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Organe (Fach) / Futter (Lektion)
Futter
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- Was stört den mikrobiellen Abbau von Rohfasern? Hohe Fettgaben
- Welches Futter unterliegt einer geringen energetischen Ausnutzung? z. B. Mais und Gerste= schwerverdauliche Stärke
- zerkleinertes Rauhfutter bewirkt? schnelleres Fressen, aber nicht besser verdaut
- Wie verändert pelletiertes Futter die Verdaulichkeit? nicht wesentlich
- Wie beeinflusst die Gesamtfuttermenge die Verdauung? nur bei zu großen Gaben Kombi Rauh-Kraftfutter vermindert die Aufnahme der Futterinhaltsstoffe nicht
- Beeinflussung der Verdauung durch körperliche Beanspruchung Leicht, nicht anstrengende Bewegung ohne Reiter nach der Fütterung fördern die Verdauungstätigkeit Unruhe oder Anstrengung nach der Fütterung beeinträchtigen die Verdauung und führen zur geringeren Futterausnutzung.
- Kennzeichnung Fertigfuttermittel Rfa - Rohfaser (wird nicht im Dünndarm verdaut, untergeordnete Rolle) Rfe - Rohfett ( Anteil Fett im Futter, pflanzlich o. tierisch=?, Wert sagt nichts über die Verdaulichkeit aus) Rp - Rohprotein (Eiweißanteil, jedoch ohne Herkunftsangabe, daher kann die Verdaulichkeit nicht bestimmt werden) vXP - verdauliches Rohprotein (Auskunft über die Proteinzusammensetzung, fehlt meistens) Ra - Rohasche (Rest des Futters nach dem Verbrennen = Mineralien und Spurenelemente) TS - Trockensubstanz (Bezugsgröße für 1 kg Futter, wenn das Futter komplett getrocknet ist
- Berechnung der Verdaulichkeit der Futtermittel pcvXP oder dv RP = dünndarmverdauliches Rohprotein Präzäkale Verdaulichkeit ME = metabolische Energie angegeben in Megajoule. Quantitative Angabe über die Verdauung bis zum Ende des Dünndarms
- Vitamin A Retinol Grünfutter, Kräuter, Laub, rote Früchte wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel, Hornqualität bei Mangel trocknen Haut-und Schleimhäute aus, bilden sich Fesselgelenksgallen und die Beugesehnen werden empfindlich bei Überversorgung führt es bei Jungpferden im Wachstum zu schlechtem Knochenmaterial, erzeugt eine Neigung zu Strahlbein- und Gleichbeinlahmheiten, Schlechter Fellqualität
- Vitamin D2 und D3 stellt Gleichgewicht im Körper zwischen CA : P her Vitamin D Mangel bei Pferden durch fehlende Sonneneinstrahlung nicht möglich, da das Pferd Vit. D2 zu D3 selbst umwandeln kann Synthetisches Vitamin D im Futter führt zu einer schlechteren Knochendichte
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- Leaky Gut Syndrom “Leaky Gut” ist ein Begriff aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie „durchlässiger Darm“. Nährstoffe, Toxine, Stoffwechselprodukte und Bakterien gelangen über die geschädigte Darmschleimhaut direkt in den Organismus und können hier Beschwerden verschiedenster Art hervorrufen.
- Vitamin E in Heu und Getreidekeimlingen wirken als Antioxidanzien schützt die Zellmembran vor reaktionsfähigen Sauerstoffverbindungen, hilft bei Impfungen Immunantworten zu verbessern führt bei Sportpferden zu verlängerten Aufwärmphasen und verkürzten Trainingseinheiten
- Vitamin K Grünpflanzen Darmflora kann den Bedarf an Vitamin K selbständig decken beteiligt am Knochenstoffwechsel und der Blutgerinnung Mangel kann zu inneren Blutungen führen: Wird die Darmschleimhaut verletzt, können die Verletzungen bei Mangel nicht geschlossen werden und schlimmstenfalls zum Leaky Gut Syndrom führen
- Vitamin B Heu, Gras, Getreide für viele biochemische Prozesse benötigt kann nicht überdosiert werden Mangel = Leistungsschwäche, Fressunlust, Turnierversagen, Müdigkeit, Allergien, Futterunverträglichkeiten, Mauke, Haarausfall, etc.
