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Wahrnehmung und Kognition (Fach) / 5: Bewegungswahrnehmung (Lektion)
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- Reafferenzprinzip für die Bewegungswahrnehmung ist ein Komparator wesentlich, der sensorischen und motorischen Inhalt verrechnet und feuert/nicht feuert
- Reale Bewegung kontinuierliche Ortsveränderung von Objekten (ohne Unterbrechung)
- Belege für Reafferenz 1. Finger auf Augapfel --> Bewegung 2. Nachbild, Augen bewegen --> Bewegung 3. Bewegtes Objekt wird fixiert --> keine Bewegung 4. Nachbild, Auge zu, Finger auf Augapfel --> keine Bewegung 5. Muskellähmung, Versuch, Augen zu bewegen --> Bewegung
- Biologische Bewegung Besondere Spezialisierung auf die Wahrnehmung biologischer, besonders menschlicher Bewegung Sulcus temporalis superior: Zuständig (Hirnfurche, kortikales Areal)
- Prinzip des kürzesten Wegs Wahrgenommene Bewegung immer auf einer Geraden (Nicht bei zusätzlicher Reizinformation)
- Induzierte Bewegung Ein statisches Objekt wird wegen sich bewegendem Hinter- und Vordergrund als bewegt wahrgenommen
- Autokinetischer Effekt Fixierter statischer Lichtpunkt im Dunkeln wird nach einer Weile als sich bewegend wahrgenommen Grund: Ermüdung des Augenmuskels--> stärkere motorishe Signale
- Bewegungsnacheffekt Ein bewegter Stimulus wird länger betrachtet und ein unmittelbar anschließend betrachteter stationärer Stimulus scheint sich in entgegengesetzte Richtung zu bewegen
- Aperturproblem Bewegungsrichtungsspezifische Neuronen können auch durch diagonale Bewegung aktiviert werden Lösung: Visuelles System bündelt Information von vielen Neuronen (Nachweis an Affen)
- Bewegungsareal mittlerer temporaler Kortex
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- Vektion Das Gefühl, sich zu bewegen, obwohl man sich nicht bewegt (tritt auf, wenn der Hintergrund sich bewegt)
- Afferent Theory (Afferenztheorie) Afferente Bewegung des Auges wird zum Komparator gesendet, wo sie mit dem retinalen Abbild verglichen wird
- Efferent Copy Theory Efferenzkopie (Kopie des Signals an die Muskeln) wird an den Komparator gesendet, wo sie mit dem retinalen Abbild verglichen wird --> diese Theorie hat sich öfter bewährt
- Zentrale Annahme des optischen Fluss Nur wenige Dinge in einer Szenerie bewegen siich und der Großteil ist statisch (Korrektur des globalen Bewegungsvektor)