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Sportmedizin (Fach) / Sportmedizin 2 (Teil4) (Lektion)
Klausur
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- Leukämie unkontrollierte, krebsartige Vermehrung unreifer Stammzellen der Leukopoese (Bildung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) aus Stammzellen im Knochenmark).
- Immunsystem Einteilung angeborenes & adaptives Immunsystem adaptives lässt sich nochmal in humorale (Antikörper) und zellvermittelte Komponenten eingeteilt
- Zelluläres Immunsystem Immunzellen, die frei beweglich oder ortständig in versch. Geweben vorkommen: Granulozyten Makrophagen Dendritische Zellen Natürliche Killerzellen T-Lymphozyten (T-Helferzellen, Regulatorische T-Zellen, Zytotoxische T-Zellen) B-Lymphozyten
- Humorales Immunsystem basiert auf Plasmaproteinen Antikörper Komplementfaktoren Interleukine
- Angeborenes Immunsystem + unspezifische Abwehr unspezifische Immunrkt.; angeborene, nicht erregerspezifische zelluläre (Granulozyten, Monozyten,Makrophagen, NK-Zellen) und humorale (Komplementsystem, Lysozym, Interferone) Immunantwort des Körpers auf körperfremde Zellen (z.B. Bakterien). unspezifische Abwehr durch: Haut, Schleimhäute Körpertemperatur Spezielle Abwehrzellen, wie natürliche Killerzellen, verschiedene Phagozyten
- Adaptives Immunsystem + spezifische Abwehr erworbene zelluläre (T-Lymphozyten) und/oder humorale (Antikörper von B-Lymphozyten und Plasmazellen) Immunantwort des Körpers, die sich gezielt gegen spezifische Antigene richtet. Besonderheit: erkennen Merkmale Erreger & erinnern sich an Fremdantigen spezifische Abwehr durch: Spezialisierte B-Lymphozyten: reifen in Knochenmark, produzieren Antikörper -> erkennen Antigen, senden Reiz zur Vermehrung und passen spez. auf Antigene Spezialisierte T-Lymphozyten (benannt nach Thymus): "Zellen lernen selbst" Unterscheidung von T-Helferzellen, Zytotoxische T-Z. & T-Zellgedächtnis
- Infektionsneigung Erkrankungen durch Eindringen und Vermehren von Mikroorganismen Wiederholte Infektionen der oberen Luftwege -> Hinweise zu möglichem Übertraining „open-window“ -> Neigung zur Infektion nach exzessiver sportlicher Belastung (3-72h)
- Effekte von aerobes Ausdauertraining auf Immunsystem Positive Effekte Verbesserte funktionelle Kapazität der zytotoxischen Immunmechanismen Unterdrückte altersabhängige Reduktion Krafttraining kein Effekt auf natürl. Killerzellen -> aber Erhöhung der Monozyten-Zahl
- Sport und Essen in Bezug auf Immunsystem Fettreiche Kost -> negative Effekte; Kohlenhydrate -> geringere negative Effekte („open-window“) Kurzzeiteffekt Sport moderat: Verbesserung Immunfunktion für mehrere Stunden, Erhöhte Aktivität der Killerzellen (first line of defense)
- Verdauung allgemein mechanische Verkleinerung (Mund, Magen, Darm) und chem. Zerlegung (Enzyme) der größtenteils nicht resorbierbaren Nahrungsstoffe (F, K, P) -> Beseitigung der Gewebe- und Artspezifität zu neutralen Grundbausteinen (zB.: Aminosäuren) => Verdauung nennt sich auch Digestion
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- Aufbau Wandschicht des Verdauungstrakts Verdauungstrakt durchgehendes Rohr von Mund bis After, durch Muskelkontraktion mech. Verkleinerung, Durchmischung & Transport. Von Innen nach Außen gesehen 4 übereinanderliegende Gewebeschichten: Mukosa (Schleimhaut): Kontakt Epithel, Nahrung Submukosa: Trennt Schleimhaut von Muskel Muskularis: oberer Teil (quer) unterer Teil (glatt) Serosa: Membran, sondert Schleimstoffe -> Reibung Organe über Bauchaorta versorgt, Pfortader sammelt venöses Blut -> Leber
- Speiseröhre + Hiatusthernie verbindet Rachen und Magen (25cm langer Muskelschlauch) Dehnbar, drei engstellen (Ringknorpelenge, Aortenenge, Zwerchfellenge) fixieren Speiseröhre Passage: Oberer Ösophagussphinkter erschlafft -> Nahrung in Speiseröhre -> Kontraktion unterhalb schafft Raum -> Kontraktion oberhalb drückt herunter (wellenförmiges Zusammenziehen = Peristaltik) -> durch Magenmund in Magen Hiatusthernie (Zwerchfellbruch)= Verlagerung von Magenteilen -> Sodbrennen, Schmerzen, Husten,…-> Kohlenhydratreiche Nahrung, kein Alkohol, aufrechter Oberkörper. Es handelt sich dabei um einen nicht normalen Durchtritt von Magenanteilen durch das Zwerchfell hindurch.
