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Sportmedizin (Fach) / Sportmedizin 2 (Teil5) (Lektion)
Klausur
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- Harnproduktion und Ausscheidung durch Harnsystem = Aufgabe: Ausscheidung von Stoffwechselprodukten Entgiftungsfunktion Regulation der Elektrolytkonzentrationen Regulation des Blutdrucks Konstanthaltung des Wassergehaltes und des osmotischen Drucks Aufrechterhaltung pH-Wert Bildung Enzyms Renin (Elektrolythaushalt) & Erythropoetin (Blutbildung)
- Nephron + Lage der Nebenniere kleinste Einheit der Niere besteht aus Nierenkörperchen mit Harnkanälchen Nebennieren liegen Retroperitoneal (hinter Peritonealhöhle gelegen = hinter Bauchfell) und liegen über der eigentlichen Niere durch dünne Fettschicht getrennt
- Niere Blutversorgung Nierenarterie -> Zwischenlappenarterien -> Bogenarterien -> Zwischenläppchenarterien ->Arteriolen um Nierenkörperchen ca. 1 L Blut durch Niere
- Enterisches Nervensystem Darmnervensystem, Bauchgehirn besteht aus komplexen Geflecht von Nervenzellen (Neuronen), gesamten Magen-Darm-Trakt durchzieht. Aufgabe: Verdauung zu steuern kann vollständig autonom arbeiten, allerdings unterliegt Einfluss von Sympathikus & Parasympathikus (um mit Gesamtorganismus zu harmonisieren) reguliert: - die Darmmotilität(Bewegungsfähigkeit Darms) - den mit Sekretion und Absorption verbundenen Ionentransport - den gastrointestinalen(Magen-Darm-Trakt betreffend) Blutfluss Innerhalb des ENS findet man als Neurotransmitter z. B. Serotonin und Dopamin.
- Enterohepatischer Kreislauf Zirkulation verschiedener Substanzen von der Leber über die Gallenblase zum Darm und wieder zurück zur Leber bezeichnet.
- Zusammensetzung des Urins 95% Wasser, Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin, Salze Gelbliche Färbung durch Urochrome
- Gesamtkörperwassers (GKW) Verteilung Wassergehalt ca. 60% des Körpergewichts (40% intrazellulär, 20% extrazellulärer Raum) Intrazellulär: Hauptbestandteil des Zytosols, Stoffwechselvogänge (ca. 2/3) Extrazellulär: Medium zur Vermittlung zwischen Außenwelt und Zellen (ca. 1/3)
- Wasserhaushalt Regulation Regulation durch drei Hormone: ADH Antidiuretisches Hormon (Hypothalamus), Aldosteron (Nebenniere), ANP Atriales natriuertisches Peptid (Herzvorhöfe) Atrium Zielsystem der Hormone: Tubulus(Röhrchen)apparat der Niere -> Wasserrückgewinnung (Tubulusapparat + Nierenkörperchen = Nephron)
- Elektrolythaushalt Natrium -> Häufisgtes Kation im Extrazellulärraum, osmotischer Druck Kalium -> Entstehung des Aktionspotentials Kalzium -> Aufbau Knochen, Zähne Magensium -> Erregungsüberleitung Muskeln Chlorid -> Anion im Extrazellulärraum; osmotischer Druck Phosphat -> Baustein ATP Bikarbonat
- Aufbau Neurons Besteht aus: Zellkern umgeben von Zellkörper Dendriten (astartiger Fortsatz der Zelle; nimmt elektr. Reize auf) Axonhügel Axon Markscheide präsynaptische Endköpfe
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- Gehirn besteht aus Kleinhirn -> motorische Feinsteuerung Großhirn -> bewusste Empfindungen, bewusste Bewegung, Gedächtnis Zwischenhirn -> Schaltstelle zw. Hirnstamm und Zwischenhirn
- Graue Substanz des Gehirns Großhirnrinde (graue Substanz) bedeckt gesamte Großhirnoberfläche. Enthält 70% aller Neuronen des Gehirns. Verbände von Nervenzellen mit verschiedenen Funktionen liegen in Rindenfeldern beieinander: Motor. Rindenfelder: Neuronen mit Verbindung zu allen Skelettmuskeln, Kontraktionssteuerung Sensorische Rindenfelder: verarbeiten Sinneseindrücke von allen Sinnesorganen Assoziationsfelder: führen Erregungen der Rindenfelder zusammen und verarbeiten sie zu motorischen, emotionalen und intellektuellen Reaktionen
