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AWL, Sozialversicherung (Fach) / Abschlussprüfung SoFa (Lektion)
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- Erklären Sie den Begriff „Marketing-Mix“. Unter Marketing-Mix versteht man die optimale Kombination der verschiedenen Marketing-Instrumente zur Erreichung der Marketingziele.
- Was für ein Marketing-Instrument Es wird ein Kurs „Rückentraining“ für Versicherte angeboten. Produktpolitik
- Marketing-Instrument? Die Krankenkasse ist mit einem Messestand auf einer Berufs-informationsmesse vertreten, die sich speziell an Jugendliche richtet. Kommunikationspolitik
- Marketing-Instrument? Die Krankenkasse eröffnet eine zusätzliche Geschäftsstelle in der Innenstadt. Distributions-/Vertriebspolitik
- Marketing-Instrument? Das Online-Portal der Krankenkasse bietet das Herunterladen von Leistungsanträgen an. Distributions-/Vertriebspolitik
- Marketing-Instrument? Die Verwaltungskosten der Krankenkasse sollen im nächsten Geschäftsjahr um 3,5% gesenkt werden. Kein Marketing-Instrument
- Marketing-Instrument? Die Kantine der Krankenkasse führt einen Vegetarier-Tag ein, an dem keine fleischhaltigen Gerichte verkauft werden. Kein Marketing-Instrument
- Begründen Sie, wodurch die Gestaltung des Marketing-Mix einer gesetzlichen Krankenkasse eingeschränkt wird. Gehen Sie auf zwei verschiedene Marketing-Instrumente ein. z. B.: Ø Produktpolitik: ein Großteil des Leistungskatalogs wird durch das SGB vorgegeben. Ø Preispolitik: bundesweit einheitlicher Krankenkassenbeitrag seit 2009 Ø Kommunikationspolitik: Kosten für Werbung lassen Verwaltungskosten ansteigen.
- Gesetzliche Krankenkassen und privatwirtschaftliche Unternehmen verfolgen unterschiedliche Zielsetzungen. Nennen Sie die jeweilige Zielsetzung. Gesetzliche Krankenkassen: kostendeckungsorientiert Privatwirtschaftliche Unternehmen: gewinnorientiert
- Presseinformation 006 der Bundesagentur für Arbeit vom 28.01.2010 (Auszug): „Auch zum Jahresbeginn zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt weiter robust. Die Arbeitslosigkeit ist (…) im jahreszeitlich üblichen Umfang gestiegen. Die Wirtschaftskrise Ø Konjunkturelle Arbeitslosigkeit Ø Saisonale Arbeitslosigkeit
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- Erläutern Sie zwei Gründe, weshalb die Arbeitslosigkeit nicht im befürchteten Umfang gestiegen ist. z. B.: Ø Starke Nutzung der verlängerten Kurzarbeit vermeidet Stellenabbau. Ø Unternehmen versuchen, qualifizierte Arbeitskräfte im Betrieb zu halten. Ø Arbeitslosigkeit trifft vor allem das produzierende Gewerbe, Dienstleistungsunternehmen sind hierfür weniger anfällig.
- Arbeitslosigkeit ist eine enorme volkswirtschaftliche Belastung. Beschreiben Sie je eine Auswirkung der Arbeitslosigkeit auf a) die privaten Haushalte: Ø Die Haushalte haben Einkommenseinbußen. Ø Ihnen fehlen Möglichkeiten für das Alter vorzusorgen. die Gebietskörperschaften: Ø Die Steuereinnahmen sinken. Ø Die Transferleistungen steigen. die Unternehmen: Ø Langzeitarbeitslosigkeit birgt die Gefahr der Dequalifizierung der Arbeitskräfte. Ø Es fällt Kaufkraft und somit Binnennachfrage weg.
- Die Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung sind vorrangig vor den Entgeltersatzleistungen zu gewähren. Mit welcher Absicht hat der Gesetzgeber diese Rangfolge festgelegt? Nennen Sie eine Absicht. Ø Langzeitarbeitslosigkeit soll vermieden werden, damit Knowhow nicht verloren geht. Ø Langzeitarbeitslosigkeit verursacht höhere Kosten.