- Dünndarm Aufbau + Allgemein 3,5 - 6m lang; Speisebrei zu Ende verdauen, Moleküle über Epithel der Dünndarmschleimhaut aufnehmen Duodenum (Zwölffingerdarm) 20 - 30 cm; umschließt Bauchspeicheldrüse, löst sich am Ende von Bauchwand Jejunum (Leerdarm) 1,5 m Ileum (Krummdarm) 2 m Eigenbewegung der Zotten -> verbessert Kontakt zw. Epithel und Speisebrei => Mischbewegung durch peristaltische Wellen (Fortbewegung Darminhalt)
- Glykämischer Index Maß des Blutglukoseanstiegs bis 2 Stunden nach Nahrungsaufnahme mit 50g KHT Im Vergleich zu 50g Weißbrot/ 50g Glukose Physisch aktive Personen niedriger glykämischer Index Niedrig: Stärke, Fruktose, lösliche Ballaststoffe, Verarbeitungsgrad vollkommen Je höher, desto höher steigt Blutzuckerspiegel
- Magensaft 2 Liter Magensaft pro Tag; enthält unter anderem Wasser, Salzsäure, Pepsinogen bzw. Pepsin, Muzine und Bikarbonat. dient als Desinfektionsmittel Nahrungsaufnahme -> Histamin- (Hormon), Gastrinproduktion (Hormon; chem.: Polypeptid = Aminosäurenkette) -> Salzsäuresekretion Intrinsic-Faktor: nimmt Vitamin B12 auf
- Pankreas Bauchspeicheldrüse Exokrine Drüse: Pankreassaft mit Verdauungsenzymen Endokrine Drüse: Hormone für Kohlenhydratstoffwechsel Langerhansinseln: o A-Zellen: Glukagon (Gegenspieler Insulin) -> fördert Glykogenabbau, Glukoseneubildung o B-Zellen: bilden Insulin -> Peptidhormon, senken Blutzuckerspiegel
- Leber Aufgaben Bildung der Galle Aufgaben im Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel Entgiftungsfunktionen, z.B. für Alkohol, Medikamente Speicherung von Vitaminen, Kohlenhydraten und Fetten Proteinsynthese Bilirubinsekretion Mitregulation des pH-Werten Ausscheidungsorgan
- Blutversorgung Leber ca. 25% aus Leberarterie (sauerstoffreich) 75% durch Pfortader (venös) -> führt venöses Blut der Leber zu (enthält in Dünndarm resorbierte Nährstoffe, Abbauprodukte, Hormone des Pankreas) In Lebersinusoiden mischt sich arterielles Blut mit Blut aus Pfortader, fließen Richtung Zentralvene, sammelt sich in drei Lebervenen
- Leber als Entgiftungs- und Ausscheidungsorgan Entgiftung und Abbau von Fremd- und körpereigenen Stoffen durch Enzyme auf zwei Wegen: Über Niere: gut wasserlösliche Abbauprodukte über Blutkreislauf zur Niere (z.B. Medikamente) Über Galle: schlecht wasserlösliche Abbauprodukte über Gallenkapillare gelöst in Darm ausgeschieden (z.B. Arzneistoffmoleküle wie Antibiotika) First-pass-Effekt: Wirkungsverlust von Medikamenten die Oral eingenommen werden (umgehen bsp. Durch Spritzen)
- Pfortaderkreislauf venösen Blutkreislauf von Magen, Darm, Milz und Bauchspeicheldrüse (Pankreas) (Teil des großen Blutkreislaufs) Über die Pfortader (Vena portae) wird das Blut aus diesen Organen zunächst in die Leber geleitet und danach über die untere Hohlvene (Vena cava inferior) dem rechten Herzvorhof zugeführt. Grund wieso nicht direkt zum Herz -> die im Darm resorbierten Stoffe sofort verwertet werden
- Leber als Stoffwechselorgan Kohlenhydratstoffwechsel: Leber nimmt Glukose aus Blut auf -> speichert es als Glykogen in Leberzellen (Kohlenhydratspeicher (Energiespeicherung) Fettstoffwechsel: In Leber werden Neutralfette gespeichert -> Mobilisierung im Hungerzustand Proteinstoffwechsel: Synthese der im Blut benötigten Eiweißkörper (Albumine, Glbuline), Blutgerinnungsfaktoren Um-, Abbau von Eiweißen und Aminosäuren; Abfallprodukt Stickstoff wird zu Harnstoff