- Biotin Gras und Klee, wird von der Darmflora hergestellt Verbesserung der Hornqualität konnte nur bei der Dosis von 3g/100kg/KM in Verbindung mit Aminosäuren erreicht werden Synthetisches Biotin kann vom Pferd nicht aufgenommen werden
- Folsäure Weidegras sorgt für eine gut funktionierende Darmflora wichtig für die Leistungsfähigkeit benötigt für die Bildung roter Blutkörperchen
- Vitamin C wird im Gewebe aus Glukose hergestellt positiv für das Immunsystem hat nur in sehr hohen Dosen einen positiven Effekt
- Wasserlösliche Vitamine Vitamin B und C, Biotin, Folsäure
- Calcium und Phosphor im Stoffwechsel eng aneinander gebunden Ca zu 99% und P zu 80% im Knochen gebunden, Verhältnis im Kochen Ca:P = 2:1 Ca beteiligt an der Blutgerinnung, dem Energiestoffwechsel und der Reizübertragung der Muskulatur Ca Überschuss macht die Knochen brüchig P ist beteiligt an der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, Fetten und ATP (Adenosintriphosphat) Junge Pferde werden gerne mit hohen Dosen Ca und P gefüttert, da es zu schnellem Wachstum führt, bedingt jedoch mangelhafte Knochendichte, die sich z. B. in Chips oder Knorpelabsprengungen äußern können
- Magnesium benötigt bei Muskelentspannung und Nervenweiterleitung und ist wichtig für den Knochenaufbau Mangel äußert sich in Muskelzittern, Krämpfen, wiederkehrende Koliken, Schreckhaftigkeit Langfristig führt Mangel zum Abbau von Herz- und Skelettmuskulatue sowie Verkalkung der Aterien
- Natrium und Chlorid halten die osmotische Balance im Gewebe Mangel entsteht durch Schwitzen, Durchfall, Nierenstörungen Na wichtig für die Produktion der Gallenflüssigkeit bei Mangel schlecken die Pferde an allem herum, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Leistungsschwäche, Herzrythmusstörungen und Verstopfungskoliken Überversorgung = erhöhte Wasseraufnahme, verstärkter Harnfluss, Durchfall
- Eisen Fe Bildung der roten Blut- und Muskelfarbstoffe (Hämoglobin und Myoglobin) höchster Eisenanteil in Leber und Milz, daher kann Überversorgung hier zu Schäden führen Mangel zu erkennen an: Blutanämie, Leistungsschwäche und angestrengter Atmung
- Jod J wird in der Schilddrüse benötigt Mangel führt zu Kropfbildung, Schwellung im Bereich des Kehlkopfes, später Appetitlosigkeit, Leistungsschwäche und Fellproblemen
- Kupfer Cu Heu und Gras für die Nerven, Blut, Pigmentierung, Knochen-, Knorpel- und Gewebsbildung Mangel führt zu Aufzuchtpferden, zu Chips und Anämie führen, oder z.B. zur Kupferbrille (Mindestens ein Spurenelement (Zink, Selen, Mangan) müssen zusätzlich für die Mangelerscheinung verantwortlich sein, damit das äußere Erscheinungsbild der Kupferbrille sichtbar wird. Zudem ist eine Kupferbrille das Zeichen dafür, dass bereits über einen längeren Zeitraum akuter Nährstoffmangel von Kupfer und eben mindestens einem der weiteren Spurenelemente vorliegt.)
- Mangan Mn wichtig für Energie- Mineral und Fettstoffwechsel wichtig für die Eierstöcke Mangel kann zu Lahmheit führen, zu Stelzfuß bei Fohlen und unregelmäßige Zyklen bei Stuten erhöhte Manganzufütterung begünstigt Anämien
- Schwefel S an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt, u.a. am Aufbau von Haar und Hufhorn Mangel äußert sich häufig im Ekzem, Fell und Hautproblemen, schlechte Hornqualität und schlechtes Wachstum sowie dünnes Fell und Haar
- Selen Se an Entgiftungsreaktionen beteiligt Selen ist giftig
- Zink Zn beteiligt am Immunsystem Überdosierung zeigt sich in Anämie, Steifheit, Rissen im Kronrand Mangel = Veränderungen der Haut, Haarausfall, Kotwasser, usw.