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vl.7 (Fach) / vl.7 (Lektion)

vl.7

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  • Globalisierung Globalisierung ist der Prozess d. zunehmenden internationalen Verflechtung zw. staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren in allen Bereichen der durch den technischen Fortschritt vorangetrieben wird. -> Veränderung d. Raum-Zeit-Verhältnisse
  • Globalisierung d. Kommunikationsströme einerseits: Zunahme d. kulturelle Vielfalt d. Welt (wachsendes Alternativbewusstsein) andererseits: Ausbreitung von globalen Egalitierungstendenzen (vereinheitlichungstendenzen)
  • Kultur: Homogenisierung oder Fragmentierung? - Tendenz d. Vereinheitlichung - These von "MC World" - Rückbesinnung auf kulturelle Besonderheiten u. Traditionen - Thesse des "clash of Civilization" - Zusammenwirken d. Globalen und d. lokalen - These von d. Glokalisierung
  • Kulturelle Hybridisierung Stuart Hall: Drei mögliche Konsequenzen d. Globalisierung 1. Kulturelle Homogenisierung 2. Zunahme v. Differenzen, Stärkung partikularistischer Identitäten 3. Entstehung neuer Identitäten d. Hybridität
  • Die Ökonomische Dimension d. Globalisierung Ökonomische Globalisierung: Ausdehnung von Märkten, grenzüberschreitende Verflechtung ökonomischer Räume Folge Globalisierung d. Wettbewerbs a. quantitativ: Zunahme weltweiter Interaktionen ( Erweiterung d. Feldes d. Möglichkeit)
  • Die Rolle d. Nationalstaates zwei mögliche Positionen zwei Positionen: 1. d. Nationalstaat bleibt weiterhin gestaltungsfähig 2. gehen von einem Volkswirtschaftlichen Souveränitätsverlust aus
  • Globalisierung und Unternehmen - Der Standort- Faktor - Regionalisierung als Gegenbewegung zur Globalisierung - Unterschiedliche Märkte internationalisierien sich unterschiedlich stark - Hegemoniale Stellung d. Westens
  • Konvergenz-Divergenz-Debatte Konvergenz-These: Angleichung d. Wirtschaftspolitiken an die Erwartungen globaler Märkte Divergenz-These: Es bestehen weiterhin deutliche Unterschiede zw. einzelnen Staaten zb. hinsichtlich der Arbeitsmarkt-, Steuer - und Sozialpolitik
  • Die politische Dimension d. Globalisierung - Zunahme strategischer Interdependenzen zw. Staaten - Hohe Kontextunsicherheit politischen Handelns, zugleich hohe Abhängigkeit von den Ergebnissen - Effekte d. globalen Wirtschaftsgeschehens werden zum Ausgangspunkt politischer Steuerungsversuche
  • Problem: "Hinterherhinken" d. politischen Globalisierung a. globale Wirkungszusammenhänge b. nationale begrenzte politische Handlungs(un)fähigkeit Folge: strukturelle Entmachtung d. Politik
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  • Regieren jenseits d. Nationalstaates 1. Das intergouvernmentale Modell globaler Ordnung 2. Kosmopolitischer Pluralismus 3. Kosmopolitischer Föderalismus 4. Kosmopolitische Demokokratie
  • Kosmopolitische Normen nach David Held: 1. Gleicher Wert u. gleiche Würde 2. Aktive Selbstbestimmung 3. Persönliche Verantwortung u. Rechenschaftspflicht 4. Zustimmung 5. Kollektive Entscheidungen über öffentliche Angelegenheiten durch demokratische Verfahren 6. Inklusivität u. Subsidiarität 7. Vermeidung ernsten Leids 8. Nachhaltigkeit
  • Grundgedanken d. Kosmopolitismus nach David Held: - d. Weltbürger ist "eine Person, die fähig sit, zw. nationalen Traditionen, Schicksalsgemeinschaften u. alternativen Lebensstilen zu vermitteln. - Globale Problemlagen müssen durch Institutionen mit größerer Reichweite bearbeitet werden
  • Vorschläge für institutionelle Reformen: 1. Einrichtung einer mit Autorität ausgestatteten Versammlung aller Staaten u. transnationalen Organisationen zur Beratung globaler Problemlagen u. Themen 2. Etablierung bzw. Ausdehnung regionaler Zusammenschlüsse 3. Funktionale Regierungsorganisationen wie die WTO oder IWF sollen gegenüber d. öffentlichkeit geöffnet werden
  • Kritik an kosmopolitischen Modellen - weltweit sind kaum Anzeichen für eine globale Solidarität zu verzeichnen - Der kosmopolitsche Ansatz geht implizit von einer westlichen Hegemonie aus und problematisiert diese nicht
  • Empire Das Empire ist "dezentral und deterritorialisierend", ein Herrschaftsapparat, der Schritt für Schritt den globalen Raum in seiner Gesamtheit aufnimmt, ihn seinem offenen und scih weitenden Horizont einverleibt.
  • Fazit Globalisierung als Kontext d. Paradigmenwechsels - Globalisierung stellt einen vieldimensionalen Prozess mit zum Teil widersprüchlichen Effekten dar. - Die Chancen u. Risiken sind weltweit ungleich verteilt - Unter d. Bedingungen d. Globalisierung zeichnet sich eine Transformation nationalstaatlicher Soveränität ab - Kosmopolitische Ansätze weisen einen Weg zum demokratischen Legitimierten globalen Regieren, gehen dabei jedoch von westlichen Vorstellungen aus - Aufbau regionaler u. globaler Zusammenschlüsse bzw. politischer Gestaltungsinstrumente als Möglichkeit, d. strukturellen Entmachtung d. Politik entgegenzuwirken