- Funktion des Neurons Fähigkeit, Informationen in Form elektrischer Signale aufzunehmen, zu verarbeiten und weiterzuleiten Elektrische Signale ändern sich bei Einfluss anderer Nervenzellen über Synapsen (Kontaktstellen) Synapsen beeinflussen elektrisches Potential des Neurons, auch Membranpotential genannt Überschreitet Potential am Zellkörper eine bestimmte Schwelle -> Aktionspotential (Alles-Oder-nichts-Prinzip, kurze elektrische Impulse)
- Ruhepotential Neuronen Zur Informationsübermittlung braucht man zwei Zustände: „Ein“ und „Aus“ Ruhezustand: Ruhepotential, ca. -70mV Durch Natrium-Kalium-Pumpe aufrecht erhalten (Kaliumdiffusionspotential) Intrazellulärer Raum negativ geladen
- Neuronen Potentiale Ruhepotential: Zur Informationsübermittlung braucht man zwei Zustände: „Ein“ und „Aus“ Ruhezustand: Ruhepotential, ca. -70mV Durch Natrium-Kalium-Pumpe aufrecht erhalten (Kaliumdiffusionspotential) Intrazellulärer Raum negativ geladen Extrazellulärer Raum positiv geladen Generatorpotential: Synapsen lassen Ruhepotential ansteigen (Depolarisation), absinken (Repolarisation) Depolarisation: Spannungsverh. am Axonhügel ändert sich -> Öffnung Ionenkanäle, starker Na+-Einstrom Repolarisation: Leitfähigkeit Zellmembran für Na+ nimmt ab, für K-Ionen nimmt zu, -> negative Ladung überwiegt Wenn Depolarisation > Repolarisation -> Generatorpotential (steigend) -> Aktionspotential Aktionspotential: Axonhügel wird depolarisiert -> Natrium-Ionen-Kanäle öffnen sich Konzentrationsgefälle -> starker Natrium-Einstrom in Zelle -> positive Ladung in Zelle überwiegt (Spannung bei 30mV) Intrazellulärer Raum positiv Extrazellulärer Raum negativ
- Aufbau Gehirn: Großhirn -> bewusste Empfindungen, Bewegungen, Gedächtnis Zwischenhirn -> Schaltstelle zw. Hirnstamm und Zwischenhirn Kleinhirn -> motorische Feinsteuerung Hirnstamm -> Vitalfunktion, Instinkte Lappen (von vorne im Uhrzeigersinn gesehen) Frontallappen Partiallappen Okzipitallappen Kleinhirn Stammhirn Temporallappen
- Hirnnerven, Welche? Alle Nervenfaserbündel, die oberhalb des Rückenmarks das ZNS verlassen Sensorische Nerven: Riechnerv, Sehnerv, Hör-/Gleichgewichtsnerv Augenmuskelnerven Gesichtsnerven Rachen-, Hals-, Zungennerven
- Obere/untere Motoneuronen Obere Motoneuronen(UMN): Liegen im ZNS und gehören zu drei motorischen Systemen: Pyramidensystem -> gezielte, fein abgestimmte Willkürbewegungen Extrapyramidales System -> Körperhaltung Kleinhirn -> vergleicht geplante, durchgeführte Bewegungen, korrigiert Bewegungsplan, regelt zeitlichen Ablauf, dient motorischem Lernen Untere Motoneuronen(LMN): Impulsgeber für Muskeln Aktionen des UMN stets über das LMN im Rückenmark vermittelt.
- Zentrales (ZNS) und peripheres (PNS) Nervensystem ZNS: Gehirn, Rückenmark PNS: Spinal-, Hirnnerven, alle außerhalb der zwei Zentren liegenden Nervenzellen und –bahnen
- Willkürliches (somatisch) und vegetatives (autonomes) Nervensystem Somatisch: alle bewusst gesteuerten Vorgänge und reflektorischen Körperaktionen steuert. Autonom: kontrolliert lebenswichtige Funktionen ("Vitalfunktionen"), wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel. Sonderstellung: Darmnervensystem(enterisches Nervensystem) steuert autonom Verdauungsvorgänge
- VO² Max. Berechnung + Ficksches Prinzip Maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max), die ein Mensch unter Belastung aufnehmen und in Zellen transportieren kann. maximale O2 Menge die von eingeatmeten Atemgas pro Zeiteinheit aufgenommen wird = L / Min direktes Maß für den aeroben Energieumsatz Körperhöhe und Gewicht wird nicht berücksichtigt bei relativer maximalen Sauerstoffaufnahme wird Körpergewicht berücksichtigt (ml/min/kg) Ficksches Prinzip: HMV*(CaO2-CvO2) HMV = Herzminutenvolumen, CaO2 = arterieller Sauerstoffgehalt, CvO2 = venöser Sauerstoffgehalt