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Wahrnehmung und Kognition (Fach) / 3: Farbwahrnehmung (Lektion)

VL + Seminar

Diese Lektion wurde von lenimhs erstellt.

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  • Grassmann-Gesetze 1. Werden zwei Lichter A + B addiert (d.h. ihre Spektren punktweise addiert), dann entspricht die ausgelöste Rezeptoraktivierung der Summe der Aktivierung, die von den einzelnen Spektren ausgelöst wird: A+B -> C(A+B) = C(A) + C(B)  2. Wird ein Licht in der Intensität um den Faktor k erhöht, dann erhöht sich auch die Rezeptoraktivierung um diesen Faktor: k*A -> C(k*A) = k*C(A)  Begründung: Rezeptoren sind „Photonenzähler“, d.h. die Summe aller aufgenommen Photonen bestimmt die Aktivierung. 
  • Psychophysikalischer Ansatz zur Farbkonstanz Im psychophysikalischen Ansatz geht es um die Frage, wie der (lokale) Farbeindruck von den Eigenschaften des eintreffenden Lichts abhängt. Der Reiz wird dabei nur auf proximaler Ebene betrachtet. 
  • Funktionaler Ansatz zur Farbkonstanz Im funktionalen Ansatz geht es um die Klärung der Frage, wie auf der Basis von Information im proximalen Reiz und internalisiertem Wissen über die Welt relevante Aspekte der aktuellen Umwelt erschlossen werden können.
  • Achromatisches Licht setzt sich zu gleichen Teilen aus allen Wellenlängen zusammen (schwarz+weiß+grau)
  • Chromatisches Licht setzt sich aus verschiedenen Wellenlängen zusammen (chromatische Farben=Farbtöne)
  • monochromatisches Licht Licht von nur einer Wellenlänge/eines engen Bereichs --> Alle Farben (außer purpur) haben eine Entsprechung
  • Abramov & Gordon 1994 4 Grundfarben (blau, gelb, grün, rot) können alle anderen Farben beschreiben
  • Sättigung Anteil achromatisches Licht
  • Intensität Menge an Lichtenergie in Photonen
  • Subtraktive Farbmischung Mischung zweier Stoffe reflektiert nur Wellenlängen, die vin beiden reflektiert wird --> Summe der absorbtion
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  • additive Farbmischung Lichter aus verschiedenen Anteilen von Wellenlängen werden überlagert, Summe ergibt das entstehende Licht --> Metamere entstehen
  • Dreifarbentheorie Farbwahrnehmung basiert auf drei Arten von Fotorezeptoren mit unterschiedl. spektralen Empfindlichkeit ax*Pα(x)=a1*Pα(1)+a2*Pα(2)+a3*Pα(3) ax*Pα(x): Menge des absorbierten Lichts durch Rezeptor α Pα(x): Anteil der absorbierten Menge des Lichts x durch Rezeptor αa: Intensität des Lichts x --> um auf drei Variablen (a1, a2, a3) zu kommen, braucht man ein LGS mit drei Gleichungen --> Es muss drei Rezeptortypen geben--> Physiologische Bestätigung
  • Absorbtionsmaxima der 3 Zapfentypen K-Rezeptoren: Maximum ca. 420nm M-Rezeptoren: Maximum ca. 530nm L-Rezeptoren: Maximum ca. 560nm
  • Gegenfarbentheorie von Hering 2 Gegenfarben rufen gegensätzliche physiologische Reaktionen hervor  --> Bestätigung durch Gegenfarbenzellen (reagieren gegensätzlich auf Gegenfarben)--> sind exzitatorisch und inhibitorisch verknüpft--> Feuerungsrate bei inhibitorisch unter Spontanaktivität
  • Mögliche Ursachen für Farbkonstanz Farbadaption: Ausbleichen eines Sehpigments bei chromatischem Licht, nicht aber bei anderen. Durch herabgesetzte Empfindlichkeit gleicht das Aktivitätsmuster dessen unter weißem Licht Effekt des Umfelds: Das Umfeld eines Objekts stellt Informationen der Farbe im Verhältnia zu anderen Objekten bereit Gedächtnisfarben: Farbe eines bekannten Objekts wird erinnert und beeinflusst die Wahrnehmungen. Abweichungen werden "übersehen"