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Bodenschutz (Fach) / Umweltmonitoring II (Lektion)

Umweltmonitoring II

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  • Nennen Sie die Ihnen bekannten Medien bezogenen Umweltmessnetze und deren gesetzliche Grundlage!  Luft (EU → BImschG) Gewässer (EU WRRL → WHG)  Boden (Landes-Bodenschutzgesetze)  Tier- und Pflanzenarten (EU FFH → BNatSchG)  Radioaktivität (Strahlenschutzvorsorgegesetz)  Lärm (EU → BImSchG)
  • Nennen Sie die Ihnen bekannten Typen von Qualitätszielen und Umweltindikatoren!  Qualitätsziele geben vor, was beobachtet wird  Qualitätsziel Stoffkonzentration        – z.B. Grenzwert für Benzol in der Luft 5 μg/m³  Qualitätsziel Stofffracht (critical load)        – Menge des Stoffeintrags, den ein Ökosystem dauerhaft          verkraften kann z.B. critical load der Säuredeposition in Wälder in          Menge Säureäquivalente ha-1 Jahr-1  Qualitätsziel Zustand       – Struktur/Funktion des beobachteten Systems im Vergleich      zu einer Referenz z.B. „guter ökologischer Gewässerzustand“
  • Welche Grundsätze für die Verteilung der Beobachtungspunkte beim Monitoring gibt es?  Wo beobachten? Verteilung der Beobachtungspunkte        – Welche Region?       – Welche Belastungssituation?       – Wie viele Stichproben sind nötig?    
  • Nennen Sie die Ihnen bekannten Kriterien für Messtechnik und Messhäufigkeit bei der Umweltbeobachtung!  Wie beobachten? Messtechnik und Messhäufigkeit        – Kosten,       – Zeitliche Auflösung (was ist relevant?)       – Keine Beeinträchtigung des Untersuchungsgegenstands
  • Welche Bedeutung hat die Qualitätssicherung im Umweltmonitoring? Die Qualitätsicherung im Umweltmonitoring hat eine große Bedeutung  da sie die Vergleichbarkeit verschiedener Laboresowie die Vergleichbarkeit bei Methodenwechsel garantiert soll.
  • Welche Bedeutung haben Statistische Maßzahlen zur Beschreibung von Umweltbelastungen? Statistische Maßzahlen wie z.B. Durchschnittswerte, Extremwerte, Belastungssumme oberhalb eines Schwellenwertes sollen die Anlage von Vertrauensbereichen und Darstellungen signifikanter Unterschiede ermöglichen.
  • Welche Augaben obliegen der Umwelt-Berichterstattung? Aggregation von Daten (Indexbildung) Trendanalyse: Bildung von Zeitreihen Räumliche Differenzierung: Identifizieren von Gebieten mit  unterschiedlich hohen Belastungen Interpretation ( von Wirkungsbeziehungen?)
  • Welche standardisierten Bioindikatoren kennen Sie? Flecchtenkartierung → biologisch wirksame Geamt-Luftbelastung Mooskartierung → Schadtstoffbelastungen der Luft (Stäube, Gase) Mossanlayse → Schwermetalle Tabakexposition → Ozon Weidelgrasexposition → Schwefelverbindungen, Schwermetalle, Spurenelemente
  • Nenne Sie die Ihnen bekannten Vor- und Nachteile von Bioindikatoren! Nachteile: Chemische Analytik ist empfindlicher als Organismen Varianz der Messwerte oft höher als bei direkten Analysen von Wasser oder Luft Genetische und ökologische Vielfalt Meistens keine direkten Maßnahmen für ein Umweltmedium ableitbar komplexe Wechselbeziehungen, Überprüfbarkeit Natürliche Umweltvariabilität kann Bioindikation überdecken Bioindikatoren reagieren auch auf Witterung, Nahrung etc. Toxizität kann mit Tests besser analysiert werden als mit Epidemiologie (=Bioindikation)      2. Vorteile: Kostengünstig Schnelle Ergebnisse
  • Erläutern Sie das Ziel und die Arbeitsweise der Umweltprobenbank des Bundes! Arbeitsweise: Anlage von represäntativen Probenahmegebieten und Probenarten (Pflanzenteile, Tiere, Sedimente und Boden) für eine Routineanalyse und Archivierung der Proben. Ziel: lückenlose Dokumentaion der Daten Daten für Fachkräfte und die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und zu verbreiten Qualitätssicherung zu betreiben
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  • Was ist unter dem Begriff Nachhaltigkeitsberichterstattung zu verstehen? Die Nachhaltigkeitberichtserstattung ist eine Erfolgskontrolle der Politik über Umweltindikatoren des Umweltbundesamtes(DPSIR-System, 39 Indikatoren) und den Umweltindikatoren der Länder (Länderinitiative Kernindikatoren (LiKi): 25 Indikatoren).