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versuchsplanung (Fach) / Versuchsplanung (Lektion)

Begriffe die ich nicht kann

Diese Lektion wurde von lenimhs erstellt.

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  • Tautologische Erklärung: Geistiges Geschehen wird mit Begriffen von geistigen Fähigkeiten erklärt (Beispiel: Wir behalten etwas im Gedächtnis, weil wir mit Erinnerungsfähigkeit begabt sind.).
  • Teleologische Erklärung: Es werden Ziele oder Absichten einem Geschehen unterstellt. (Beispiel: Ziel des Träumens ist, unseren Schlaf zu sichern oder unsere Wünsche zu erfüllen.).
  • Mentalistische Erklärung:  Verhaltensweisen oder geistige Begebenheiten wird geistiges Geschehen von ganz anderer Art zugeschrieben (Beispiel: Perzeptive Wahrnehmung ist der Entwurf von Hypothesen.). 

  • Metaphorische Erklärung: Vorgänge werden durch Analogievergleich mit physikalischen oder sozialen Vorgängen gedeutet oder mit tierischem Verhalten oder Computerprozessen verglichen (Beispiel: Gedächtnis ist encodierte Information). 

  • Universelle Hypothesen ·       sind für alle Fälle eines bestimmten Bereiches formuliert. ·      strikt universelle vs. nicht strikt universelle (quasiuniverselle) 
 ·      Cave: Bereich ist nicht auf Personen beschränkt (können z.B. auch Variablen sein)
  • Existenzielle Hypothesen ·      behaupten einen Sachverhalt für mindestens einen Fall. 
 ·      Cave: mindestens, nicht genau ein Fall 
  • Hypothesen über Anteile ·      machen eine Behauptung für einen mehr oder minder eingegrenzten Bereich aller Fälle. ·      probabilistische oder stochastische Hypothesen (über Wahrscheinlichkeiten) 
 ·      Cave: stochastisch ≠ statistisch 

  • • Mediatorvariable • mediiert (vermittelt als Zwischenglied die Wirkung von UV auf AV Ohne Mediator keine Wirkung von UV auf AV
  • • Moderatorvariable ·      moderiert (verändert) die Art der Wirkung von UV auf AV 
 ·      Unterschiedliche Wirkung der UV je nach Ausprägung des Moderators 

  • • Quasiexperimente • z.B. UV: Patient vs. Gesunder, AV: Gedächtnisleistung, SV: Belastung, Müdigkeit ...
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  • • Nichtexperimentelle Studien • z.B. Längsschnittstudien zur Entwicklung des Gedächtnisses z.B. Querschnittstudien zum Zusammenhang von X und Y
  • • Konstrukvalidität: gibt an, inwieweit UVn und AVn so operationalisiert sind, dass sie die jeweiligen psychologischen Konstrukte möglichst zutreffend repräsentieren und mit bestehenden Konstruktdefinitionen und Theorien übereinstimmen.
  • • Inferenzstatistische Validität: Gibt an, inwieweit die gewählten statistischen Verfahren geeignet sind, um von einer Stichprobe auf Variablen in der Population zu schließen (gefährdet bei Verletzung der Voraussetzungen)
  • ·      Interne Validität: gibt an, inwieweit die Veränderungen der AV auf die Manipulation der UVn zurückgeführt und mögliche Alternativerklärungen durch Störeinflüsse ausgeschlossen werden können. 
  • ·      Externe Validität: gibt an, inwieweit die Untersuchungsergebnisse übertragbar (generalisierbar) sind von der Stichprobe auf die Population (Repräsentativität)
von der Laborsituation auf natürliche Situationen (ökologische Validität) 
  • Schritte bei einem Experiment 1.     Fragestellung 2.     (Sach-) Hypothesen 3.     Operationalisierung 4.     Versuchsplan 5.     Kontrolle von Störvariablen 6.     Stichprobe 7.     Statistische Hypothese 8.     Durchführung 9.     Auswertung 10.  Schluss auf Hypothese 11.  Diskussion 12.  Bericht
  • • (Qualitäts-)Merkmale von Operationalisierungen: ·      Divergenz: Ein theoretisches Konstrukt kann durch mehrere Indikatoren operationalisiert werden, wobei jeweils verschiedene Aspekte des Konstrukts unterschiedlich gut abgebildet werden. 
 ·      Konvergenz: Ein empirischer Indikator operationalisiert gleichzeitig verschiedene Aspekte mehrerer Konstrukte , wobei manche besser abgebildet werden als andere. ·      Sensitivität: „Empfindlichkeit“ mit der ein Indikator das gemeinte Konstrukt anzeigt, unabhängig davon ob er zusätzlich auch weitere Konstrukte anzeigt. 
 ·      Selektivität/Spezifität: „Präzision“ mit der ein Indikator ausschließlich das gemeinte Konstrukt und nicht auch weitere Konstrukte anzeigt. 
Eine Hypothese bewährt sich um so stärker, bzw. kann um so weiter generalisiert werden, je mehr unterschiedliche Operationalisierungen für ihre Kernkonstrukte verwendet werden. „Funktioniert“ nur eine bestimmte Operationalisierung ist oft fraglich welches 
  • ·      Externe Einflüsse / externe UV: ·      Sind meist beobachtungsnah und lassen sich daher relativ leicht operationalisieren. 
 Beispiele: „Lärm beeinflusst die Konzentrationsleistung.“ 
 „Die Luminanz des Hintergrundes beeinflusst die wahrgenommene Helligkeit des Objektes“ 

