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bwf (Fach) / Unternehmensziele (Lektion)

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Diese Lektion wurde von BrittaBroetchen erstellt.

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  • Begriff Wirtschaften Wirtschaften aus vwl. Sicht= Umgang mit Knappheiten Wirtschaften aus bwl. Sicht= Bewältigung der Knappheitsbedingungen durch Schaffung eines Gebildes (unternehmerischer Infrastruktur), durch Gestaltung von Handlungsabläufen (Prozessketten) oder durch Generierung von Produkten/ Dienstleistungen Management als dispositiver Faktor à schöpferische und dynamische Gestaltungskraft!
  • Leistungsprozess/ Finanzprozess Leistungsprozess: entlang des Realgüterstroms (Beschaffung -> Logistik -> Produktion -> Absatz -> Logistik ) Finanzprozess: Nominalgüterstrom (Logistik -> Absatz -> Produktion -> Logistik -> Beschaffung) Nominalgüterstrom (Geldwirtschaft)= Kapitalbindung  Kapitalzuführung Kapitalentziehung
  • Sachziele =Konkrete Ausgestaltung der betrieblichen Funktionen und damit auch des güter- und finanzwirtschaftlichen Umsatzprozesses dazu gehören Leistungsziele, Finanzziele, Führungs- und Organisationsziele und Soziale/ökologische Ziele
  • Leistungsziele gehört zu den Sachzielen -          Beziehen sich auf die Art und Weise der technischen Leistungserstellung und marktlichen Leistungsverwertung -          Über die Leistungsziele wird das Leistungsbündel festgelegt -          Über die Leistungsziele erhält das Unternehmen seine individuelle Prägung à wollen ein unverwechselbares Leistungsbündel generieren -          Leistungsbündel soll Ausdruck von wettbewerblicher Stärke sein -          Merkmale des Leistungsbündels: Lagerwesen, Qualitätsniveau, Lieferfähigkeit…
  • Finanzziele gehören zu den Sachzielen -          Versorgung mit genügend Finanzmitteln um gewünschte Ziele zu erreichen -          Aufrechterhaltung der Liquidität -          Sicherung einer gewissen Kapital- und Vermögensstruktur
  • Führungs- und Organisationsziele -          Führungsstil -          Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen den Organisationseinheiten -          Etablierung eines funktionstüchtigen Management-Systems
  • Soziale und ökologische Ziele gehören zu den Sachzielen   - Mitarbeiterbezogene Ziele (z.B. Entlohnung, Weiterqualifizierung, Sozialleistungen(Kindergarten)) -          Gesellschaftsbezogene Ziele (z.B. Entwicklung von Ökoprodukten)
  • Formalziele =Gradmesser des Erfolgs eines durch die Sachzielausprägungen konkretisierten unternehmerischen Handelns ·         Geben Auskunft über den Markterfolg der Sachziele ·         Sachziele geben dem Unternehmen eine individuelle Prägung, Formalziele sind allgemeinverbindlich und leiten ihre Allgemeingültigkeit aus der Gesellschaftsordnung ab ·         Erfolgspotenziale (Wettbewerbsvorteile) ·         Gewinn (Zunahme des Netto-Vermögens) ·         Liquidität (Zahlungsfähigkeit)
  • Dynamischer Wirkungszusammenhang gehört zu den Formalzielen zeitliche Abfolge! -          Erfolgspotenziale: langfristig -->  Grad der nachhaltigen und zukunftsweisenden Wettbewerbsfähigkeit -          Gewinn: mittelfristig --> Vermögensveränderung -          Liquidität: kurzfristig  --> Zahlungsfähigkeit -         -->Unternehmen mit mangelnder Wettbewerbsfähigkeit vernichten mit einem gewissen Zeitabstand ihre Substanzà auf Dauer eine existenzgefährdende Liquidität
  • Statischer Wirkungszusammenhang gehört zu den Formalzielen Konfliktäre Situation! -          Erfolgspotenziale: Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit verzehrt liquide Mittel und führt zu Gewinneinbußen -          Gewinn: Gewinnsteigerung kann zu Einbußen bei Wettbewerbsfähigkeit führen -          Liquidität: Sicherung der Zahlungsfähigkeit geht zu Lasten des Gewinns und damit der Rendite -         --> Unternehmen muss die Balance zwischen den drei Formalzielen halten
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  • Erfolgspotenziale ·         Jedes Element der Wertschöpfungskette kann Träger von Erfolgspotenzialen sein (Logistik, Produktion…) ·         Exemplarische Aufzählung von Erfolgspotenzialen: o   Zur Herausbildung von Stärken (Strengthes) o   Zur Beseitigung von Schwächen (Weaknesses) o   Zur Nutzung von Chancen (Opportunities) o   Zur Vermeidung von Risiken (Threats) è SWOT-Analyse ·         Objekte werden zu Erfolgspotenzialen, wenn damit wettbewerbliche Stärkenwirkungen verbunden sind ·         Stärken sind nur dann relevant, wenn diese auf marktlich attraktive Betätigungsfelder gerichtet sind