat-Puffer transportiert. E Im Blut wird CO2 über den Bicarbonat-Puffer transportiert. D
  • Welche der folgenden Aussagen trifft nicht zu? A Der Bohr-Effekt bezeichnet die Ab-und Aufnahme von H+ und CO2 an das Hämoglob- in-Molekül in Abhängigkeit vom O2-Partialdruck. B Der Haldane-Effekt bezeichnet die Ab-und Aufnahme von O2 an das Hämoglobin- Molekül in Abhängigkeit von H+ und CO2-Partialdruck. C In der Lunge erleichtert ein erhöhter pH-Wert dem Hämoglobin-Molekül die Aufnahme von O2. D In der Lunge erleichtert ein verminderter CO2-Partialdruck dem Hämoglobin-Molekül die Aufnahme von O2. E Antwort A und B E
  • Welche der folgenden Aussagen zum Atemminutenvolumen (AMV) trifft zu? A AMV = Atemzugvolumen x alveoläre Belüftung B AMV = Totraumventilation x Atemfrequenz C AMV = Totraumventilation + alveoläre Belüftung D AMV = Atemzugvolumen + alveoläre Belüftung E AMV = Atemfrequenz x alveoläre Belüftung C
  • Bei einer Versuchsperson wurden folgende Messwerte gemessen. Inspiratorisches Reservevolumen 2,3 Liter Atemzugvolumen 0,5 Liter Residualvolumen 2,2 Liter Funktionelle Residualkapazität 3,8 Liter Hiernach beträgt die Vitalkapazität: A 4,4 Liter B 4,5 Liter C 5,0 Liter D 6,1 Liter E Ist nicht berechenbar. A
  • Stärkster chemischer Atemreiz ist der... A arterielle O2-Partialdruck. B arterielle CO2-Partialdruck. C pH-Wert. D venöse O2-Partialdruck. E venöse CO2-Partialdruck. B