  • ·      Interne psychologische Konstrukte / interne UVn: 
 ·      Sind meist beobachtungsfern und müssen aufwendiger und indirekter operationalisiert werden. 
 ·      Beispiele: „Motivation beeinflusst die Konzentrationsleistung.“ 
       „Das Vorwissen über ein Objekt beeinflusst seine wahrgenommene Helligkeit.“ 

  • Maße der Verhaltenswissenschaft Verhaltensbeobachtung Test Analyse von Verhaltensspuren Spezielle Mess- und Beobachtungsgeräte
  • Objektivität, Durchführungsobjektivität, Auswertungsobjektivität, Interpretationsobjektivität                            ·      Objektivität bezeichnet die intersubjektive Nachprüfbarkeit. Sie macht Datenerhebungen nachvollziehbar und replizierbar durch Standardisierung und Transparenz. ·      Durchführungsobjektivität: liegt vor, wenn Daten unabhängig vom Forscher zustande 
kommen.Versuchsleitertraining, Leitfäden, einheitliche Instruktionen. 
 ·      Auswertungsobjektivität: liegt vor, wenn die Ergebnisse unabhängig vom Forscher aus den 
Daten gewonnen werden.genaue Festlegung und Beschreibung der Auswertungsregeln. 
 ·      Interpretationsobjektivität: liegt vor, wenn die Interpretation und Bewertung der Ergebnisse unabhängig vom Forscher ist.Festlegung eines Vergleichsmaßstabs für die Ergebnisse (z.B. Normen) 

  • Reliabilität, Restreliabilität, Paralleltestreliabilität ·      Reliabilität bezeichnet die Zuverlässigkeit von Datenerhebungen, das heißt die Genauigkeit der Messung. Sie wird i.d.R. durch Korrelationen zwischen mehrfachen Messungen berechnet. ·      Retestreliabilität: gibt an, inwieweit die Ergebnisse der Datenerhebung der gleichen Stichprobe zu zwei Messzeitpunkten miteinander korrelieren. Sie ist mit hohem zeitlichen Aufwand verbunden und eignet sich nur zur Erfassung von zeitlich stabilen Merkmalen. 
 Paralleltestreliabilität: gibt an, inwieweit die Ergebnisse von zwei vergleichbaren und parallelen Testversionen miteinander korrelieren, welche der gleichen Personenstichprobe zum selben Zeitpunkt erhoben worden. Sie eignet sich auch für zeitlich instabile Merkmale    
  • Interne Konsistenz gibt an, inwieweit die Ergebnisse einzelner Teile eines Untersuchungsverfahrens (z.B. der beiden HälftenSplit-half-Reliabilität) miteinander korrelieren.
  • Konstruktvalidität gibt an, inwieweit die Untersuchungsergebnisse übertragbar (generalisierbar) sind von der Stichprobe auf die Population (Repräsentativität) von der Laborsituation auf natürliche Situationen (ökologische Validität
  • Interferenzstatistische Validität   ·      Gibt an, inwieweit die gewählten statistischen Verfahren geeignet sind, um von einer Stichprobe auf Variablen in der Population zu schließen (gefährdet bei Verletzung der Voraussetzungen) 
  • Interne Validität ·      gibt an, inwieweit die Veränderungen der AV auf die Manipulation der UVn zurückgeführt und mögliche Alternativerklärungen durch Störeinflüsse ausgeschlossen werden können. 
  • Externe Validität ·      gibt an, inwieweit die Untersuchungsergebnisse übertragbar (generalisierbar) sind von der Stichprobe auf die Population (Repräsentativität)
von der Laborsituation auf natürliche Situationen (ökologische Validität) 
  • Inhaltsvalidität Ausmaß in dem ein Test oder ein Testitem das zu messende Merkmal auch wirklich bzw. hinreichend genau erfasst (Repräsentativität der Items für das Konstrukt, verwandte Begriffe: logische Validität, Augenscheinvalidität)
  • Kriteriumsvalidität   ·      Ausmaß in dem das Testergebnis mit einem oder mehreren Kriterien zusammenhängt (z.B. Vorhersagevalidität: sagt ein Personalauswahlverfahren den Berufserfolg vorher?) 

  • Konstruktvalidität Ausmaß, in dem der Test das gemeinte oder ähnliche Konstrukte misst (konvergente Validität) und nicht nicht gemeinte, unähnliche Konstrukte (divergente oder diskriminante Validität). Auch die faktorielle Validität wird meist zur Konstrúktvalidität gezählt.
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  • Konfundierung: Kovariieren die Stufen einer UV und die Ausprägungen einer Störvariable, so ist die UV mit der SV konfundiert. Die Wirkung der UV kann dann nicht mehr getrennt von der Wirkung der SV gemessen werden. 
  • Typen von Stichproben •   Stichprobe mit Zufallsauswahl und Schichtung: geschichtete Zufallsstichprobe •   Stichprobe mit Zufallsauswahl und ohne Schichtung: Zufallsstichprobe •   Stichprobe ohne Zufallsauswahl mit Schichtung: Quotenstichprobe •   Stichprobe ohne Zufallsauswahl ohne Schichtung: anfallende Stichprobe (bewusst gewählte Stichprobe, Gelegenheitsstichprobe)
  • Diskussion Rekapitulation Integration Perspektive Fehler und Fallen
  • Gliederung einer Publikation Zusamenfassung Einleitung Methoden Ergebnisse Diskussion Schlussfolgerungen Literatur  Anhang