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governance (Fach) / Vl. 3 (Lektion)

Vl.3

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  • Unterscheidung von zwei Verständnissen von Steuerung 1. Handlungstheoretisches Steuerungsmodell Steuerung= Bestimmung eines Systemzustandes von außen 2. Kybernetisches Steuerungsmodell: Steuerung= Differenzminimierung - nicht Differenzen zw. gesell. Teilsystemen - nicht Differenzen dir durch binären Code gesetzt sind
  • Kritik Luhmanns am handlungstheoretischen Steuerungskonzept 1. Unterkomplexität: sie basieren auf linearen Kausalitätskonzeptionen: aus dem prinzipiell endlosen Horizont von Urasachen-Wirkungs-Relationen betrachten sie nur einen winzigen Ausschnitt 2. Zeitdimension: Vernachlässigung von Steuerung als Ereignis Fokus auf d. Änderung eines künftigen Systemzustandes, doch bereits die Ankündigung von Steuerungsabsichten kann massive Auswirkungen haben, die das Steuerungshandeln obsolet machen können.
  • systemtheoretische Annäherung Steuerung = Verringerung einer Differenz zw.a) (unbefriedigendem) Ist-Zustand b) (fiktivem) Zielzustand mittels Rükkoppelungsmechanismus
  • Kurzsteckbrief Systeme Wozu: reduzieren  Weltkomplexität Wie: durch die Differenzierung von System/Umwelt Womit: unter Zugrundelegung eines binären Codes
  • Paradigmenwechsel in der Analyse von Gesellschaften A) von der Akteurs                                                B) Systemtheorie - Individuen                                                               - netzwerkartigen Konzepten - Linearität                                                                - Operationen - Handlung                                                                 - Kommunikation
  • Steuerungselemente 1. Differenzminimierungsprogramme 2. + Asymmetrisierung (als Richtungsangabe)
  • Grenzen von Steuerung werden vom System selbst gezogen Steuerung ist  = selbst Steuerung Kommunikationssequenzen die nicht anschlußfähig sind an die Systemspezifischen Informationsverarbeitungsprozesse verbleiben vor den Toren des Systems d.h. Fremd-Steuerung ist nicht möglich
  • Beobachter 2. Ordnung kann beobachten, wie gesellschaftliche Funktionssysteme sich selbst steuern
  • Sonderstatus der Politik? Nein. Die Politik kann nur noch sich selbst steuern, genau wie alle anderen gesellschaftlichen Teilsysteme auch.
  • Wie könngen geschlossene Systeme zugleich offen sein? Operativ geschlossen : weil ihre Operationen nur aufnehmen, was sich in den eigenen "Code" einfügt. d.h. Damit sind sie in der Tiefenstruktur ihrer Selbststeuerung von ihrer Umwelt unabhängig. Kognitiv offen: Die Systeme müssen für einander ausreichend Resonanz entwickeln um zur eigenen Erhaltung auf die Impulse der Außenwelt reagieren zu können.
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  • Wie passt sich ein System seiner Umwelt an? - durch Strukturelle Kopplung Welche die kognitiven Prozesse des Systems nur irritieren, nicht aber determinieren können
  • Relevanz Leistungsaustausch zw. den System nach den Regeln d. Autopoiese d.h. das System nimmt Umweltereignisse nach seinem eigenen Code wahr und kann potentielle "Störungen"  -> in Ressourcen Transfomieren a. lernen b. ignorieren c. ausschalten