- Die Firma Herde OHG - Maschinenbau - beschäftigt 1.600 Arbeitnehmer. Die Geschäftsleitung will als Maßnahme zum Zwecke der Rationalisierung die bisherigen Frühstückspausen verkürzen. Sie kündigt deshalb fristgemäß die Betriebsvereinbarung, die Regelu Betriebsvereinbarungen sind von Betriebsrat und Arbeitgeber gemeinsam zu beschließen.
- Beschreiben Sie das Beteiligungsrecht der Arbeitnehmer in Bezug auf die Pausenregelung. Der Betriebsrat hat hier ein Mitbestimmungsrecht, d. h. Entscheidungen können nur gemeinsam getroffen werden
- Wer entscheidet, wenn die Geschäftsleitung weiter auf den von ihr festgelegten neuen Pausenzeiten besteht? Kommt eine Einigung nicht zustande, entscheidet die Einigungsstelle.
- Der Betriebs- bzw. Personalrat ist das Instrument, die Arbeitnehmer an Unternehmensentscheidungen zu beteiligen. 2.4.1 Beschreiben Sie zwei mögliche positive Aspekte. Ø Die Beschäftigten haben eine höhere Motivation, sich für den Betrieb einzusetzen. Ø Höherer Einsatz für den Betrieb kann zu höherer Produktivität führen. Ø Mitbestimmung kann zu geringerer Personalfluktuation beitragen.
- Beschreiben Sie zwei mögliche negative Aspekte. Ø Durch Freistellung für Betriebs- bzw. Personalratsarbeit erhöhen sich die Personalkosten. Ø Wichtige Entscheidungen können verzögert werden. Die Geschäftsausstattung für den Betriebs- bzw. Personalrat verursacht Kosten.
- Die Familie Peters verfügte im Jahr 2009 über folgende monatliche Einnahmen und Ausgaben: Bruttolohn des Vaters: 1.950 € zusätzlich vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers: 40 € BAföG für die Tochter: 36 Bruttolohn 1.950 € + vwL 40 € + BAföG 366 € + Zinseinkünfte 33 € ./. Lohnsteuer 30 € ./. Beitrag Soz.Vers. 395 € = verfügbares Einkommen 1.964 €
- Errechnen Sie die Sparquote. Berücksichtigen Sie dabei, dass die Familie Peters laut Haushaltsbuch im letzten Jahr 21.240 EUR für den Konsum ausgab. Rechnen Sie auf eine Stelle nach dem Komma. Der Rechenweg muss erkennbar sein. Monatlicher Konsum: 21.240 € / 12 = 1.770 € Sparen: 1.964 € ./. 1.770 € = 194 € Sparquote: (194 € x 100) / 1.964 € = 9,9 %
- Was für ein Einkommen? Bruttolohn des Vaters Faktor-einkommen
- Was für ein Einkommen? Vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers Faktoreinkommen
- Was für ein Einkommen? Arbeitnehmeranteil am Sozialversicherungsbeitrag Weder Faktor- noch Transfereinkommen
- Was für ein Einkommen? Zinseinnahmen Faktoreinkommen
- Was für ein Einkommen? Tilgungsrate für ein Darlehen Weder Faktor- noch Transfereinkommen
- Was für ein Einkommen? Lohnsteuer des Vaters Weder Faktor- noch Transfereinkommen
- Was für ein Einkommen? BAföG für die Tochter Transfereinkommen
- Die Tabelle zeigt die Entwicklung bestimmter Konjunkturindikatoren in einer Volkswirtschaft über mehrere Jahre. Konjunkturindikatoren und deren Veränderung im Zeitablauf Jahr 01 02 03 04 05 Ø Kapazitätsauslastung zunehmend Ø Arbeitslosenquote abnehmend = Aufschwung Ø reales Wachstum zunehmend
- Konjunkturindikatoren und deren Veränderung im Zeitablauf Jahr 01 02 03 04 05 06 Kapazitätsauslastung 98,1 98,8 99,1 96,7 92,5 94,9 Arbeitslosenquote 8,3 7,1 Jahr Entwicklung des Zinsniveaus mögliche Wirkung 03 Das Zinsniveau müsste sinken. z. B.: Ø expansive Wirkung, um Nachfrage zu stabili-sieren Ø Sparen wird unattraktiv Ø Investitionen nehmen zu
- Nennen Sie vier Maßnahmen antizyklischer Fiskalpolitik des Staates, die zur Konjunkturbelebung in den Jahren 04 und 05 hätten ergriffen werden können. Ø staatliche Bauvorhaben vorziehen Ø Einkommensteuer senken Ø Transferzahlungen erhöhen Ø Subventionen erhöhen Ø Abwrackprämie zahlen Abschreibungssätze erhöhen
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- Johanna K. hat sich in Hannover mit der Herstellung von exquisiten Pralinen selbstständig gemacht und führt ihr Geschäft als Einzelunternehmung. Sie kümmert sich sowohl um die Herstellung der Pralinen als auch um sämtliche Verwaltungsaufgaben, die mi Vorteile: z. B.: Ø alleiniges Entscheidungsrecht des Einzelunternehmers, keine Abstimmung mit anderen erforderlich Ø schnelle Entscheidungen, da keine zeitaufwändigen Abstimmungen erforderlich Ø hohes Engagement des Einzelunternehmers Ø klare Unternehmensführung, da eventuelle Konflikte ausbleiben Nachteile: z. B.: Ø Höhe der Kapitalaufbringung begrenzt, da nur eine Person das Kapital aufbringt Ø geringere Kreditwürdigkeit, da sich das Stellen der Sicherheiten auf eine Person beschränkt Ø großes Haftungsrisiko, d. h. alleinige Haftung des Eigentümers Ø hohe Arbeitsbelastung des Eigentümers
- Johanna hat sich für die Umwandlung ihrer Einzelunternehmung in eine OHG entschieden, die sie nun zusammen mit ihrer Freundin Angelika führt. Johanna hat 55.000 EUR und Angelika hat 33.000 EUR als Eigenkapital in das Unternehmen eingebracht. Im erste Name Kapital 4 % Ver-zinsung Rest nach Köpfen Gesamt- gewinn Johanna 55.000 € 2.200 € 10.240 € 12.440 € Angelika 33.000 € 1.320 € 10.240 € 11.560 €
- Bei der Produktion von Gütern werden die Produktionsfaktoren kombiniert und substituiert. Ende mancher Rohstoffe in Sicht Jeder von uns besitzt Produkte, deren Herstellung metallische Rohstoffe benötigen. Ähnlich wie Erdöl werden durch zunehmende Der Produktionsfaktor Natur ist z. B.: Ø unvermehrbar Ø knapp
- Zum Erhalt einer lebenswerten Umwelt wird zunehmend versucht, den Produktionsfaktor Natur zu schützen. Dabei kann man nach dem Verursacherprinzip oder dem Gemeinlastprinzip vorgehen. Erklären Sie, was man unter dem jeweiligen Prinzip versteht und nen Verursacherprinzip: Der Verursacher einer Umweltbelastung trägt die Kosten für die Beseitigung des Umweltschadens. Problem: z. B.: Ø Verteuerung der umweltbelastenden Produkte Ø darunter könnte die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen leiden Ø Arbeitsplatzverluste drohen Gemeinlastprinzip: Der Staat sorgt für die Beseitigung von Umweltschäden anderer. Problem: z. B.: Ø oft hoher finanzieller Aufwand Ø es drohen Steuererhöhungen Ø dem Staat fehlen dafür die Mittel
- Der Staat betreibt mit unterschiedlichen Maßnahmen Umweltpolitik. Neben dem Erlass von Ge- und Verboten kann er Abgaben erheben oder Recyclingmaßnahmen fördern. Vielfach wird die Frage diskutiert, ob staatliche Umweltpolitik mehr Arbeitsplätze schaff Positive Auswirkungen: z. B.: Ø mehr Arbeit durch die Pflicht zur Wärmedämmung von Gebäuden Ø neue Berufe, z.B. Öko-Manager in Behörden oder Betrieben Ø mehr Arbeitsplätze in Forschung und Innovation zur Erreichung gesetzlicher Grenzwerte Negative Auswirkungen: z. B.: Ø Schließung von umweltbelastenden Betrieben durch ein Produktionsverbot Ø Investitionen werden durch Umweltauflagen be-/ verhindert Verlagerung von Produktion ins Ausland wegen der Erhebung von Abgaben